Anestis Logothetis
Geboren am 27. Oktober 1921, gestorben am 6. Januar 1994
— Jahrgang 1921, lebt als Komponist in Wien. Seit 1958 hat er eine eigene Notation mit graphischen Elementen entwickelt. Seine Kompositionen wurden u. a. in Berlin, San Franzisko, Stuttgart und Athen aufgeführt.
Evelyn Adunka
Geboren am 22. Oktober 1965
Elisabeth Kmölniger
Geboren am 26. Oktober 1947, gestorben am 24. Januar 2018
— Geboren 1947 in Radenthein (Kärnten), gestorben 2018 in Wien, lebte und arbeitete seit 1980 in Berlin.
Heidegger, Scharlatan und Denker
Zur reflexio phaenomenologica de cogitatione Heideggeriana Einleitung in: Heidegger, Scharlatan und Denker. Eine Innensicht. Vorabveröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors und des ça ira-Verlages, Freiburg/Wien Mit diesem Buch, das 2026/27 erscheinen wird, legt nun der gründlichste der uns bekannten Heidegger-Kritiker eine Summe aus jahrzehntelanger Befassung vor. Alle (…)
Gerhard Zeiler, der Wunderheiler
für alle und alles!
In ganz Österreich pfeifen es schon die Spatzen von den Dächern, manchmal ist auch ein Rotkehlchen dabei: Gerhard Zeiler, der ORF-Generalintendant von 1994 bis 1998, ante portas! Portas ist gut, es sind drei Türen, die seine Entourage für ihn langsam zu öffnen versucht – in wohlüberlegter Reihenfolge: ORF-Genralintendant ein zweites Mal, Parteivorsitzender der SPÖ und Österreichischer (…)
Der eigentliche Heidegger
Zur Abkehr von einer Legende der Forschung
Abstract: Although it is one of the indispensable standards of relevant research that Heidegger shortly after Being and Time made a „turn“ („Kehre“) in the development of his thinking, it can be shown that this is merely due to a misunderstanding or misinterpretation that began in 1949/50 with an at least incorrect reading of the corresponding passage in the Letter of Humanism. But if this (…)
Anders anders lesen
Verleihung des Günther Anders-Preises für kritisches Denken an Guillaume Paoli 2024 G.A.: Was gibt es, dass du mich anrufst? G.O: Was würdest du sagen, wenn jemand behauptet: „Anders zufolge ist ,nur das Falsche das Richtige!‘“ A: Das war nicht ich. O: Ich weiß. A: Du darfst nicht immer alles glauben, was irgendwer über mich sagt. O: Das ist mir bewusst, seit einmal sogar in (…)
Das Ende der NATO
Der Iran-Krieg verschärft die Krise der NATO weiter. In ihrem aktuellen Zustand ist sie als ganzes zu hinterfragen. Die NATO hat die Gelegenheit versäumt, sich mit der Aufnahme der Ukraine zu verstärken. Inzwischen hat sich umgekehrt, wer wem mit einem solchen Schritt einen Gefallen erweisen würde. Die ukrainischen Streitkräfte sind nicht nur eine der wenigen europäischen Armeen mit rezenter (…)
Sind wir noch bei Trost?
Dass es um unser menschliches Miteinander nicht gut bestellt ist, wird zwar bemängelt, aber selten werden die Ursachen genauer ergründet. Welche Rolle spielt dabei unter anderem der modifizierte Gebrauch unserer Sinnesorgane? Ich möchte ein paar Blicke auf die Genese von Veränderungen werfen, die zum kontinuierlichen Shutdown der Sinnlichkeit beigetragen haben. Viele, die zur Generation 65 (…)
Für eine Theologie des Zweifels
Daß westliche Kultur in einer Krise sich befindet, die an Schärfe die vergangene Übergangsperioden übertrifft, ist eine triviale Feststellung. Mit einiger Exaktheit die Situation zu bestimmen, bedürfte nuançierter Überlegung. Hier wage ich einige der viel erörterten Momente kurz zu bezeichnen, (…)
An Paul VI.
