Wolfgang Kudrnofsky
Beiträge von Wolfgang Kudrnofsky
FORVM, No. 9

Der Photograph sieht mehr als da ist

Anläßlich einer Photo-Ausstellung von Yoichi Okamoto
■  Wolfgang Kudrnofsky
September
1954

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FORVM, No. 13

Überflüssige Auslagen

mit vier Illustrationen von Kurt Moldovan
■  Wolfgang Kudrnofsky
Januar
1955

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FORVM, No. 14

Verborgene Schönheit — Offenbarte Schönheit

■  Wolfgang Kudrnofsky
Februar
1955

Stefan Kruckenhauser: „Verborgene Schönheit“. Bauwerk und Plastik aus Österreich. 232 Leica-Bilder. (Otto Müller Verlag, Salzburg) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 16

Wer produziert sich hier?

Zu der von Dr. Wilfried Daim in der Sezession veranstalteten Ausstellung „Tiefenpsychologische Produktionen“
■  Wolfgang Kudrnofsky
April
1955

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FORVM, No. 49

Ins eigene Fleisch geschnitten

Anläßlich der Photo-Ausstellung von Wolfgang Pfaundler in der Galerie Würthle
■  Wolfgang Kudrnofsky
Januar
1958

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FORVM, No. 59

Photographie in der Dunkelkammer

Betrachtungen eines Außenseiters
■  Wolfgang Kudrnofsky
November
1958

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FORVM, Erstmals farbiger Mittelteil

Klappe, Mr. President!

■  Manfred Deix ▪ Wolfgang Kudrnofsky
November
1973

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FORVM, Mittelteil

Klappe, Mr. President!

■  Manfred Deix ▪ Wolfgang Kudrnofsky
Dezember
1973

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FORVM, No. 411/412

Hokuspokus lebensfroh!

■  Wolfgang Kudrnofsky
März
1988

W. K. war schon FORVM-Autor der ersten Stunde, jedoch immer schon, seiner Zeit voraus, postlinear und auf keine der alten Linien zu bringen — so ist er uns um so herzlicher jetzt willkommen. „Von Glücksverheißern und Unglücksverhinderern“ erzählt er uns (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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FORVM, No. 415/416

Hokuspokus

FORVM Mai/Juni
■  Wolfgang Kudrnofsky
Juli
1988

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Wolfgang Kudrnofsky, 1952

Wolfgang Kudrnofsky (* 1. Mai 1927 in Wien; † 20. Dezember 2010 ebenda) war ein österreichischer Schriftsteller, Journalist, Fotograf und Film- und Hörspielautor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sohn von Raimund Kudrnofsky und Josefine Freiin von Bertrand (Nachfahrin von Henri-Gratien Bertrand) legte am Stiftsgymnasium Melk die Matura ab und studierte anschließend Psychologie und Anthropologie. Im Jahr 1950 promovierte er zum Dr. phil., im selben Jahr bestand er auch die Meisterprüfung als Fotograf.

1950 erste Prosa- und Theaterarbeiten, erschienen in den „Stimmen der Gegenwart“, den „Neuen Wegen“ und in verschiedenen Tageszeitungen.

Nach Gründung der Hundsgruppe entstehen 1951 zwei Fotobeiträge (Nr. 4: „Altes Testament, Der Prediger Salomo, 3. Kap.“ und Nr. 9: „Der Einfluss von Seiten der Majorität ist ausgeschlossen“) für die Mappe „Cave Canem“. Gemeinsam mit Arnulf Rainer erarbeitete er 1951 die Fotomappe “Perspektiven der Vernichtung”. Die Ingeborg Bachmann-Collage von Wolfgang Kudrnofsky wird in Hans Weigels „Stimmen der Gegenwart“ 1953 abgedruckt. In Maria Fialiks „Strohkoffer Gespräche“ (1998) wird seine Zugehörigkeit zum Art Club erörtert.

Er war Mitbegründer des RWR (Rundfunk/Radio Rot-Weiß-Rot) mit Louise Martini.

Als Journalist war er unter anderem für den Stern-Wiener Illustrierte (österreichische Ausgabe des deutschen Stern[1]) als Wortberichterstatter bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck tätig. Später war er Chefredakteur der deutschen Zeitschrift Die Bunte Illustrierte (seit 1972: Bunte) und Mitinitiator der Journalistengewerkschaft. Als Hörspielautor und durch zahlreiche Dokumentationen beim ORF war er dort jahrelang als Journalist tätig. Als Schriftsteller arbeitete er auch mit Helmut Qualtinger.

