Kolonialismus
Beiträge
FORVM, No. 171-172

Dritte Welt contra erste?

Ausschnitte vom Kulturkongreß in Havanna
März
1968

500 Intellektuelle aus 70 Ländern waren Teilnehmer des Kulturkongresses in Havanna, der am 12. Januar 1968 zu Ende ging. Mit ihm hat Kuba die über es verhängte Blockade zumindest kulturell erstmals durchbrochen. Die nachfolgenden Auszüge aus der Diskussion stammen von J.-P. Sartre und Fidel Castro, (...)

FORVM, No. 191/I

Nordirlands weiße Neger

November
1969

P. B. ist Reporter für „Ramparts“, San Franzisko. FORVM publiziert den nachfolgenden Bericht in Kooperation mit dieser befreundeten Zeitschrift. Die Iren sind für England, was die Indianer für Amerika sind. Ihr Land wurde verwüstet, die Einwohner wurden gezwungen, sich in die unfruchtbarsten Winkel (...)

FORVM, No. 194/II

Indien bleibt elend

Entwicklungshilfe als Schwindel
Februar
1970

P. S., Student der Wirtschaftswissenschaften, veröffentlicht diese Studie als Ergebnis einer Südasienreise. 1. Zerstörung der vorkolonialen Produktionsweise Der offenbare Hauptwiderspruch in den Ländern der armen Welt besteht darin, daß der größte Teil der arbeitsfähigen Bevölkerung mit (...)

FORVM, No. 203/II

Fakten und Ziffern zur FLQ

November
1970

Eskalation seit 1968 „Vive Québec libre!“ rief Frankreichs Staatschef General de Gaulle im Frühling 1968 vor Tausenden Frankokanadiern in Montréal. Dies führte damals zum Abbruch des Staatsbesuches in Kanada und erstmals zum Interesse der Weltöffentlichkeit für die Spannungen zwischen englisch und (...)

FORVM, No. 209/I/II

Bengalischer Bauernkrieg

April
1971

I. Kolonialisierung und Unterentwicklung Der Untergang des feudalen Systems in Asien, des orientalischen Despotismus, zeigt drei hervorragende Merkmale: Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion (Entstehen einer potentiellen Industriearbeiterschaft durch den Druck der feudalen (...)

FORVM, No. 209/I/II

Einführung in die Buchhaltung

Aus dem Bühnenstück „Martin Luther & Thomas Münzer“
April
1971

Dieter Forte, geb. 1935 in Düsseldorf, Werbetexter, Hörspiel- und Fernsehautor‚ revidiert in seinem ersten Stück (Uraufführung: Basel, deutsche Erstaufführung: Freie Volksbühne Berlin, Aufführungen an rund 20 weiteren deutschsprachigen Bühnen, in Wien im Herbst im Volkstheater) das geläufige Luther-Bild (...)

FORVM, No. 224

Das große Rohstoffgeschäft

Zur politischen Ökonomie der 3. und 1. Welt, II. Teil
September
1972

VII. Profitstrategie Im Kapitalismus werden aber Gebrauchswerte nicht um ihrer selbst willen, sondern allein zum Zweck der Kapitalverwertung produziert. Ein kapitalistisches Unternehmen fördert und verarbeitet nur insoweit Rohstoffe, wie es die kaufkräftige Nachfrage zuläßt, und bietet sie nur (...)

FORVM, No. 230/231

Wie die Europäer Afrika ruinierten

Zur Geschichte der Befreiungsbewegungen I
März
1973

In der Nacht zum 21. Jänner 1973 wurde in Conakry der Generalsekretär der „Afrikanischen Unabhängigkeitspartei von Guinea und den Kapverdischen Inseln“ (PAIGC), Amilcar Cabral, ermordet. Einem Verbindungsmann des portugiesischen Geheimdienstes (PIDE) war es gelungen, das Vertrauen führender (...)

