FORVM, No. 301/302
Januar
1979

Pack & zack & weg

Ein Leben im Kaufhaus. Interview.

Hinter den glänzenden und eleganten Fassaden der Kaufhäuser leisten ein paar Frauen Knochenarbeit. Von ihrem wenig glänzenden Alltag, ihren Arbeitsbedingungen, den Einsparungen und Kürzungen, von der Rationalisierungswelle, die auf ihrem Buckel ausgetragen wird, ist in den Schaufenstern nichts zu sehen.

Eine Arbeiterin schildert hier ihre Erfahrungen: 15 Jahre lang war sie als Packerin in einem Wiener Großkaufhaus beschäftigt; seit einem Jahr ist sie in Rente. — Das Gespräch hat Heidi Pataki aufgezeichnet.

Dein Leben im Kaufhaus — das ist unser Thema!

Das hab ich im großen und ganzen vergessen ...

Du hast mir von eurer Betriebsrätin erzählt, die ihre Position so ausgenützt hat, daß sie nichts gearbeitet hat. [1] Wie ist sie eigentlich zu diesem Posten gekommen?

Dem Posten in der Firma, oder als Betriebsrätin?... Na ja, sie is scho sehr jung dort als Arbeiterin eingetreten, als Packerin, und früher wirds ja gearbeitet habn, da hat sie’s sicher noch net so ausgenützt, als sie Betriebsrat war, wie sie dann gewählt worden is. Bei den andern Betriebsräten war das ja nicht so der Fall. Die werden sich auch irgendwelche Vorteile verschafft habn, aber ... sie war ja nicht so maßgebend, also da warn ja andre, die das Sagen gehabt haben ... aber dadurch, daß sie so Mitläufer war ... sie war schon auch aufgestellt, und das hat sie nachher so ausgenützt. Da hat die doch nur ihre privaten Interessen verfolgt, wie sie an die Abteilung gekommen is. Sie hat so irgendwelche Verwaltungsarbeiten gehabt ... Sie hat die Theaterkarten und so verkauft. Am ärgsten war das dann, daß sie überhaupt nix mehr gearbeitet hat!

Was hat sie denn die ganze Zeit gemacht?

Die hat sich immer so herumgespielt mit irgendwelchen Sachen ... spazierengegangen im ganzen Haus, bei uns war ja allerlei zum Anschaun! Und vom Typ her war sie schon so ein Mensch, der zu allem so lang gebraucht hat. Die hat immer alles so genau angeschaut und überlegt, und sie hat sich auch die Zeit dazu gelassen, und wenn’s Stunden gedauert hat. Wenn sie sich zum Beispiel Tapeten ausgesucht hat, so hat das den ganzen Vormittag gedauert ... Niemand andrer hätt das machen können! Da hätten wir vom Abteilungsleiter, vom Betriebsrat Wickel bekommen, wenn wir so lang da umeinandergelaufen wären. Ich mein, es sind andre vom Betriebsrat auch einkaufen gegangen, aber in der Zeit, wo ... da warn aber nur bestimmte Zeiten zum Einkaufen da, fürs Personal. Diese Zeit, das war von acht bis neun, da hat man sich aber immer abwechseln müssen, da hat ein schlechtes Geschäft sein müssen ...

Wieso hat gerade diese Betriebsrätin das können?

Ja, die hat schon so Durchschlagskraft gehabt, und sie hat sich überall so reingedrängt. Angeblich sollen sie ja jetzt, nachdem sie da entlassen werden sollte, nachdem’s dann doch einmal so weit gekommen is — haben die vom Betriebsrat, der Mann von Betriebsrat hat gesagt: Ach, die ist ja ein sozialer Fall! Da müssen wir uns dafür einsetzen, so quasi ... Hat als sozialer Fall gegolten ... Aber ich mein, der Betriebsrat hat das im einzelnen natürlich nicht so gewußt, wie sie schamlos uns dann ausgenützt hat! Gell!

Wie war die Abteilung eigentlich organisiert?

Naja ... da war das Rechenbüro, in der Verwaltung war’s da drin. Die haben mit unserer Gruppe faktisch zusammengearbeitet, mit der Kassa und den Packerinnen.

War das ein ganzer Stock?

Das war eine Abteilung! Nein, wir warn überall verstreut! Wir habn an allen möglichen Stellen gearbeitet, die Arbeit war so ein Kreislauf ... das war eine Abteilung.

Aha. Dazu haben also die Kassen gehört und die Packtische.

Ja. Faktisch war das, glaub ich, eh die größte Abteilung. Da warn die meisten Beschäftigten.

Und wieviel Packerinnen waren an einem Packtisch?

Naja ... jetzt dann nur mehr eine! Früher warn immer paar.

Wieviel waren es damals? In welchem Jahr ungefähr hast du in der Firma angefangen?

