Severin Heilmann

Severin Heilmann, geb. 1976 in Wien; Architekturstudium an der TU, seither beherzte Konstruktion und Dekonstruktion von Bauwerken und Gedankengebäuden; Streifzüge-Redakteur.

Beiträge von Severin Heilmann
Streifzüge, Heft 66

Home Stories

Aus den gezinkten Märchenbüchern der Streifzüge-Redaktion
August
2006

Schreiben hilft von Maria Wölflingseder Ja, so etwas! Neben dem Gründer der Streifzüge, Franz Schandl, bin ich von den aktuellen Mitarbeitenden die einzige, die von Anbeginn dabei ist. Franz kannte mich aus der Weg und Ziel-Redaktion, in die er von Julius Mende eingeladen wurde, und in der ich (...)

Streifzüge, Heft 46

Reichtum und Ressource

■  Lorenz Glatz ▪ Severin Heilmann ▪ Franz SchandlMaria Wölflingseder
Juni
2009

Richtig Reich … … war A. Onassis bedauerlicherweise nicht. Vielmehr ein armer Mann mit viel Geld, gemäß eigener Einschätzung. Hierin ist die heikle Ambivalenz von Reichtum auf den Punkt gebracht. Denn Geld und Ware sind nur in einer Welt der Knappheit denkbar. Sie gründen auf Mangel und treiben (...)

Streifzüge, Heft 47

Home Stories

■  Lorenz Glatz ▪ Severin Heilmann ▪ Sara KleyhonsFranz SchandlMaria Wölflingseder
Oktober
2009

My Home is my Aura Mein Leben spielt sich nicht im weit verbreiteten Stakkatostil, dem täglichen Gehetze zwischen Drinnen und Draußen, ab. Meinereins, zur forschenden und schreibenden Zunft gehörend, bevorzugt so wie Künstler generell als Platz der Inspiration meist die eigenen vier Wände. (...)

Streifzüge, Heft 48

Macht Macht Machtlos

Freundschaft und Macht – Plädoyer für die Auflösung einer Mesalliance
■  Severin Heilmann
März
2010

Es ließe sich denken, dass jeder gesellschaftliche Körper seinen Zusammenhang über ein „Bündel von Machtbeziehungen“ (Foucault) konstituiert. Sieht man sich in der Welt, in der wir leben, um, so erscheint dies zutreffend. Die Frage nach dem Warum erübrigt sich, möchte man an diese Verhältnisse als (...)

Streifzüge, Heft 48

FreundInnen

■  Severin Heilmann ▪ Dominika MeindlAnnette SchlemmMaria Wölflingseder
März
2010

Segensreiche Entleiblichung der Interaktion Freunde sind das Salz in der Ursuppe des Lebens. Ohne meine Freunde wüsste ich nicht, dass meine Frisur an einen totgefahrenen Frosch gemahnt. Dass Tschäcki Lugners Neuer im Sternzeichen und vom Gesicht her Ratte ist. Dass meine Hose backbords auch (...)

Streifzüge, Heft 50

Zu sich kommen

■  Severin Heilmann
Oktober
2010

„I, a stranger and afraid, in a world I never made.“ So lautet eine Zeile aus einem Gedicht von A.E. Housman und widerspiegelt ein fundamentales, wenngleich unterschwelliges Lebensgefühl: Diese Welt ist nicht die unsere, sie befremdet uns und – trotzdem wir nicht anstehen, es uns hier ein wenig (...)

Streifzüge, Heft 51
2000 Zeichen abwärts

A hen is only an egg’s way ...

■  Severin Heilmann
März
2011

Das Leben ist schon eine feine Sache. Das jedenfalls ist stiller Konsens, die Grundprämisse unser aller, die wir noch immer hier sind, die wir leben. Wie könnten wir da nach dem guten an egg’s way ... Leben fragen — so, als wäre ein schlechtes denkbar? Schließlich hat, wer aufrichtig von der (...)

