Gaston Valdivia

Geboren 1954, ist seit nunmehr 35 Jahren aktiver Gesellschaftskritiker in Theorie und Praxis. Meist hält er sich in Hamburg auf, zwischendurch in Südamerika. Er hat in der Krisis, Karoshi, Jungle World und anderen Publikationen Artikel veröffentlicht. Nach zwei Berufsausbildungen und vielen Berufsjahren hat er Volkswirtschaft studiert und ist seit 15 Jahren als Trainer in der Computer- und Neue Medien-Branche unterwegs. Er hat einen erwachsenen Sohn.

Beitræge von Gaston Valdivia
Streifzüge, Heft 4/1998

Arbeit und Wahn

Dezember
1998

Sie proklamieren das Recht auf Arbeit als ein revolutionäres Prinzip. Schande über das französische Proletariat! Sklaven nur sind einer solchen Erniedrigung fähig. 20 Jahre kapitalistischer Zivilisation müßte man aufwenden, um einem Griechen des Altertums eine solche Entwürdigung begreiflich zu (...)

Streifzüge, Heft 1/1999

Arbeit und Wahn II

März
1999

Nahezu ungebrochen herrscht der volkswirtschaftliche Aberglaube, durch mehr innovative Investitionen könnte der Arbeitsgesellschaft noch einmal auf die Sprünge geholfen und ihr chronischer Arbeitsplatzmangel behoben werden. Zwar dringt die Tatsache ins Bewußtsein, daß Investitionen heute vorwiegend (...)

Streifzüge, Heft 75

Rechtsextremistischer Bolsonaro ist Brasiliens neuer Präsident

April
2019

Leider ist eingetreten, was zu befürchten war: 55,14 Prozent der brasilianischen Wähler*innen haben in der Stichwahl vom 28. Oktober 2018 den rechtsextremen Jair Messias Bolsonaro zum nächsten Präsidenten ihres Landes gewählt. Bei den allgemeinen Wahlen vom 7. Oktober errang seine Partei PSL (...)