Im dreiundsechziger Jahr. Da warn wir normalerweise überall drei. Drei! An einem gewöhnlichen Packtisch. Das waren sogar zwei in jedem Stockwerk. Und dann waren wir ja nur noch einer mit drei. Und dann war nur noch ein Packtisch mit einer da. Und dann war der eine Packtisch, wo ich später gearbeitet hab, also im vierten Stock droben, da war ja die Sammelkassa, also da warn ja früher Unmassen da, zehn, zwölf ...

Packerinnen.

Ja, Arbeiterinnen, Frauen ... ganze Menge Leute.

Und die sind im Lauf der Zeit reduziert worden?

Ja, die sind alle weg. Das heißt, wenn welche ausgetreten sind, sind keine neuen mehr nachkommen.

Wann hat diese Rationalisierung begonnen?

Das hat begonnen, wie die Umstellung auf die andre Firmeninhabung war. Also, wie diese Ausländer das Kaufhaus übernommen habn. Ich weiß nicht mehr so genau, in welchem Jahr, ’67, ’68 vielleicht. Wenn welche weggegangen sind, in Pension gangen sind, da sind keine neuen Leute mehr aufgenommen worden. Und außerdem war’s so, daß früher zu den Stoßzeiten, zu den richtiger Stoßzeiten, auch immer noch Aushilfskräfte dazu aufgenommen worden sind, nicht. Und das hat sich auch geändert. Immer mehr aufgehört! Das hat sich ganz aufgehört zum Schluß! Da kamen gar keine mehr.

Wann waren die normalen Stoßzeiten?

Na ja, die Weihnachtszeit, die Urlaubszeit, die Sommerzeit, wo die Leute net da waren ...

Also die Urlaubszeit der Arbeiterinnen, der Angestellten — vom Personal.

Da sind einmal früher dazu Ersatzleute, also Aushilfen aufgenommen worden!

Wurde deshalb rationalisiert, weil weniger Geschäft war?

Gut, zum Teil hat schon auch das Geschäft immer mehr nachgelassen. Das war schon auch der Fall. Nein, wie das angefangen hat zu rationalisieren, sagen wir mal, bis fünf Jahre ist es noch so fortgelaufen. Wir sind erstickt in Arbeit, und immer weniger Leut. Das war so ... das war nimmer zum Atmen. Wie die Hasen sind mir gelaufen, weil das ja auch so ineinandergegriffen hat. Man hat zur gleichen Zeit für mehrere Leute irgendwas fertigmachen müssen, nicht nur Kunden, auch für innerhalb des Hauses, damit die haben weiterarbeiten können. Wenn die was gebraucht habn, nicht; und da sind ma also richtig wie die Hasen gejagt worden. Das kann man wohl sagen.

Es war also wahnsinnig viel Geschäft, und trotzdem wurde rationalisiert?

Die habn zwar immer gesagt: der Geschäftsgang geht zurück ... naaaa, das war ja immer dann noch jedes Jahr, wenn sie die Abrechnung ... Waren ja immer gute Abschlüsse! Die Jahresabschlüsse warn ja gut! Und dann habn sie ja immer noch gesagt: jaaa, es is a Steigerung, wieder so und so viel drüber, wir haben eine Steigerung, und da warn aber schon die Rationalisierungen aus! Das war die fürchterliche Zeit.

Das heißt also, der Geschäftsgang, sein Umfang ist unverändert geblieben, aber die Leute wurden abgebaut.

Ja, ja. Ich mein, nicht direkt entlassen — zuwenig Leute wurden eingestellt. Und dann, nachher, hat’s jadoch angefangen, sagen wir, so ’73 erst mal, da ging’s mit dem Geschäftsgang wirklich schwächer. Da hat man schon gesehn, daß es um die Weihnachtszeit schwächer geworden is ... und daß man’s dann’schon eher verkraftet hat. Obwohl — dann war’s ja so: Dann sind immer noch welche weggekommen, also sind immer noch weniger geworden, und man hat dann an mehreren Stellen im Haus arbeiten müssen. Dort ablösn gehn, dort ablösn gehn, weil’s die dann nimmer derpackt habn. Wie das dann gangen is, war egal, aber es hat dann so sein müssen. Zuerst war’s ja so, da war jeder eingeteilt zu einem bestimmten Tisch, jede Packerin, und bei dem is sie dann den ganzen Tag gestanden, und die habn sich gegenseitig dann abgelöst. Und nachher — im ganzen Haus bist herumgelaufen, da hast du jemand abzulösen gehabt, dort, und dort. Also das is schon so kreuz und quer gegangen, das war schon eine richtige Jagd. Dazwischen warn so viele Sachen zum abwickeln. Wir habn zum Beispiel da oben diese Gepäckszustellung gehabt, da is immer zu einer bestimmten Zeit die Post unten vorgefahren, da hat ma müssen die Pakete und alles hinuntertragen, das is dann aufgeladen wordn. Der hat von unten angerufen — da hat man müssen runterfahren! Da warst du allein und hättst sollen ablösen gehn, also ... hast jetzt müssen alles liegen und stehn lassen, die Post hat müssen hinunter. Und in den Stockwerken habn die andern gewartet, daß sie abgelöst werden, zum Frühstück, oder Mittagessen, oder was. Und da warn ja auch so Männersachen ... Also, wir habn ja früher immer an Mann gehabt, da war oft der Mann grad net da, und da habn wir die schweren Packeln, Möbelteile und so weiter, auch noch müssen da hinunterziehn ...