Allerheiligster Vater, ich fühle mich verpflichtet, Ihr Schweigen zu kritisieren. Ich muß dies tun in Ehrfurcht, entschieden und öffentlich. Seit zwei Jahren hatten Sie die Pflicht, das Foltersystem, das die Militärregierung Brasiliens gegenüber den politischen Häftlingen des Landes anwendet, (…)
Ein Artikel auf http://lowerclassmag.com zum Massaker in Ankara
Wir möchten euch auf einen Augenzeugenbericht vom Massaker in Ankara aufmerksam machen. Der Text spricht für sich. lowerclassmag.com
Einladung zur Veranstaltung: Weinnacht & Kaufrausch & Dickmann
Wann? 21. Dezember 2015 19:00 Uhr WO? Amerlinghaus, Raum 4, Stiftgasse 8, 1070 Wien Die gruppe grundrisse und die edition kritik & utopie im mandelbaum verlag laden recht herzlich zum weinnachts-kaufrausch ins amerlinghaus! Ab 19 uhr gibt es die möglichkeit, bücher aus dem grundrisse-fundus (…)
Interview mit Karl Reitter zur Neuen Marx-Lektüre
Das Interview wurde vom „Schattenblick“ am 6. November 2015 in Hamburg-Eimsbüttel geführt. Ihr findet es hier
Diskussionsveranstaltung: Gesellschaftskritik aktuell – Welche Theorie und welche Begriffe für welchen Kampf?
Mit Detlef Hartmann, Karl Reitter und Gerhard Hanloser Ort: Berlin, Buchladen Schwarze Risse, Gneisenaustr. 2a (U Mehringdamm) Zeit: Donnerstag, 11. Februar 2016 20:00 Uhr Detlef Hartmann und Karl Reitter sind radikale Gesellschaftskritiker, die sich auf einen dynamischen Begriff des Kapitals (…)
Blut für Öl
Uranus Verlag, Wien 1998, 190 S, öS 198,— Kronberger ist Journalist, Lektor und FPÖ-Abgeordneter im Europäischen Parlament und setzt sich für erneuerbare Energieträger ein, weil sie Frieden bringen und Kriege um Rohstoffreserven verhindern sollen, wie in den Kapiteln 6 und 7 nachzulesen ist. (…)
Neuer Staudamm im Nordirak
Die Patriotische Union Kurdistans (PUK), eine der beiden großen kurdischen Parteien des Nordiraq berichtet, daß laut der in Irakisch-Kurdistan erscheinenden Zeitung Rebazi Azadi die irakischen Behörden mit dem Bau eines neuen Staudamms im Gebiet Zab-Sherqat begonnen haben. Die arabischen (…)
Es lebe der „Was ist Sozialismus?“-Sozialismus
Der zweite Perspektivenkongreß der BRD-Grünen brachte wenig an Perspektiven, dafür viel an Spekulation. Die Zusammenarbeit mit der SPD nach den Bundestagswahlen 1990 sowie die Entwicklung in Europa standen zur Diskussion. Ein „lustvoller Diskurs“ über den sogenannten „Dritten Weg“, zwischen (…)
Ausgewachsen!
Der Sammelband zum Kongress „Jenseits des Wachstums?!“ (Attac 2011, Berlin) gibt einen Überblick, wie die Debatte zum „Ende des Wachstums“ aktuell verläuft. Ein Befund dazu, im Buch selbst nicht ausgesprochen, könnte sein: Degrowth ist das Ende des Kapitalismus, sein Herzstück, die unendliche (…)
Alltag
I. Alltag hat für unsereinen, der gerade im Auge des Orkans lebt, noch eher den Geruch des stabilen, normalen, ausgetretenen Pfads der Reibungslosigkeit. Man könnte auch sagen: der relativ sanften Indolenz und Resignation. Die Arbeit und der Freigang, das private und das öffentliche Gewirks (…)