Streifzüge, Heft 51
2000 Zeichen abwärts

... of making another egg

■  Severin Heilmann
März
2011

Tatsächlich, wir haben alles auf den Kopf gestellt! Warum sind Lebensmittel etwas anderes als Genussmittel? Ja, warum überhaupt Mittel? Warum dient Schlafen der Selbsterhaltung, warum Beischlafen der Arterhaltung? Es ist nämlich die Frage, ob wir essen, um zu leben oder leben um zu essen? Haben (...)

Streifzüge, Heft 52

Fiction live

■  Lorenz Glatz ▪ Severin Heilmann ▪ Maria Wölflingseder
Juni
2011

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Das ist machbar!

Streifzüge, Heft 54

Home Stories

■  Severin Heilmann ▪ Franz Schandl
März
2012

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Streifzüge, Heft 55

Einlauf

■  Severin Heilmann
Juni
2012

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Streifzüge, Heft 55

Probe entfällt wegen Auftritt!

■  Severin Heilmann
Juni
2012

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Das ist machbar!

Streifzüge, Heft 57

Home Stories

■  Severin Heilmann ▪ Franz SchandlMaria Wölflingseder
März
2013

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Das ist machbar!

Streifzüge, Heft 59
2000 Zeichen abwärts

Kleine Materialkunde

■  Severin Heilmann
Oktober
2013

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Streifzüge, Heft 61

Home Stories

■  Eva Maria Haas ▪ Severin Heilmann ▪ Lukas Hengl
Juni
2014

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Das ist machbar!

Streifzüge, Heft 62

Home Stories

■  Severin Heilmann ▪ Franz SchandlMartin Scheuringer
Oktober
2014

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Das ist machbar!

Streifzüge, Heft 64
2000 abwärts

Wussten Sie?

■  Severin Heilmann
Juni
2015

Unweit der Pestsäule am Wiener Graben buhlt dieser Tage noch eine zweite, herausragen wollende Senkrechte um Beachtung. Aus einiger Ferne gewärtigt das wache Augenpaar drei Ovale, welche wie die Glieder einer Kette sich ineinander schließen, die an ihren beiden Enden oben und unten recht (...)

Streifzüge, Heft 65

Lage hoffnungslos, aber nicht ernst!

■  Severin Heilmann
November
2015

Ist das Leben eine ernste Sache? Ein flüchtiger Blick in die Nachrichten genügt und schon erhalten wir indirekt Aufschluss. Ja, das Leben ist eine ernste Sache, lässt sich zweifelsfrei an den Mienen unserer Funktionäre ablesen, jenen Repräsentanten, Hüter, Verteidiger oder Verwalter dieser Ordnung: (...)

Streifzüge, Heft 65

Gastspiel

■  Severin Heilmann
November
2015

Alle paar Monate kommt Besuch der anderen Art, um für einige Tage zu bleiben. Demnächst ist es wieder so weit; ich freue mich schon vor, wie man sagt. Mein Gast heißt Max und steht auf vier rastlosen Beinen. Er ist Hund – ich bin Mensch (für die Dauer seines Aufenthalts spielt diese Differenzierung (...)

Streifzüge, Heft 68

Wie weniger Zukunft

Homestory
■  Severin Heilmann
Januar
2017

Wer einer Sache jegliche Tauglichkeit absprechen möchte, um sie im Lichte von Einsehen und Vernunft als unbrauchbar, ja unnütz zu blamieren, dem reicht hierzulande in der Regel der schüttere Befund „des hot ka Zukunft“. Früher kam mir diese Redensart gelegentlich unter, doch verstand ich nicht – in (...)

Streifzüge, Heft 72
2000 Zeichen abwärts

ich ichtet

■  Severin Heilmann
April
2018

Man sagt mir also, ich bin ein Strich in der Landschaft. Existieren bedeutet herausstehen, insofern habe ich, der Strich, eine Existenz. Ich stehe heraus aus einem Ozean der Unverfügbarkeit: I – ganz wie das englische Ich, das groß tut und alleine dasteht. Im deutschen ist das i des ichs (...)