Die Packerinnen mußten das also zwischen ihrem normalen Dienst schaffen.

Ja, und so warn hunderterlei Arbeiten, das fällt mir jetzt gar nicht ein. Oder bist angerufen worden, man hat müssen zur Kassa wechseln gehn, und so ... wechseln, Kleingeld holen müssen in der Hauptkassa, und da bist du auch vielleicht allein gestanden, hättst solln ablösen gehn und die Wechselkassa hat angerufen, du mußt wechseln und du mußt Kleingeld holen gehn. Und dadurch sind dann die Kolleginnen untereinander ... waren dann so verbittert aufeinander, weil das nie geklappt hat! Und da hat man dann so geglaubt: na, der andere is schuld, daß er nicht kommt, oder so. Der hat halt auf die Ablöse gewartet, oft vergeblich gewartet. Und da war’s halt immer besonders strittig, wenn diese Betriebsrätin die Ablöse hatte. Die hat sich aus nichts was draus gemacht, die hat die Leute warten lassen. Haben halt dann die andern nimmer brauchen essen gehn! Weil für die Küche warn bestimmte Zeiten, Öffnungszeiten, wo man nur hingehn konnte. Innerhalb dieser Zeit mußte sich das abspieln. Das war von elf bis drei. Das is sich oft mit Müh und Not grad ausgegangn, und dann halt amal auch nicht!

Wie war das mit der Männerarbeit — die haben also mehr bezahlt bekommen, damit sie diese ganz schweren Sachen machen.

Ja. Also bei bestimmter Arbeit warn Männer vorgesehn. Na, und da war dann auch oft niemand da. Erstens im Urlaub war dann niemand da, oder es mußte jemand anders wen vertreten. Oder der andre is dann wieder net kommen, oder a andre Abteilung hat wieder ihre eigne Arbeit vorgschoben. Es warn also zuwenig Männer da, und zum Schluß warn gar keine mehr ... Da warn dann nur noch Frauen.

Wieviel Frauen waren im ganzen Haus — an den Packtischen, meine ich — und wieviel Packtische gab’s?

Die sind ja auch immer weniger wordn, da hat’s geheißen bei dem einen Stock, der braucht keinen mehr ... im zweiten Stock. Ja, und dort ist dann auch die Kassa verschwunden ...

Wieviel Packtische gab’s also im ganzen Haus, bei deinem Abschied?

Vier. Vier nur. Eine Kassa war unten noch allein, aber dann war scho ka Packerin mehr da, weil sich das nimmer ausgangen is, da habn sie dann auch schon ka Packerin mehr eingesetzt, da war nur noch die Kassierin, ganz allein. Da war’s dann so, daß die Verkäuferinnen von unten, wenn was Größres zum Packen war, von unten in den ersten Stock die Ware habn tragen müssen. An und für sich sind ja mehr so kleine Sachen im Parterre, aber dann war doch so Geschirrmarkt oder was, und da hat das Geschirr müssen eingepackt werdn.

Wie war das mit den Männern — die haben doch mehr bezahlt bekommen. Und haben sie dann tatsächlich die schwereren Arbeiten gemacht?

Hmmmmmm ... tausenfünfhundert im Monat haben sie mehr bekommen als wir ... Bei uns in der Abteilung war einer, der war für die Möbel und so was zum Packen da, und zum Runtertransportieren. War der Krankenstand von dem Mann, da haben wir’s auch machen müssen. War der in Urlaub, hammas auch machn müssn ... hat sich kein Mensch mehr so drum gekümmert! Die habn zwar wohl gesagt, es muß a andrer kommen dann, von irgendwo anders her — von einer andern Abteilung, Aber die habn das dann auch net gemacht, weil jeder sowieso schon sei Arbeit gehabt hat. Das ist ja nicht nur so, daß man da steht vorne am Pult und verkauft so. Mußt ja alles wo hergeholt werden! Mußt alles noch hergezerrt werden! Da warn so große Kartons. Mußt alles ausgepackt werden, gezählt werden, und wieder aufgestapelt werden. Da waren immer schwere Arbeiten dabei!