Er starb am 20. Dezember 2010 im Alter von 83 Jahren in Wien[2] und wurde am Döblinger Friedhof bestattet. Er hatte 2 Kinder.

Film und Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Experimentalfilm „Der Rabe“(1951), Verfilmung von Edgar Allan Poes gleichnamigem Gedicht.
  • Ausstellungen von Fotomontagen im „Art Club“ und dem ISB (Information Service Branche).
  • Fotomontagen in der HUNDSGRUPPEN-Mappe.
  • Zusammen mit Arnulf Rainer: PERSPEKTIVEN DER VERNICHTUNG
  • 1983: Ausstellung „Historische Fotografie in Österreich“, Museum des 20. Jahrhunderts, Wien.
  • 1984: Museum Folkwang, Essen - „Subjekt Fotografie“, Ausstellung auch in San Francisco.
  • 1984: Ausstellung Rupertinum, Salzburg.
  • 1989: Ausstellung „Steirischer Herbst“, Graz
  • 1996: „Surrealismus und Fotomontage“, Vortrag in der Wiener Secession, am 8. November 1996
  • 1999: Ausstellung Fotogalerie Faber

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bubis Hochzeit oder die Unreifen (1967)
  • Fall-Out (1969)
  • Modebrevier oder Von der Kunst, zu scheinen, wie man sein möchte (1970)
  • Fifi Mutzenbacher (1971), unter dem Pseudonym Wolfgang Bertrand[3], spätestens seit 1993 auch als Theaterstück adaptiert
  • Zur Lage des österreichischen Schriftstellers (1973)
  • Klappe, Mr. President, ein unveröffentlichter distopischer Roman, der die Reise eines Frankfurter Kinobesitzers nach Amerika im Jahr 1977 beschreibt. Manuskript verschollen. (1973)
  • Der Mensch in seinem Zorn (1974)
  • Vom Dritten Reich zum Dritten Mann (1975)
  • Der Messias von der Lobau. Peter Waller und die Arbeitslosen der Zwischenkriegszeit (1983)
  • Marek, Matuschka & Co: Kriminalfälle der Ersten Republik (1989)
  • Gassner, Gufler & Co: Kriminalfälle der Zweiten Republik (1991)
  • Schandl, Schubirsch & Co: Kriminalfälle der Zweiten Republik (1994)
  • Natur, oh Natur (2000)
  • Der Schamane (2002)
  • Pierre Ramus – Der Anarchist von Klosterneuburg (2005)
  • Katalog zu „Fotomontagen 1949-1953“, Wolfgang Kudrnofsky - Von 1 Meter bis Unendlich

Panorama-Bücher 1957–1962:

Reisebücher bei Wilhelm Andermann, München: Wien / Brasilien / Spanien / Salzkammergut / Tirol/Tyrol

Theaterproduktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1962: „Jean d’Arc“, eine szenische Collage für das Theater der Jugend, Wien.

1962: „Frau Havel x 3“, Theaterstück, uraufgeführt in Nora, Schweden.

1970: „Fall out“, Theaterstück, Uraufführung im „Off-Off-Theater“, München.

1975: „Liebling, wer hat dich verhext?“, Komödie, uraufgeführt in der „Kleinen Komödie“, Wien.

1980: „Kaffeehau-Revue“, Freie Bühne Wien.

1988: „Vom III. Reich zum 3. Mann“, zeitgeschichtliche Revue, „Freie Bühne Wieden“, Wien.

1990: „Frau Havel x 3“, Stockholm, Göteborg.

CDs und Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gerhard Habarta: Lexikon der Phantastischen Künstler.
  • Katalog des Phantasten Museum Wien, 2011: Foto von Arnulf Rainer, 2 Abbildungen aus der Mappe „Cave Canem“, Hundsgruppe.
  • Das Auge und der Apparat – Eine Geschichte der Fotografie aus den Sammlungen der Albertina, Hrsg. Monika Faber und Klaus Albrecht Schröder, 2003, ISBN 2-02-060452-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jörg Bohn: „Der Stern“ in TRÖDLER, Heft 10/2010, online auf wirtschaftswundermuseum.de
  2. Journalist Wolfgang Kudrnofsky gestorben
  3. Andreas Klimt (Hrsg.): Kürschners Deutscher Literatur-Kalender, K. G. Saur Verlag GmbH, 2002, ISBN 3-598-23585-2, S. 682 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche, "Fifi Mutzenbacher" in der Google-Buchsuche)