FORVM, No. 241/242

Lateinamerika verblutet

„Schluß mit Hunger, tötet die Bettler!“
Januar
1974

Die Arbeitsteilung unter den Nationen besteht darin, daß die einen aufs Gewinnen und die anderen aufs Verlieren spezialisiert sind. 1 Rohstoffe geraubt Unser Teil der Welt, heute Lateinamerika genannt, war frühreif: Er war schon in jenen fernen Zeiten aufs Verlieren spezialisiert, als in der (...)

FORVM, No. 243
NF-Dokumentation

Araber gegen Scheichs

Soziale Revolution in Südarabien
März
1974

Tag für Tag lesen wir in den westlichen Zeitungen, daß uns ‚‚die Araber“ das Öl absperren. In rassistischer Manier werden die Scheichs mit den von ihnen ausgebeuteten Untertanen in einen Topf geworfen. In Wirklichkeit ist der „Ölboykott“ eine Fiktion, ein Paravent, hinter dem sich die Scheichs mit den (...)

FORVM, No. 246

Durchs wilde Kurdistan

50 Jahre Volkskrieg
Juni
1974

1 Ein Volk in 5 Teilen Mehr als 50 Jahre nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches ist seine Konkursmasse immer noch nicht liquidiert. An einem Brennpunkt imperialistischer und nationalstaatlicher Interessen hätte nach dem Ersten Weltkrieg auf einem Gebiet von rund 400.000 Quadratkilometern ein (...)

FORVM, No. 262

Warum Thieu stürzte

Hintergründe des Sieges der vietnamesischen Revolution (I. Teil)
Oktober
1975

Asien kommt wieder in Bewegung. Seit der „friedlichen“ Ausschaltung der Rechten in Laos Ende August ist die indochinesische Revolution vollendet und die nächste Runde für Thailand, Burma, Malaysia, Südkorea eröffnet — wie ungern man das auch in Washington, Moskau und Peking hören mag. Selbst die (...)

FORVM, No. 268

Von Thieu zu Ho

Sieg der vietnamesischen Revolution — II. Teil
April
1976

5 Wo die Revolution stark war Die Befreiungsbewegung verfolgte in der letzten Phase des Thieu-Regimes gegenüber der Politik Saigons folgende Ziele: Sicherung der bei Abschluß der Pariser Verträge von der Provisorischen Revolutionsregierung (PRR) kontrollierten Gebiete gegenüber den ständigen (...)

FORVM, No. 275

Nestlé liebt Babies

Schweizer Kühe am Amazonas
November
1976

Die Giftgas-Katastrophe von Seveso, für die eine Tochtergesellschaft einer Tochtergesellschaft von Hoffmann-La Roche verantwortlich ist, hat einen anderen Skandal um einen anderen Schweizer Multi in den Hintergrund gedrängt: den Prozeß Nestlé contra Arbeitsgruppe Dritte Welt in Bern. Ein Verfahren, (...)

FORVM, No. 282/283

Tötet das junge Krokodil

Mozambique am Kreuzweg
Juni
1977

Partisanen als Vaterlandsverteidiger An einem sanften Abhang zum Flüßchen Lula stehen die Ruinen von Gento, eine der fünf Basen der mozambikanischen Volksarmee in der Provinz Tete, die Anfang November 1976 von rhodesischen Verbänden angegriffen wurden. Der Boden ist von Bomben- und Granattrichtern (...)

FORVM, No. 307/308

Kotza Kola

Comic strip
Juli
1979

FORVM, No. 319/320

Weiße Neger

Juli
1980

Frantz Fanon: Schwarze Haut, weiße Masken. Syndikat Verlag, Frankfurt 1980, 164 Seiten, DM 24, öS 184,80 Hundert Jahre nach Abschaffung der Sklaverei fühlen sich die Nachkommen der aus Afrika auf die französischen Antillen verschleppten Neger als Weiße. De jure sowie nach ihrem eigenen kulturell (...)

MOZ, Nummer 57

Zwischen Kultur und Folklore

November
1990

Zur Philosophie in Afrika und ihrer Relevanz für eine verkappte Diskussion: Multikulturalität. — Vermischte Bemerkungen über einen verleug­neten Diskurs. Die europäische Philosophietheorie, Ethnologie und Afrikanistik verharrt bis heute in der diffamierenden Ignoranz zur Philosophie in Afrika. Aus (...)