Ist auch bei den Verkäuferinnen rationalisiert worden?

Ja, sicher, sicher. Ich mein, das war die ersten fünf Jahre nach der Übernahme von der Firma, am meisten hab ich da empfunden, daß es bei uns am schlechtesten war, bei den Packerinnen. Weil wir sind immer nur geflogen und geflogen, von einem Tisch zum andern, und bei unsrer Arbeit auch! Warn immer unter Druck den ganzen Tag ... also, da war’s bei uns am ärgsten. Und bei den Verkäuferinnen hat das später aber schon auch eingesetzt, daß sie jedenfalls die zusätzlichen Arbeiten, die vorher die Handelsarbeiter gemacht habn oder Lehrmädchen, daß sie das selber machen mußten.

Wie lange hat der Arbeitstag gedauert?

Ja, die habn um acht Uhr angefangen, und um sechs Uhr war Schluß. Aber erstens gab’s da noch die Frühdienste, und die Abenddienste für uns. Da war die Paketabgabe, die Personalausgabe, es hat müssen offen sein in der Früh schon, wenn’s Personal so eins nach dem andern halt gekommen sind, hat das müssen auf sein, weil die ja Pakete da drin gehabt habn, und am Abend auch, damit sie’s abholen konnten, was das Personal selber eingekauft hat.

Wie lang war die Mittagspause?

Eine und a viertel Stunde, und a viertel Stunde die kurze Pause, also vormittag oder nachmittag. Die Mittagspause eineinviertel Stunden ... also anderthalb Stunden Pause zusammen. Na gut, wir habn die 40-Stunden-Woche gehabt, und da is es sich dann so mit dem ausgegangen.

Waren regelmäßig Überstunden?

Ja, diese Überstunden zähl ich jetzt nicht dazu. Die hat ja nicht jeder gemacht! Also bei uns in der Abteilung war’s immer mehr so, daß der eine, zwei, drei immer abwechselnd den Frühdienst und Abenddienst gemacht habn. Beim Verkauf mußte auch immer Schlußdienst sein. Wenn um sechs Uhr geschlossen wurde, und es warn noch Kunden herinnen, da mußte eben jede Abteilung ... bis die Leut halt heraußen warn, mußte ein Schlußdienst gemacht werden. Zuerst warn Überstunden immer die Regel, die sind aber nacher abgebaut wordn, das war dann nimmer so. Zuerst war der gut angesehn, der immer Überstunden gemacht hat, und nachher war das so, daß die sehr aufgepaßt habn. Da hat man dann Freizeit gekriegt, nicht. Da is man mit Überstunden in die Freizeit kommen.

Aber wenn man rechnet: von acht bis sechs — das sind zehn Stunden; da müßte man ja nur vier Tage in der Woche arbeiten!

Gut, das sind zehn Stunden, aber da sind ja die eineinhalb Stunden Pause. Da hast ja net gearbeitet! Also nur achteinhalb Stunden. Man kann da drüber verschiedener Ansicht sein. In andern Berufen sind die Leut um die Zeit halt früher nach Haus gegangen, am Nachmittag schon ... Sagma, statt sechs um halb fünf schon Schluß, bist nach Haus und hast bissel an längern Abend gehabt. So sitzt du ja dann entweder in der Kantine herum, oder es werdn Einkäufe gemacht unter Mittag.

Das ist also unbezahlte Arbeitszeit.

Wird doch nirgends bezahlt! Wie dann die Vierzig-Stunden-Woche gekommen is, hat man ja jede Woche einen Tag frei gehabt. Das war dann ja zum Schluß viel günstiger.

War die Vierzig-Stunden-Woche also eher ein Vorteil?

Na gut, ich mein, auf der einen Seite war’s so, daß du ja praktisch mehr, daß du wieder mehr arbeiten müßtest in der Zeit, weil ja immer an jedem Tag welche gefehlt habn, die vorher immer da warn! Hat ja immer eine bestimmte Anzahl Leute gefehlt, und das hast ja auch wieder mitmachen müssen, nicht? Auf der andern Seite war man natürlich froh, daß man den freien Tag gehabt hat! Weilst grade bei einer Arbeitszeit van acht bis achtzehn Uhr ja überhaupt keine Möglichkeit hast, irgendwas zu erledigen, weil da ja alles zu is in der Früh, in der Mittagszeit, alle Büros, alle ... An dem Tag ist man ja auch zum Arzt gegangen, in der Freizeit. Früher war’s ja doch so, daß zum Arzt man hat gehn müssen während der Arbeitszeit. Das war ja doch dann wieder günstiger, weil man dann am freien Tag gegangen is, nicht.

Die Vierzig-Stunden-Woche war also für die Firma gar nicht so ungünstig?

Glaub ich nicht, weil die Arbeit hat müssen gmacht wern, auf jeden Fall.

