Stephan Ganglbauer

Geboren 1959; Studium der Geschichte und Politikwissenschaften; wissenschaftlicher Mitarbeiter der Paul Lazarsfeld-Gesellschaft für Sozialforschung; Pädagogischer Assistent in der Volkshochschule Brigittenau; dzt. wissenschaftlicher Mitarbeiter im Österreichischen Volkshochschularchiv. Forschungsschwerpunkte: Theorien des Politischen und Geschichte der Parteien der österreichischen Arbeiterbewegung, Geschichte der Erwachsenenbildung, Nationalsozialismus, Antisemitismus, Nationalismen und Pan-Ideologien.

Beiträge von Stephan Ganglbauer
Weg und Ziel, Heft 1/1997

„Verteilungsgerechtigkeit“ oder Sicherheit?

■  Stephan Ganglbauer
März
1997

Niemals empört etwas mehr als Ungerechtigkeit; alle anderen Übel, die wir ausstehen, sind nichts dagegen. Immanuel Kant Die SPÖ hat Anfang November 1996 einen erweiterten Parteivorstand ein­berufen, um verbindliche Schlußfolge­rungen aus der schweren Niederlage bei den Wahlen zum Europaparlament zu (...)

Weg und Ziel, Heft 4/1997

Weder für noch gegen die Gerechtigkeit

■  Stephan Ganglbauer
Oktober
1997

Franz Schandl ist kein humorloser Mensch. Das hat er schon oft bewiesen. Doch wenn sich einer überhebt, kommt es regelmäßig dazu, daß er sein Niveau unterschreitet. Schandl möchte Marx ein- und überholen. Darunter leidet sein Wahrnehmungsvermögen und das der Unterscheidung, das heißt, auch seine (...)

Weg und Ziel, Heft 5/1997

Was heißt Politik?

■  Stephan Ganglbauer
Dezember
1997

Politik hat es nicht immer gegeben. Soweit stimmt, was Franz Schandl schreibt. Unrichtig ist, daß „Politik schlechthin“ ein bürgerliches Formprinzip, ein Phänomen der Moderne sei. Was immer unter „der Moderne“ verstanden werden mag, die polis ist meines Wissens darunter noch nicht subsumiert worden. (...)

Beiträge zu Stephan Ganglbauer
Weg und Ziel

Meine Jahre bei „Weg und Ziel“

Anekdotisches und Grundsätzliches
Januar
2000

Meine Mitarbeit bei „Weg und Ziel“ war mindestens genauso unvorhersehbar wie die politischen Veränderungen anno 1989 in Osteuropa. Trotzdem ergab sie sich. Wobei letzteres zur Voraussetzung für ersteres wurde. Als ewig parteipolitisch unorganisierter „freischwebender kritischer Geist“ war es höchst (...)