Eske Bockelmann

Geboren am: 17. Januar 1957

Geboren 1957, lebt in Chemnitz, hat klassische Philologie und Germanistik studiert. Ihm ist die Entdeckung geglückt, die sich nachlesen lässt in einem Buch mit dem Titel: Im Takt des Geldes.

Beitræge von Eske Bockelmann
Streifzüge, Heft 36

Abschaffung des Geldes

März
2006

Als ich mit gut fünf Jahren erfuhr, ich würde später einmal – wie jeder – mein Geld selbst verdienen müssen, da durchzuckte mich als böse Gewissheit, erstens, das könne nicht gelingen, und zweitens, ich müsse deshalb zaubern lernen. Anders nämlich, so war mir bedrückend klar, würde ich es niemals zu all (...)

Streifzüge, Heft 41

Kafka

1.Teil
Oktober
2007

Kafka hat drei Romane geschrieben – und ist doch kein Romancier. Ja, ich möchte behaupten, er ist kein Literat, kein Schriftsteller. Natürlich, Kafka hat seinen Namen und ist jedem ein Begriff, eben weil er geschrieben hat, und dies Schreiben zumal hatte große, einzigartige Bedeutung in seinem (...)

Streifzüge, Heft 42

… aber noch eigentlicher warst du ein teuflischer Mensch!

Kafka (2.Teil)
März
2008

Ein Vater spielt die zentrale Rolle in der Geschichte Das Urteil, dies Urteil nämlich wird von einem Vater gesprochen. Er lässt es ergehen gegen seinen Sohn Georg Bendemann, einen jungen Kaufmann, mit dem er sein Geschäft schon längere Zeit gemeinsam führt. Zu Beginn der Erzählung, „an einem (...)

Streifzüge, Heft 64

Wie kommt die Welt nur weg vom Geld?

Juni
2015

Ein aktueller Witz über Griechenland – ein Kabarettist gibt ihn im Ersten Deutschen Fernsehen zum Besten – geht so: Hans hat vier Äpfel. Er isst neun… Und das war er schon, der Witz. Wir verstehen: „Die Griechen“ haben über ihre Verhältnisse gelebt, haben mehr verbraucht, als sie erwirtschaftet haben, (...)

Streifzüge, Heft 84

Wert, Geld und Kapital

Juli
2022

Wert, Geld und Kapital: Unsere Vorstellungen davon mögen im Einzelnen stark differieren, aber gibt es einen gemeinsamen Nenner. Wir bringen sie unwillkürlich in genau diese Abfolge: Wert, Geld, Kapital. Sei es in historischer oder sei es auch nur in logischer Abfolge, auf jeden Fall denken wir, (...)

Eske Bockelmann (* 17. Januar 1957 in Friedrichshafen, Deutschland) ist ein deutscher Lehrer und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bockelmann studierte klassische Philologie und Germanistik. Später war er als Dramaturg am Nationaltheater Mannheim sowie in verschiedenen Funktionen an den Universitäten München (an der er promoviert wurde), Würzburg und Marburg (hier an der Forschungsstelle Georg Büchner) tätig. Zurzeit lebt er in Chemnitz und lehrt an der Technischen Universität Chemnitz als Sprachdozent für Altgriechisch sowie am Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium das Fach Latein.

Jedes Semester stellen die beiden Philologen Eske Bockelmann und Burkhard Müller in einer thematischen Lesereihe im Chemnitzer Weltecho (früher Voxxx) drei bis vier Autoren mit bestimmten Werken vor. Das Programm wird später im Radio T ausgestrahlt.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Metrikvorlesung des Frühhumanisten Peter Luder. Kaiser, Bamberg 1984, ISBN 978-3-921834-14-5 (Herausgeber)
  • Propädeutik einer endlich gültigen Theorie von den deutschen Versen. Niemeyer, Tübingen 1991, ISBN 3-484-22050-3.
  • Im Takt des Geldes. Zur Genese modernen Denkens. Zu Klampen, Springe 2004, ISBN 3-934920-37-3.
  • Das Geld. Was es ist, das uns beherrscht. Matthes & Seitz, Berlin 2020, ISBN 978-3-95757-846-4.

Beiträge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wie kommt die Welt nur weg vom Geld? In: Streifzüge 64/2015
  • Synthesis am Geld: Natur der Neuzeit. Eine Antwort auf Sohn-Rethels Frage nach dem Zusammenhang von Warenform und Denkform. In: EXIT! Krise und Kritik der Warengesellschaft, Nr. 5, 2008.
  • … aber noch eigentlicher warst du ein teuflischer Mensch! Kafka 2. Teil. In: Streifzüge 42/2008
  • Kafka 1. Teil. In: Streifzüge 41/2007
  • Abschaffung des Geldes. In: Rudolf Heinz, Jochen Hörisch (Hrsg.): Geld und Geltung. Zu Alfred Sohn-Rethels sozialistischer Erkenntnislehre. Königshausen & Neumann, Würzburg 2006. (erstmals in Streifzüge. Nr. 36, 2006)
  • Das Hören nach dem Takt. Oder: Vom Rätsel angeborener Geschichte, In: Historische Anthropologie. Kultur – Gesellschaft – Alltag, Band 6. Heft 2 (August 1998)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]