Birgit von Criegern

Geboren 1976. Studium der Literatur, Islamwissenschaft und Diskursanalyse. Lebt in Berlin, journalistisch und schriftstellerisch tätig und in Basisgruppen unterwegs.

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Interschriften
Beitræge von Birgit von Criegern
Streifzüge, Heft 44

Der Slang der Versprecher

Oktober
2008

Raffiniert: „Ein heißer Sommer!“ „Fairgeben“ und „Fairsorgen“. Der Kalauer ver-spricht, ohne auszusagen, hat aber weniger mit Satire als mit gesellschaftlichen Verhältnissen zu tun. Die Werbesprache im öffentlichen Raum, der neoliberale Manager-Sprech, hat sich längst für den Kalauer entschieden. Die (...)

Streifzüge, Heft 46

Alltag, zweidimensional

Wider die Diktatur der Bilder
Juni
2009

1 Kein Zufall: Die flachste Zeitung des Landes ist Bild betitelt. 2 Berlin-Mitte, U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße, aschgrauer Tag und Regenhimmel, wenige Schritte vom U-Bahnhof-Ausgang hinüber nach einem Wohnblock, dabei auch Plattenbauten, gehst du auf einen begrünten stillen Hof. Es ist (...)

Streifzüge, Heft 47

Ausharren im Nirgendwo

Flüchtlinge in Deutschland
Oktober
2009

Flüchtlinge in Deutschland „wohnen“ unter miserablen Bedingungen zu großem Teil in Wohnheimen und Lagern abseits der Gesellschaft. Ob mensch den Berichten der „Flüchtlingsinitiative Berlin-Brandenburg“ zuhört, die Homepage von „The Voice Refugee Forum“ liest oder die Lagebeschreibung (und: (...)

Streifzüge, Heft 58
2000 Zeichen abwärts

Blech und Prestige

Juni
2013

Wieder der Blechkultur-Wahnsinn auf der Straße, wenn ich mit dem Rad in Berlin-Kreuzberg unterwegs bin, zum Beispiel Wrangelstraße. In Mehrreihen-Formation parken die Wagen von Gewerbe-Leuten, AnwohnerInnen oder TouristInnen. Da mußt du Augen überall haben und besser nicht pokern wie manche (...)