Zeitschriften und Zeitungen

ak — analyse & kritik

ak — analyse & kritik, die Zeitung für linke Debatte und Praxis, informiert monatlich über den Klassenkampf von oben und unten (zwischen Hamburg und Haiti), das Treiben von Rechten und Rassisten — und die linke Gegenwehr. Sie bekämpft die Verharmloser des Nationalsozialismus, propagiert die internationale Solidarität und polemisiert gegen Anpasser und Sektierer. Ein Jahrgang ak ist ein Lexikon der Zeitgeschichte — aus radikal linker Sicht.

ak hat eine lange Geschichte. Ihr Vorläufer, der 1971 gegründete Arbeiterkampf, war 20 Jahre lang die zentrale Publikation des Kommunistischen Bundes (KB). Als der KB sich 1991 auflöste, blieb die Zeitung erhalten. Sie steht jenseits von Dogmatismus und Anpassung an den Zeitgeist.

Wir wollen aber nicht nur informieren und kommentieren, sondern auch eingreifen. Unsere kritische Solidarität gilt den sozialen Bewegungen und den Linken, die an dem Versuch der Gesellschaftsveränderung festhalten: sei es in antifaschistischen und antirasisstischen Gruppen, in der Anti-AKW-Bewegung, in Betrieben und Gewerkschaften oder in Erwerbslosen-Initiativen.

Die linke Debatte nimmt in ak breiten Raum ein. Wir bringen Beiträge aus marxistischer, feministischer, linksradikaler oder auch reformerischer Sicht.

Neueste Beitræge

Kerker in Budapest

Carina Book, 20. Februar 2024
Die guten Nachrichten, die am 13. Februar aus Mailand kamen, dürften in drei Gefängniszellen verhaltene Hoffnung geweckt haben: Der 23-jährige Gabriele M. aus Italien soll vorerst nicht nach Ungarn ausgeliefert werden. M. war am 22. November 2023 aufgrund eines europäischen Haftbefehls festgenommen (...)

Multipolare Weltunordnung

Hanna Perekhoda, 20. Februar 2024
Der russische Krieg in der Ukraine geht in sein drittes Jahr. In den westlichen Gesellschaften wächst die »Ukraine-Kriegsmüdigkeit«, heißt es in den Medien. Aber keine Gesellschaft dieser Welt ist dieses Krieges müder als die ukrainische. Acht von zehn Ukrainer*innen geben an, durch die russische (...)

Exil ohne Rückkehr

Paul Dziedzic und Johannes Tesfai, 20. Februar 2024
Farbige Landsleute, ihr wart Sklaven, aber ihr werdet weiter in Elend und Armut leben, solange ihr kein Zutrauen in eure eigene proletarische Zusammengehörigkeit habt«, schreibt Anton de Kom in seinem Buch »Wir Sklaven von Suriname«. Es erschien 1934 und hat den antikolonialen Aktivisten und (...)

Kanonen­futter­maschinerie

Nelli Tügel, 20. Februar 2024
Wer Putins Weg hasst und die liberale Demokratie liebt, ist uns in Deutschland herzlich willkommen.« Das hatte Bundesjustizminister Marco Buschmann von der FDP im Frühjahr 2022, kurz nach dem Überfall der russischen Armee auf die Ukraine, behauptet. Als dann einige Monate später in Russland die (...)

In der Kriegsblase

Gil Shohat, 20. Februar 2024
Am Freitagmittag, den 26. Januar, lief in vielen israelischen Haushalten der Fernseher oder das Radio mit einer Liveschalte aus Den Haag. Im öffentlich-rechtlichen Radiosender Kan Reshet Bet kommentierte beispielsweise die Moderatorin Liat Regev gemeinsam mit einem Rechtsexperten von der (...)

Wenn die Waffen schweigen

Renate Clauss, 20. Februar 2024
Im Interview sprechen Rotem Levin, ehemaliger israelischer Soldat, und Osama EIiwat, ehemaliger Kämpfer im palästinensischen Widerstand, von den Combatants for Peace, warum sie der Gewalt abgeschworen haben. Sie machen zudem Vorschläge für einen Nahen Osten ohne Krieg. Weiterlesen auf (...)

Für einen eigenen Staat

Anselm Schindler, 20. Februar 2024
Im Mai 1943 zerbrach die Palästinensische Kommunistische Partei (PKP) in zwei Teile: einen zionistischen und einen arabisch-nationalistischen. Die Ursache sehen viele palästinensische Linke in der ethnischen Spaltung. Die zionistische Bewegung schuf eine geteilte Arbeiter*innenklasse. Weiterlesen (...)

»Wir müssen Beweise sammeln«

Ulrike Wagener, 20. Februar 2024
Allein im Januar starben 100 Flüchtlinge im Mittelmeer oder wurden vermisst. Das sind doppelt so viele wie im Jahr zuvor. Hope Barker beobachtet die europäischen Grenzen schon seit Langem. Warum sterben aktuell noch mehr Menschen auf der Flucht?   Hope Barker: Der Hauptgrund dafür ist der völlige (...)

Palästina, Israel und darüber hinaus

Axel Gehring, 20. Februar 2024
Als die Führung der Hamas ihre große Terrorattacke auf Israel plante, hatten eine Reihe von Regierungen in der Region ihre Beziehungen mit Israel normalisiert und diplomatische Beziehungen aufgenommen, zum Beispiel die Vereinigten Arabischen Emirate im Jahr 2020. Und immer deutlicher zeichnete (...)

Der Antritt der Letzten Generation zur EU-Wahl ist eine schlechte Idee

Anselm Schindler, 20. Februar 2024
Zwischen Hoffnung und Ernüchterung vergeht oft nicht viel Zeit. So ist das auch mit der Letzten Generation (LG). Die kündigte Ende Januar einen Strategiewechsel an. Man wolle sich nicht mehr festkleben, hieß es von der deutschen LG-Sprecherin Carla Hinrichs, wobei die österreichische Sektion, um (...)
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