Wie war das Verhältnis zu den Kunden, das Benehmen der Kundschaft? Es gibt doch Tage, wo die Leute wie wild kaufen.

Ja, ja, da hätt’s immer dann solln am schnellsten gehn. Da haben’s gar keine Stund gehabt zum Warten, wenn dann nur mehr eine dagestanden is, und da war unter Umständen sehr viel einzupacken. Da sind die Sachen ja net nur so in a Sackerl kommen, sondern bei Gschirr, das war ja immer a unsinnige Arbeit, bis ma das eingepackt hat, die ganzen Kartons voll. Und von der Transportabteilung schwere Sachen, die Leut habn wollen da Fahrräder eingepackt haben. Normalerweise kommt das ja alles in Kartons, in Originalkartons, aber das wird ja alles ausgepackt und weggeschmissen, und du hast dich nachher plagen müssen, daß du jetzt wieder irgendwas zusammengebastelt hast und dem das eingepackt hast: Fahrräder, oder Schlauchboote, oder was weiß ich, die ganzen Sportgeräte. Vielleicht is es in der Weise auch schon besser geworden, die Leut sind schon mehr gewohnt jetzt, daß sie’s nimmermehr so verpackt kriegen. Das hat sich jetzt auch bei andern Firmen aufgehört. Aber zuerst warn die das so gewohnt, bis das Ganze mal umgestellt war. Die Leut wollten das alles so schön und etepetete verpackt habn, die Geschenkartikel.

Das heißt also, die Packerinnen sind beinahe im Aussterben?

Ich mein, es gibt immer noch genug Sachen, die mußt du auch heut noch gut einpacken. Außerdem is es so, daß viele Leute das gleich ins Auto werfen, dann geht’s auch leichter. Früher, wenn die Leute in der Straßenbahn nach Haus gefahren sind, oder mitm Zug, da habn die ja a Verpackung, a Umhüllung gebraucht.

Jetzt stürmen die Leute nicht mehr so die Kaufhäuser?

Das is jetzt ganz normal, wennst jetzt zum Ausverkauf gehst, ist’s ein ganz normaler Tag. Früher? Die Leute (lacht), die sind schon in der Früh vorm Kaufhaus gstanden und habn da gewartet, bis aufgesperrt wird. Vor acht Uhr! Die sind da reingestürzt ... Da is eine Schlacht losgegangen ... Alles habn sie gekauft — Leder und Kleider und Schuh. Schi, Bodenbelag, Möbel ... alles, was das Kaufhaus geführt hat!

Hat der Preis dabei eine Rolle gespielt?

Na ja, das war so eine Art Nachholbedarf ... daß die Leut einen Grundstock bekamen, in den Haushaltswaren, oder bei der Kleidung, bei der Wäsche. Die Leute habn das alles ja noch net gehabt!

Woher sind die Kunden gekommen?

Warn viel vom Land. Aber das hat sich ja jetzt alles grundlegend geändert! Das kann ma jetzt gar nimmer anführn, weil vom Land kommt gar niemand mehr, das is ja die Flaute in die Kaufhäuser, weil die vom Land nimmermehr so reinfahren! Da draußen sind ja auch die Kaufhäuser mehr, und gibt’s auch alles. Außerdem, die Südbahn ... die Shopping City — das hat sich ja alles so verteilt. In jedem Ort gibt’s jetzt Gschäfte. Da sind die Leute nimmer so drauf angewiesen, hier nach Wien reinzufahren, nachdem es mit der Parkplatznot jetzt so is, der Verkehr so ein Chaos is, das schreckt doch viele ab.

Wie war das mit der Zeiteinteilung zu Weihnachten und an den langen Samstagen?

Da war’s von acht bis sechs Uhr am Abend offen, war normal wie unter der Woche. Die erste Zeit, in den sechziger Jahren, da war’s immer so, daß man sei Mittagszeit praktisch net gehabt hat — war man kaum oben, hat was gegessen, ist man gleich wieder runtergerufen wordn, weil dort immer so viel zu tun war, daß man gar ka Pause halten könnte! Jetzt werdn die Pausen wenigstens eingehalten, da wird das innerhalb der Kollegenschaft durchgeführt, auch wenn dann der andre im Druck is — wirklich wird das eingehalten. Vor ein paar Jahren war das nicht.

Am schlimmsten bei der Arbeit war doch immer die schlechte Luft?

Sicher, das is im Kaufhaus auf jeden Fall, a schlechte Luft, nicht ... Obwohl die Klimaanlage is, aber die is entweder zu kalt, also daß man davon irgendwelche Leiden sich zuzieht, oder sie funktioniert und is zu warm ... gibt eben keine Luft. Oder war oft kaputt. Mit dem mußt man halt fertig werden, das war net immer so zum Aussuchen. Da hat ma scho gejapst am Abend, wenn ma rauskommen is!