FORVM, No. 448-450

Auf Safari in Deutsch-Ost

Oder Das Ossi-Syndrom
Mai
1991

Der politische Witz profitiert allemal von nationalen Talfahrten, er verkümmert im Aufwind des Wohlstandes. In den neuen deutschen Bundesländern, die noch vor Jahresfrist DDR hießen, fragt man heute in bitterer Selbsterkenntnis: Was ist der Unterschied zwischen Ossi und Terrorist? Antwort: Der (...)

FORVM, No. 499-504

Die letzten europäischen Kolonien

500 Jahre und kein Ende
Dezember
1995

»1492 — 1992: Parallelität aus Zufall oder Absicht?«, diese Frage stellte ein Jugendlicher der zu Frankreich gehörigen Karibik-Insel Guadeloupe 1989 in einem Leserbrief an die Zeitung »Lendépandans«. Die Ankunft 1492 von Columbus, den Austausch von Freundlichkeiten, die dann beginnende Kolonisierung (...)

FŒHN, Heft 22

Eine Kuh gibt Milch? Welche Lüge! Sie wird ihr genommen!

 
1996

Der Kapitalismus ist unter unserem Niveau. Es ist mit unserem Gewissen unvereinbar, daß es so bleibt. Es ist mit unseren Ansprüchen an das Leben unvereinbar, daß es so bleibt. Wenn wir uns wünschen, daß an der Spitze der Nationalbank ausgemistet wird, hat man uns schon sehr kleingekriegt. Wo sind (...)

Context XXI, ZOOM 1/1996

Pour Oil on Troubled Waters

Januar
1996

Ken Saro-Wiwas letzte Aufzeichnungen „Flammen der Hölle – Nigeria und Shell: Der schmutzige Krieg gegen die Ogoni“ sind im Rowohlt-Verlag erschienen. Trotz Androhung rechtlicher Schritte konnte Shell nicht verhindern, im Untertitel genannt zu werden. Doch wovor hat der multinationale Konzern Angst? (...)

Context XXI, ZOOM 3/1996

Unverpackte Schiffsladung

Juni
1996

Geschichtsverfälschung und paradoxe Darstellungen der Flüchtlingsdramen beherrschten die Berichterstattung über Liberia. Während LiberianerInnen auf überfüllten Schiffen im Meer herumirrten und nirgends landen durften, wurden AmerikanerInnen und EuropäerInnen über die Luftbrücke der US-Militärs (...)

Context XXI, ZOOM 3/1997

Im Herzen der Finsternis

Juni
1997

Der paraphrasierte Titel von Joseph Conrads Roman „Das Herz der Finsternis“ ist nicht zufällig gewählt, denn der Roman spielt sich um Kisangani in Zaire ab, damals Stanley Falls in Belgisch-Kongo. Ende des vorigen Jahrhunderts klagten Joseph Conrad und Arthur Conan Doyle in ihren Publikationen die (...)

Context XXI, ZOOM 1/1998

Kontinent im Kontinent

März
1998

Nach Monaten der erregten Zeitungsmeldungen aus den sogenannten Krisengebieten Afrikas gehen Nachrichten aus Afrika wieder ihren normalen Berichtsweg, in den Papierkorb. Wenn es keine aktuellen Katastrophen in Afrika gibt, sondern nur die verschriebenen Wirtschaftsentwicklungen und (...)

Context XXI, ZOOM 2/1998

Währungskolonien

Mai
1998

Wie schon im Interview mit Walter Schicho in ZOOM 1/98 angesprochen, werden die nötigen Vorberei­tungen für die währungspo­litische Integration von fünf­zehn afrikanischen Ländern (Communaute Financiere Africaine) getroffen. Die Parität zwischen Euro und CFA- Franc werden auf dem Ver­hältnis Franc zu (...)

