Karin Achleitner-Mack
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Karin Mack
Beiträge von Karin Achleitner-Mack
FORVM, No. 197/II

Wittgenstein war kein Positivist

■  Karin Achleitner-Mack (Übersetzung) ▪ Stephen Toulmin
Mai
1970

Stephen Toulmin, Philosoph, Wissenschafter und Historiker, unterrichtet gegenwärtig an der Brandeis University in den USA. Er schrieb für die englische Zeitschrift „Encounter“ eine Neubewertung Ludwig Wittgensteins, deren ersten Teil wir in der Übersetzung Karin Achleitner-Macks in dieser Nummer (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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Karin Mack: Spiegelporträt (2017)

Karin Mack (geb. 1940 in Wien) ist eine österreichische Fotokünstlerin. Sie gehört zur Avantgarde feministischer Kunst der 1970er Jahre.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karin Mack war von 1967 bis 1978 als Architekturfotografin tätig und studierte anschließend bis 1988 Kunstgeschichte und Italienisch an der Universität Wien. Sie engagierte sich von 1977 bis 1982 in der Gruppe „Intakt“ (Internationale Aktionsgemeinschaft bildender Künstlerinnen) für die Verbesserung der Situation von Künstlerinnen. 1994 zog sie in die Niederlande, wo sie bis 2005 lebte. Seit 2008 ist sie Mitglied der niederösterreichischen Foto- und Medieninitiative Fluss und des Künstlerhauses Wien. Sie arbeitet als freischaffende Fotokünstlerin, Autorin und Kuratorin in Wien.[1]

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1975 und 1981 schuf Karin Mack Fotomontagen surrealer Selbstporträts in Schwarz-Weiß, mit denen sie der Frage nach dem Selbst und der weiblichen Identität nachging. Ausgehend von schönen Bildern traditioneller weiblicher Repräsentation in der Werbung erschütterten ihre Montagen falsche Versprechungen. „Zerstörung einer Illusion“ von 1977 wird zu einem der wegweisenden Werke feministischer Fotografie der siebziger Jahre gezählt.[2][3] Margit Zuckriegl, Kuratorin im Museum der Moderne Salzburg, beschreibt Karin Mack als eine der Künstlerinnen der feministischen Avantgarde, „die ihre Themen aus einer ganz persönlichen Innenschau generieren und diese wie in einem poetischen Theater der Selbstereignisse inszenieren“.[4]

In den 1970er Jahren entstanden auch intime Porträts von Künstlern und Mitgliedern der Wiener Gruppe, darunter Hermann Nitsch und Oswald Wiener. Es sind Schnappschüsse von Happenings oder im privaten Rahmen, mit denen Karin Mack als „teilnehmende Beobachterin“ die Kunst- und Kulturszene Wiens dokumentierte.

Ab Mitte der 1990er Jahre widmete sie sich in ihren Fotoserien und Montagen dem Verhältnis Mensch und Natur.

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelausstellungen
  • 1985: Die Selbstporträts 1975–1985, Fotogalerie Wien
  • 2007: Kunstwege '70. Fotografien von Karin Mack, Wienmuseum (Katalog)[5]
Beteiligungen

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Margit Zuckriegl: Karin Mack. Im Theater der Selbsteignisse. In: Gabriele Schor (Hrsg.): Feministische Avantgarde. Kunst der 1970er-Jahre aus der Sammlung Verbund, Wien, Prestel Verlag, München 2016, erweiterte Ausgabe, ISBN 978-3-7913-5627-3, S. 123–130

Film[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „Sie ist der andere Blick“, Porträtfilm von Christiana Perschon über fünf österreichische Künstlerinnen der feministischen Avantgarde der 1970er Jahre, die jetzt als arriviert gelten: Renate Bertlmann, Linda Christanell, Iris Dostal, Lore Heuermann, Karin Mack und Margot Pilz. Produktion: Christiana Perschon 2018 (Kinofilm, Farbe und Schwarz/Weiß, 88 Minuten).[8][9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biografie Karin Mack, in: Gabriele Schor (Hrsg.): Feministische Avantgarde. Kunst der 1970er-Jahre aus der Sammlung Verbund, Wien, Prestel Verlag, München 2016, erweiterte Ausgabe, ISBN 978-3-7913-5627-3, S. 460
  2. Priscilla Frank: 8 Radical, Feminist Artists From The 1970s Who Shattered The Male Gaze, The Huffingtonpost, 24. Oktober 2016
  3. Five Photographs That Formed the Feminist Avant-Garde, AnOther Magazine, 5. Oktober 2016
  4. Margit Zuckriegl: Karin Mack. Im Theater der Selbsteignisse. In: Gabriele Schor (Hrsg.): Feministische Avantgarde. Kunst der 1970er-Jahre aus der Sammlung Verbund, Wien, Prestel Verlag, München 2016, erweiterte Ausgabe, ISBN 978-3-7913-5627-3, S. 123
  5. Kunstwege '70. Fotografien von Karin Mack, 17. Oktober 2007 bis 18. November 2007, Wienmuseum.at (Memento des Originals vom 13. September 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wienmuseum.at
  6. a b c Karin Mack: Exhibitions, Photogaphie Now
  7. Der Standard, 1. August 2016
  8. „Sie ist der andere Blick“, Viennale 2019
  9. Dominik Kamalzadeh: "Sie ist der andere Blick": Österreichs Kunst-Pionierinnen im Dienste der Freiheit, Der Standard, 7. Mai 2019