Hat es Arbeitsunfälle gegeben, daß Leute während der Arbeitszeit zusammengeklappt sind?

Ja, hat’s auch gegeben, sicher ... Aber ich weiß net, ob das aufs Kaufhaus allein zurückzuführen is, oder ob die Leut eben anders krank schon warn.

Gab’s da eine Kontrolle?

Das hat sich zum Schluß faktisch automatisch erledigt, weil eine auf die andre aufgepaßt hat, weil eben scho zu wenig Leut da waren, haben die Leut untereinander aufgepaßt. Man is faktisch mehr in den sechziger Jahren so beobachtet wordn, so von oben runter, daß die so durchgegangen sind.

Zum Beispiel durfte man sich nicht niedersetzen.

Na ja gut, a Verkäuferin darf sich nie niedersetzn! Verkäuferin überhaupt net, nein ... Bei uns war’s doch noch die Möglichkeit, weil man ja Schreibarbeiten doch manchsmal auch zu machen hatte.

Aber auch wenn keine Kunden da waren, durfte man sich nicht niedersetzen!

Nein, nein. Vielleicht bei einem kleinen Gschäft kann a Verkäuferin sich niedersetzen, aber beim großen Gschäft nicht.

Was ist passiert, wenn eine trotzdem sitzend erwischt wurde?

Hat’s nicht gegeben! (Lacht.) A Verkäuferin hat gar ka Sitzgelegenheit! Gab ka Sitzgelegenheit ...

Und was war der Sinn dieser Regel?

Das is ja allgemein so, daß Verkäuferinnen net sitzen, die stehn scho immer. Das war scho immer so. Ich weiß net, ob das für die Kunden abstoßend wär, wenn sie die ... Würd es mir vielleicht auch so gehn, wenn ich irgendwohin komm und seh die Verkäuferin sitzen, daß ich denk — na, die möcht jetzt vielleicht gar net bedienen da! Und um das zu vermeiden, muß eben gestanden sein.

Haben die Verkäuferinnen und die Frauen am Packtisch da nicht über ihre Füße geklagt?

Ja, sicher, das auf jeden Fall. Aber da hat’s auch Unterschiede gegeben, die einen haben ihre Beine nie gespürt, die andern halt ständig, wo halt doch die Veranlagung gegeben war, nicht ... Es hat Leute gegeben, die konnten wunderbar stehn, denen hat’s gar nix ausgemacht. Mit die Füß, das is ja bei Frauen sowieso, daß sie leicht zu Krampfadern neigen, und da is das natürlich net so förderlich. Spreizfuß und solche Sachen hat’s sicher gegeben. Wir haben ja viele Einlagen getragen. Ach, so genau weiß ich das gar nimmer mehr ... Mir war ja nur immer so, daß ich wirklich als total Erschöpfter abends nach Haus gekommen bin eben, von dem Stehn und von der Luft. Und dann noch mit der Straßenbahn rausgefahrn, und noch mal gstanden, noch auf eine Reihe von Verkehrsmitteln warten müssen, das hat ja net so geklappt! Also, da war ma scho am Abend total erledigt. Hat ma keinen Schritt mehr gehn mögen.

Wie war eigentlich das Verhältnis der Arbeiterinnen zu den Angestellten — zu den Verkäuferinnen, Kassierinnen, zu den Büroangestellten?

Ja, das hat sich auch in den letzten Jahren alles mehr angeglichen, warn nicht mehr so viele Unterschiede. Aber früher warn da immer gravierende Unterschiede ... richtige Kasten! Ja, Angestellte! Aber das hat sich auch geändert. Das is halt doch irgendwie aufgegangen, daß jeder nur a Mensch is. Das is scho bisher in das Bewußtsein der Menschen eingedrungen, irgendwie seit den siebziger Jahren. Das war früher viel ärger! Vielleicht is das deswegen kommen, weil doch viele Arbeiter ins Angestelltenverhältnis überhaupt sind aufgenommen worden, daß viele Firmen ja doch Arbeiter ins Angestelltenverhältnis genommen habn. Dadurch hat sich das verschoben.

Ist das bei eurem Kaufhaus auch vorgekommen?

Das war komischerweise bei einem andern Kaufhaus, das zu derselben Gruppe gehörte, also zu derselben Firmenleitung — die habn das scho vor Jahren durchgeführt gehabt, daß alle Leute Angestellte warn. Aber bei uns, aus verschiedenen Gründen war das nicht durchführbar. Angeblich deshalb, weil der Betriebsrat sich dem widersetzt hat. Der will ja, die Gewerkschaft will ja, glaub ich, diese Unterschiede, oder was ... Dann käm ja der Arbeiterbetriebsrat weg! Ich weiß net, ob das wirklich so gestimmt hat?

Wie hat sich das Kastenbewußtsein früher ausgewirkt?