Context XXI, ZOOM 2/1998

Fluchtgrund: Elend

Die ökonomische Situation in den Ländern Osteuropas
Mai
1998

Niemand spricht heute mehr von den Anwerbungsbüros für Hilfsarbeiter, die mit Unterstützung der Bundeswirtschaftskammer und sozialpartnerschaftlichem Segen in türkischen Städten um Arbeitskräfte gebuhlt haben. Keine 30 Jahre ist es her, daß man ausreisewilligen jungen Männern aus Istanbul von guten (...)

Context XXI, ZOOM 5/1998

Ökonomie und Politik

Wie ein Regime den Zusammenbruch des Staates überlebt
November
1998

Während in Europa Schlagzeilen über den algerischen Terror rar geworden sind, gehen die Bandenkriege um Ressourcen, die Abrechnungen und die Massaker an der Zivilbevölkerung weiter. Durch ein arabisches Sprachgesetz sind auch noch die Konflikte zwischen arabisch Sprechenden und der berberischen (...)

radiX, Nummer 1

Vom Tropischen und Nichttropischen Europa

Dezember
1998

Unter dem Titel „Tropisches Europa“ fungieren in der EU die letzten Kolonien der EU-Staaten. Mit dem Ausbau der EU sind auch sie zunehmend von gesamtEUropäischen Interessen gelenkt. Der Rechtsstatus dieser Kolonien ist dabei ein sehr unterschiedlicher, was sich auch auf ihre Integration in die EU (...)

Context XXI, ZOOM 1/1999

Die Entwicklungszusammenarbeit der Europäischen Union

Januar
1999

Die Europäische Union ist keine Entwicklungsorganisation im eigentlichen Sinne. Die Formen der Unterstützung für ärmere und weniger entwickelte Länder sind immer dann initiiert worden, wenn sich aufgrund von Veränderungen der weltpolitischen Rahmenbedingungen solche Notwendigkeiten ergeben haben. (...)

Context XXI, Heft 6/1999

Jugoslawien und die neue Konkurrenz im Weltmaßstab

Dezember
1999

Eine Anknüpfung an die Beiträge „Die Folgen des NATO-Krieges gegen Jugoslawien“ (Context XXI, Nr. 3/99) und „Interesse, Gewissen und Projektion im Jugoslawienkrieg“ (Context XXI, Nr. 4-5/99) nebst einer Besprechung des Sammelbandes von Hannes Hofbauer zum Konflikt auf dem Balkan von Erinnert sich (...)

Context XXI, Heft 5/2000
IWF und „Weltbank“

Neokoloniales Hegemoniestreben

September
2000

Der Gipfel des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (IBWE; auch „Weltbank“) Ende September in Prag steht unmittelbar bevor. Grund genug, einen Blick auf die Rolle der Institutionen im internationalen Entwicklungsgeschäft zu werfen. Das (...)

Grundrisse, Nummer 1

Frantz Fanon wiederlesen?

März
2002

Ich habe Frantz Fanon gelesen als der „autonome Antiimperialismus“ im deutschsprachigen Raum eine größere Rolle spielte. Der Autor galt als ein Kronzeuge für die Notwendigkeit des bewaffneten Kampfes im Trikont, aber auch als moralische Rechtfertigung für militante Kämpfe in den Metropolen. Die (...)

Context XXI, Heft 3-4/2002

Lateinamerikas ambivalente ökonomische Entwicklung und die Rolle des Liberalismus

Juni
2002

Lateinamerika durchlebte in den letzten beiden Jahrhunderten unterschiedliche Phasen der wirtschaftlichen Entwicklung. Die Hegemonie des Liberalismus zwischen 1850 und 1930 wiederholte sich am Ende des 20. Jahrhunderts, doch die Ergebnisse sahen unterschiedlich aus. Das Export-Import System (...)

Context XXI, Heft 3-4/2002

Nationalismus in Lateinamerika

Ein generelles Panorama
Juni
2002

Die Übertreibung des Nations-Konzepts kann zu einer der tödlichsten und schlimmsten gesellschaftlichen Krankheiten führen. Es beginnt bei der Hervorhebung der Nation bis hin zu einem göttlichen Staatus, und endet in der definitefen Zerstärung, bei der Verengung ihrer Horizonte und im unvermeidlichen (...)

