Partito Comunista Italiano (PCI)
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FORVM, No. 98

Kampf ums vierte Rom

Italiens Kommunisten konkurrieren mit Moskau, Peking und Belgrad
Februar
1962

Als alter Routinier des politischen wie physischen Überlebens hat sich Palmiro Togliatti seit dem XXII. KPdSU-Kongreß aufs neue erwiesen. Nach dem Plenum des KPI-Zentralkomitees (10. und 11. November 1961) schien seine Position erstmals seit 1944 zu wanken. Mit seiner Rede in Pesaro (17. Dezember (...)

FORVM, No. 123

Neue Linke — altes Leiden

Italiens Sozialismus bleibt kompliziert
März
1964

Der italienische Sozialismus ist seiner Tradition treu geblieben: an der historischen Wende zur „apertura a sinistra“, die unternommen wurde, um endlich einen Teil der Arbeiterschaft in die Machtzentren des bürgerlichen Staates zu führen, und als deren Ergebnis viele die Wiedervereinigung der seit (...)

FORVM, No. 130

Togliatti und die Ursachen

Oktober
1964

Das „Memorandum über Fragen der internationalen Arbeiterbewegung und ihre Einheit“, das der verstorbene Führer der KPI, Palmiro Togliatti, kurz vor seinem Tod in Jalta verfaßt und seiner Partei als politisches Testament hinterlassen hat, scheint zu einer Art Verfassung der italienischen KP zu (...)

FORVM, No. 131

Togliatti und die Ursachen (II)

November
1964

Den „gewissen Pessimismus“ und die Furcht vor einer reaktionären Entwicklung teilt Togliatti mit Nenni. Daraus entspringt jedoch keine gemeinsame Politik — erstens wegen der Rivalität zwischen KPI und Nennis PSI (Partito Socialista Italiano); zweitens wegen der Verärgerung der Kommunisten darüber, (...)

FORVM, No. 205/206

Räte in Italien

Januar
1971

I. Antiquierte Räte? Eine neue theoretische Reflektion des Räte-Themas wurde gefordert: Dieser Vorschlag hat bei den traditionellen politischen Kräften Skandal verursacht; wir wurden sofort als scholastische Wiederentdecker historisch überholter Erfahrungen katalogisiert, als Extremisten, die zum (...)

FORVM, No. 252

KP hilf!

Wie Italiens KP durch einen historischen Kompromiß das Land vor dem Faschismus rettet
Dezember
1974

Seitdem der Generalsekretär der KP Italiens Enrico Berlinguer die Formel des „historischen Kompromisses“ lanciert hat, beflügeln kindliche Hoffnungen die Vorstellungswelt so mancher Aktivisten. Mit glänzenden Augen, wie von einer langerwarteten Belohnung, sprechen sie vom „historischen Kompromiß“: „An (...)

FORVM, No. 284/285

Weimar in Italien

Arbeitslose als Voraussetzung des neuen Faschismus
August
1977

„Heil Hitler“ in Rom In Italien geht’s drunter und drüber. Drunter siedet die Hölle aus Ultralinks und Ultrarechts. Drüber finden die Machteliten zu keinem regierungsfähigen Kompromiß, nicht nur nicht zum „historischen“ Berlinguers, sondern zu überhaupt keinem. In der Mitte, wo parlamentarische (...)

FORVM, No. 297/298

Ich bin ein Leninist, ich bin kein Leninist

Interview
September
1978

Bis 1926 waren wir orthodox Was ist für italienische Kommunisten der Leninismus? BERLINGUER: Das ist nicht leicht zu sagen, in einem Interview. Leninismus — das ist die gesamte Erbschaft, die uns ein großer russischer und europäischer Revolutionär hinterlassen hat. Eine Erbschaft aus 30 Jahren (...)

FORVM, No. 321/322

Naturrevolution

Mit der KPI ins Grüne
September
1980

Nach der gelungenen Übersiedlung aus dem DDR-Gefängnis Bautzen in die BRD-Freiheit erhielt Rudolf Bahro einen Forschungsauftrag der progressiven Muster-Uni-Bremen für 1980/82 über die „Allgemeine Theorie des Historischen Kompromisses“. Mein Ausgangspunkt ist ein positives und — aufgrund einer (...)

FORVM, Sonne Nr. 2

Pasolini aus Fleisch und Blut

Seine sieben Leben
März
1981

I. Käfig sucht Tiger Ich bin eine lebend verbrannte Katze Zerquetscht vom Riesenreifen eines Lastzugs Gespießt auf einen Feigenbaum von Knaben Jedoch noch mit mindestens sechs Von meinen sieben Leben In den sechs verbleibenden Leben war Pasolini: 1) Linguist, 2) Literaturkritiker, 3) Dichter, (...)

FORVM, No. 339-341

Nach allen Seiten offen

Mai
1982

Pietro Ingrao, prominentes Mitglied der Parteileitung der KPI, nahm Anfang März in Wien am Otto Bauer-Symposium der Sozialistischen Jugend teil. Von Journalisten um die Position seiner Partei befragt, hielt er am 5. März im Renner-Institut die folgende Ansprache: Österreich ist ein freies Land. (...)

FORVM, No. 339-341

Die KPI kriegt unsere Probleme

Mai
1982

In der Fernsehsendung »Pressestunde« nahm der SPÖ-Vorsitzende am 21. März zu den Annäherungsversuchen der KPI an die Sozialdemokratie Stellung: Daß man natürlich das Bedürfnis hat, wenn man jahrelang das Sowjetsystem verherrlicht hat, da jetzt, wenn man die Pleite des Kommunismus in Polen erlebt, von (...)