Na ja, daß sich die andern besser vorgekommen sind! Das war immer einfach nur vom Verkäufer zum Arbeiter, von der Verkäuferin zur Arbeiterin, daß sie diese zweitrangig so behandelt habn, daß sie arrogant warn und ihnen immer so hingeworfen habn: So, des müßt’s ihr machn ... Ja. So komisch. Aber das hat sich, wie gesagt, in den letzten Jahren alles ganz umgedreht.

Wie war das bei den Büroangestellten — zum Beispiel im Rechenbüro?

Die habn sich auch immer so ... Zuerst die Kassierin, die habn sich alle bemüßigt gefühlt, die andern zu beobachten, weil sie jetzt was bissel was Höheres warn, nicht? Wenn sie auch net viel warn, ham sich halt so gefühlt. Die Kassierin, die hat geschaut, wie soll ich sagen — daß alles in Ordnung geht! Obwohl sie nicht direkt damit beauftragt war. Für uns war nur maßgebend unsre Abteilungsleiterin. Aber weil’s im Angestelltenverhältnis war, habn sich doch alle bemüßigt gefühlt, so auf die andern aufzupassen. Aber nachher wär’s dann so, daß die X gsagt hat: Kümmern Sie sich um Ihre Sachen, und wir kümmern uns um unsre Sachen! Und die habn sich dann ja nix mehr getraut, die letzten Jahre dreinzureden.

Das heißt also, die sogenannten Unteren haben mehr Selbstbewußtsein bekommen?

Ja. Ja. Kümmern Sie sich um Ihre Sachen! Da hat’s nachher aufgehört, das Ganze, daß wir da was gesagt habn, und das Verhältnis war dann wie ... partnerschaftlicher, nicht.

Und im Vergleich zu den Büroangestellten — konnten sich die mehr Freiheit erlauben?

Ja gut, das war immer schon. Die habn ka Ahnung, die sitzen da drin ... Die habn halt jede Gelegenheit ergriffen. Das war von Abteilung zu Abteilung aber verschieden. Wo halt gern gefeiert wurde, wo halt die Abteilungsleiterin gern gefeiert hat, is halt alles gefeiert wordn, die Geburtstage hauptsächlich. Aber ich glaub, daß die Feiern jetzt abgeschafft worden sind. Dürfen’s nimmermehr! Die ham immer gesagt, sie müssen sich so zerreißen, und draußen die, die habn dann gesagt, also die feiern doch dauernd, also wie können sie sich so zerreißen ...

Waren die Vorgesetzten beliebt?

Na, die einen mehr, die andern weniger.

Gab’s einen Haß gegen die Oberen?

Das könnt ich gar net so sagn ...

Oder irgendeine latente Unzufriedenheit?

Ja, die Unzufriedenheit ... Ich glaub net einmal, daß die sich so gegen die Direktion gerichtet hat ...

Wäre zum Beispiel ein Streik denkbar gewesen?

Ja (lacht) nur, wenn der Betriebsrat aufgerufen hätt dazu! An sich wär niemand — niemand auf die Idee gekommen, nicht. Ich mein, da hat’s einige Kontroversen gegeben, eine bestimmte Person mit der Direktion, die hat halt da ihre Kämpfe ausgefochten ... aber daß man sich solidarisiert hätte (lacht) ... Ich glaub, das war eher so der Fall, daß jeder versucht hat, sich gutzustellen mit den Leuten von der Direktion, also gut auszukommen mit ihnen. Da fällt mir im Moment so ein: zum Sich-Besser-Dünken, zum Sich-Mehr-Dünken von den Verkäuferinnen gegenüber den Packerinnen, und den Kassierinnen gegenüber den Packerinnen ... und die vom Büro gegenüber draußen, und so ... Jetzt warn halt alle gleich! Jeder hat sein Arbeitsplatz gehabt, jeder hat sei Arbeit machn müssen, war unter gewissem Zwang, also unter gewissen Druck immer — der Druck zum Fertigwerdn, und da haben s’ ganz drauf vergessen, daß’ mehr sein könnten wie der andere!

Ist diese größere Gleichheit vielleicht eine Folge der verschärften Rationalisierung — weil die Leute unter mehr Druck waren?

Ja, das kann schon auch sein, daß die, die vorher sich mehr gedünkt habn, jetzt doch auch unterm Druck gestanden sind und gemerkt habn, sie sind auch niemand. Sie sind auch niemand! Also, nehm ich an, alle habn müssn am gleichen Strang ziehn. Daß sich keiner mehr was einbilden konnte, sondern er muß eben sei Arbeit ... des muß gemacht sein, und damit basta!

Wo war dieser Druck größer — bei den Verkäuferinnen oder bei den Packerinnen?