Context XXI, Heft 3-4/2002

Mexiko als neues Zentrum kritischer Theorie

Oder: Was macht Walter Benjamin im Lande Emiliano Zapatas?
Juni
2002

Der lateinamerikanische Philosoph Bolívar Echeverría entwickelt eine Theorie, die innerhalb der materialistischen Kulturtheorie und marxistischen Gesellschaftstheorie die Grundlagen setzen soll, um die auch dort in aller Regel vorherrschende blinde Fixierung auf die sogenannte Erste Welt (...)

Context XXI, Radiosendungen 2002

Ergänzungswirtschaftsraum

Über die neokoloniale Aufteilung des Balkans am Beispiel Montenegros
Dezember
2002

Die kleinere der beiden verbliebenen Teilrepubliken des nunmehr Serbien-Montenegro genannten ehemaligen Jugoslawien ist ein gutes Beispiel für den ökonomischen und politischen Zugriff Deutschlands, Westeuropas und der USA auf den Balkan, wie Alex Dajkovic auf Einladung der Ökologischen Linken (...)

Context XXI, Heft 8/2002 — 1/2003

Im Islam sind die Wurzeln nicht zu finden

März
2003

Auch wenn Gerhard Scheit in seiner Analyse gegenwärtiger Entwicklungen in Zusammenhang mit den Selbstmordattentaten in Israel oder New York weitgehend recht zu geben ist, so falsch sind seine Ausführungen, wo es um die Suche nach den Wurzeln für die aktuellen Ereignisse in der islamischen (...)

Context XXI, Heft 7-8/2005

Jazz Intim

Dezember
2005

In einem Keller in der Avenue Blaise Pascal in Algier gibt es fast jedes Wochenende ein oder zwei Jazzkonzerte. Es sind laute Gottesdienste, lärmende Bekenntnisse an ein Leben, das nicht mehr möglich ist - zumindest nicht unter Tags, wenn andere Bekenntnisse gefragt sind, Bekenntnisse, welche (...)

Context XXI, Heft 4-5/2006

„Schwarz wie die Nacht, heiß wie die Hölle und süß wie die Liebe“

Über „Black Gold“, Kaffee und die globale Wirtschaft
März
2006

Eine Filmkritik Kein anderes Produkt hat die Welt in so einem Maße erobert wie der Kaffee: Der Geruch gerösteter Kaffeebohnen hebt sich über den Slums von Kairo, schwebt durch die Gassen Wiens und seiner Cafes, und deckt sogar den Autoabgasgeruch in Los Angeles ab. Kaffee ist Teil fast jeder (...)

Context XXI, Heft 1-2/2006

Experimentierfeld der Gewalt

Mai
2006

Seit Jahrzehnten existiert in deutscher Sprache keine Gesamtdarstellung des Abessinienkrieges — der Schweizer Historiker Aram Mattioli füllt diese Lücke nun, und er tut dies mit Bravour. „Experimentierfeld der Gewalt — Der Abessinienkrieg und seine internationale Bedeutung 1935 - 1941“ setzt sich in (...)

Amelie Lanier, 7. Abschnitt
19.1.2014

Protokoll 42

24. Kapitel: Die sogenannte ursprüngliche Akkumulation
Januar
2014

4. Genesis der kapitalistischen Pächter Nachdem wir die gewaltsame Schöpfung vogelfreier Proletarier betrachtet, die blutige Disziplin, welche sie in Lohnarbeiter verwandelt, die schmutzige Haupt- und Staatsaktion, die mit dem Exploitationsgrad der Arbeit die Akkumulation des Kapitals (...)

Streifzüge, Heft 66

Symmetrische und asymmetrische Kriege

Teil II – Von Merkel, Counterinsurgency und Dschihad
Mai
2016

„Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist“ (Bach-Cantate) Die Warensubjektivität beinhaltet das emotionale Manko der Vereinzelung und der Einsamkeit wie auch einen aggressiven Allmachtsanspruch. Beides erzeugt den Wunsch nach einer starken Gemeinschaft. Im Kleinen verwirklicht sich dieses Bedürfnis (...)