Lothar Galow-Bergemann

Lothar Galow-Bergemann, geb. 1953, lebt in Stuttgart und hat zwei Kinder. Krankenpflegehelfer. Seit 68 in sozialen Bewegungen und linken Zusammenhängen engagiert. Gewerkschafter und Personalrat in einem Klinikum. Freiwillig teilzeitarbeitslos. Erliegt auch sonst der Faszination des Spagats. Spürt Nähe zu Herrn K.: „Ich habe viel Mühe, ich bereite meinen nächsten Irrtum vor.“

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Galow-Bergemann
Beiträge von Lothar Galow-Bergemann
Streifzüge, Heft 2/2002

Selbst-Bewegung statt Auto-Mobilismus

Zur Perspektive einer Bewegung gegen den Mobilis-muss als emanzipatorischer Praxis
■  Lothar Galow-Bergemann
Juni
2002

Dass nur noch die Gedanken frei seien und sonst nichts mehr, ist eine Horrorvorstellung. Sollen Kritik und Analyse auf Dauer mehr bewirken, als selbstgenügsame Insassen von Elfenbeintürmen mit Erkenntnis und Gedankenfutter zu versorgen, so müssen sie immer wieder auf ihre Tauglichkeit als Zugang (...)

Streifzüge, Heft 30

Der Nächste bitte …

Bemerkungen zur aktuellen Durchkapitalisierung des Lebens am Beispiel der Krankenhäuser
■  Lothar Galow-Bergemann
März
2004

Der nachfolgende Text ist aus der Praxis des Autors als Gewerkschafter und Personalrat in einem Großklinikum entstanden. Er hat einen Beitrag zur innergewerkschaftlichen Debatte um die Positionierung zu den gegenwärtigen tief greifenden Veränderungen in der Krankenhauslandschaft der BRD zur (...)

Streifzüge, Heft 31

G und W — Eine vertrackte Beziehungskiste

Überarbeitete Fassung eines Diskussionsbeitrags auf dem „Krisis“-Seminar im Mai 2004
■  Lothar Galow-Bergemann
Juni
2004

Die wertkritische Kritik bewegt sich derzeit auf einem so hohen Allgemeinheitsgrad, dass sie zu einer praktischen Anwendung noch wenig taugt. Aber was nicht ist, kann und sollte noch werden. Selbstredend kann es nicht darum gehen, eine fertig ausgearbeitete Theorie auf das gesellschaft-liche (...)

Streifzüge, Heft 32
2000 Zeichen abwärts

Der Finanzierungsvorbehalt für den Start ins Leben

■  Lothar Galow-Bergemann
Oktober
2004

Wie würden Sie sich fühlen? Nehmen Sie an, Sie sind Anfang 20. Sie haben ihre dreijährige Ausbildung zur Krankenschwester fast hinter sich gebracht. Langsam aber sicher geht es in den Endspurt ums Examen. Ein bisschen Bammel gehört dazu, aber in der Hauptsache freuen Sie sich, dass Sie jetzt bald (...)

Streifzüge, Heft 39

Wegsehen oder Solidarität mit Israel?

Civilization of Clash und antisemitischer Vernichtungswahn
■  Lothar Galow-Bergemann
März
2007

1. Israel muss von der Bildfläche getilgt werden. Die Wurzel des zionistischen Regimes muss trockengelegt werden. Die Anwendung einer einzigen Atombombe würde Israel völlig zerstören, während sie der islamischen Welt nur begrenzte Schäden zufügen würde. Wer dem gegenwärtigen iranischen Präsidenten (...)

Streifzüge, Heft 40

Kapitaler Klimawandel

■  Andreas Exner ▪ Lothar Galow-Bergemann
Juni
2007

Alle reden vom Wetter. Wer bei Klimawandel bis dato an vier Jahreszeiten dachte, denkt jetzt schon mal an den Untergang der Welt. Die jüngsten UN-Berichte zum Klimawandel haben beachtliche Aufregung verursacht. Nach Jahren postkatastrophischen Bewusstseins, wie es hieß, das Umweltprobleme nicht (...)