Ja, ich hab zuerst gefunden, in den sechziger Jahren war der Druck auf uns größer, und jetzt war der Druck auf die Verkäufer viel größer, weil eben die Verkaufszahlen nimmer gstimmt habn, nicht, und da konnten wir ja net ... wir konnten das ja net ändern, mehr die Verkäuferinnen. Obwohl sie’s auch net ändern konnten, weil wenn niemand kommt kaufen, kann ma nix verkaufen!

Wie hat man Druck auf die Verkäufer ausgeübt — hat man ihnen mit Entlassungen gedroht?

Gut, die habn da jeden Tag von ihrem Abteilungsleiter natürlich irgendeine Predigt gehalten bekommen, wie sie’s anfangen müssen. Und die habn das von oben herunter wieder gsagt bekommen, die sind ja auch zu ihren Sitzungen hinaufgegangen und habn das nachher müssen weitergebn. Das is ja an und für sich eh alles klar, daß das so geht, daß sie’s nicht auf sich bewenden lassen, wenn’s Geschäft schlechter geht, daß sie dann nix machn, daß a gewisser Druck ausgeübt wird, das is eh klar, das is natürlich. Für die unten is das immer ungut. Und nachher war das schon so, daß man sich gsagt hat, ma is froh, daß ma kein Abteilungsleiter is, weil der ja schon vielleicht dem ärgern Druck ausgsetzt war, ja. Wie das alles so gelaufen is, wie der Umsatz so gestiegen is, war das natürlich a Gschicht. Warn das schöne Posten! Aber nachher war das halt nimmer so angenehm, auch für die, weil denen is es auch an den Kragen gangen dann, nicht nur für Verkäufer ... Wie ich dann weg war, sind da auch einige dann weg, Abteilungsleiter, was ma vorher gar net gekannt hat, daß die gekündigt wordn sind ...

Wegen zu geringen Umsatzes?

Ja. Oder wenn was net gstimmt hat in der Abteilung. Da war i scho weg, da hat’s auf einmal geheißen, der is gekündigt wordn, und der ... Denen is es nachher faktisch mehr noch an den Kragen gangen, war nimmermehr so lustig. Die Feierei — das hat sich aufgehört. Hat sich aufgehört. Wenn’s Gschäft net geht, war das viel mehr beobachtet auch von oben, was vorher doch so toleriert wordn is. Das süße Leben hat sich aufgehört!

Was hat man eigentlich von der Direktion, den höchsten Spitzen sozusagen, gemerkt?

Ja, eigentlich is das immer nur durch den Abteilungsleiter weitergegeben worden. Wenn ma net irgendwas im Personalbüro oben zu tun hatte, so Papierkram erledigen mußte, dann hat ma nichts mit dem Personalchef zu tun gehabt. Und bei den Abteilungsleitern hat’s auch Unterschiede geben. Die einen warn halbwegs nett, und die andern mehr ... mehr ...

Es gab doch diesen Wechsel zwischen den ausländischen Besitzern, von den Deutschen zu den Schweizern — hat man das irgendwie gemerkt?

Ja. Das hat ma sehr, sehr gespürt. Da sind alle Umstellungen dann gekommen ... 1967 war das. Da is alles anders gehandhabt wordn! Nach und nach is alles anders gewordn.

Die Rationalisierung hat begonnen?

Ja, und die dauernden Umstellungen in den Abteilungen, wo dauernd im Haus alles umgestellt wurde. Nicht nur so die Rationalisierung, auch wie alles gehandhabt wurde, in bezug auf Papierkrieg und so ... alles war dann anders!

Habt ihr von den Direktoren was gesehn, sind die durchs Haus gegangen?

Ja, die waren viel im Haus, besonders jetzt der letzte, den ich erlebt hab. Der is fast nur im Haus gewesen und hat immer diese Umstellungen gemacht, nach seinen Vorstellungen. Auch die Abteilungen und die Verkaufsstände und so. Da war der immer dabei, weil so wie er’s im Kopf gehabt hat, mußte das dann gemacht werden. Hat er immer angegeben: So, das gehört so, und das so ... Der war mehr Umstelldirektor als sonst was!

Hat er auch mit den einfachen Angestellten gesprochen?

Nein, nein. Nur immer alles über die Abteilung. Der hat mit uns nix geredet. Das war bei dem deutschen Direktor schon, der is da durchgegangen und hat einen so angesprochen: Wie geht’s, und so. Der hat schon einmal so persönliche Worte an einen gerichtet. Ja, und der andre dann, die haben gar nix mehr geredet. Und der zuletzt bei uns war, der war ... beim Kaufhaus X war der Betriebsrat, der is dann hier Direktor gewordn.

Ah so? Interessante Karriere!

Ja. Und der hat mit die Leut gar nix gredt ...

[1Es gibt auch freigestellte Betriebsräte. Das war hier nicht der Fall.

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