Streifzüge, Heft 42

„Gegen Börsenungeziefer“

Spontane Empörung,Vernichtungssehnsucht und Reflexion – Anmerkungen zu einer Debatte in der Gewerkschaft ver.di
■  Lothar Galow-Bergemann
März
2008

Den Kollegen, die dieses Transparent durch die Stadt trugen, war, so ist zu unterstellen, gar nicht bewusst, was sie da gemalt hatten. Sie wollten sich doch nur gegen die Zumutungen wehren. Aber tief im Innern der Erniedrigten, Verlassenen und Verächtlichen schlummern Ressentiment und (...)

Streifzüge, Heft 47

You can’t get something for nothing

■  Lothar Galow-Bergemann
Oktober
2009

Diese amerikanische Spruchweisheit bringt zwar nicht die Ansprüche an ein befreites Leben jenseits der Zwänge der Warenwirtschaft, dafür aber diese selbst umso besser auf den Punkt. Dass sich Warenwert stur gegen Warenwert austauscht und sich im Laufe dieses Geschäfts trotzdem zunehmend in Luft (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Die konformistische Rebellion

■  Lothar Galow-Bergemann
Mai
2016

Die »Alternative für Deutschland« (AfD) wäre ebenso erfolgreich, wenn die »besorgten« Bürgerinnen und Bürger andere »Sorgen« hätten. Schließlich halten 79 Prozent der AfD-Wähler ihre wirtschaftliche Situation sogar für gut bis sehr gut. Wirtschaftlich schlecht geht es den meisten nicht, die die AfD wählen. (...)

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„Arbeit ist eines freien Bürgers unwürdig.“ So brachte Aristoteles die Haltung der kleinen (...)
Ein Interview der Heinrich-Böll-Stiftung Saar im Rahmen des Böll-Verbundprojekts „Gut vertreten? – (...)
Unverstandener Nationalsozialismus – unverstandener Antisemitismus Vortrag von Lothar (...)
Wie die Nazis den Kapitalismus erklär(t)en und warum sie damit erneut in der Mitte der (...)
Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte von Nachhaltigkeit schweigen Warum wir mit (...)
“Zinsen, Zocker, Zionisten” Zum reaktionären Weltbild des regressiven Antikapitalismus Vortrag (...)
Sommermärchen haben kurze Beine Die deutsche Willkommenskultur kommt zu sich von Lothar (...)
Die Arbeit wird von der überwältigenden Mehrheit der Menschen als quasi ontologische Größe (...)
Was Deutschland zusammenhält: Der unverstandene Nationalsozialismus Vortrag von Lothar (...)
Arbeitszeitverkürzung ist machbar 5 Minuten Kapitalismuskritik von Lothar Galow-Bergemann (...)
Warum es kein Rufmord ist, über (linken) Antisemitismus zu sprechen In Deutschland hat man (...)
Schön, dass uns die Arbeit ausgeht. Ein Plädoyer für massive Arbeitszeitverkürzung. Eine (...)
Israel und die deutsche Linke. Warum es kein Rufmord ist über (linken) Antisemitismus zu (...)
WAS VERBINDET so unterschiedliche Leute wie die treue Kirchgängerin, den selbstbewussten Kämpfer (...)
Partout nichts dazugelernt. Sarah Wagenknecht und die gescheiterte Querfrontpolitik der KPD (...)
Vergesst Dimitroff! Die traditionslinke „Faschismus-Definition“ erklärt den Nationalsozialismus (...)
AntiBa – der Barbarei entgegentreten! Antifaschismus in Zeiten von Djihadismus und Pegida. (...)
Aufstehen gegen die Unmenschlichkeit. Für Demokratie. Gegen Volksherrschaft. Über ein Siebtel (...)