Robert Kurz
Beiträge
Streifzüge, Heft 2/2000

Robert Kurz’ „Schwarzbuch Kapitalismus“

März
2000

Als bekannt wurde, daß Robert Kurz an einem Schwarzbuch Kapitalismus arbeitet, durfte man befürchten, daß er damit in jene Falle tappt, die seit dem Erscheinen des unsäglichen Schwarzbuch des Kommunismus aufgestellt war. Für nicht wenige Kapitalismuskritiker und -kritikerinnen dürfte die Versuchung (...)

Streifzüge, Heft 3/2001

Wertkritik contra Weltwirtschaftsbarbarei

Oktober
2001

Ich bin ein iranischer Weltwirtschaftsflüchtling, der seit anderthalb Jahrzehnten in Deutschland lebt. Ich habe den islamischen Terror am eigenen Leib erfahren, und vielleicht ist das der Grund meines Entsetzens über die Brutalität der anti-wertkritischen und antideutschen Stellungnahmen im (...)

Streifzüge, Heft 1/2003

Nachgedachtes und Vorausgesetztes

März
2003

Robert Kurz hat ein neues Buch vorgelegt. Darin beschreibt er den Zustand des abendländischen Denkens, wie er sich angesichts der Krise, in der sich der globale bürgerliche Zusammenhang befindet, darstellt. Das Buch entfaltet das journalistische und polemische Talent seines Autors, wo es darum (...)

Context XXI, Heft 4-5/2003

Short Cuts

August
2003

Robert Kurz: Weltordnungskrieg. Das Ende der Souveränität und die Wandlungen des Imperialismus im Zeitalter der Globalisierung. Horlemann Verlag, Bad Honnef 2003, 448 Seiten, EUR 19,80 Lange Jahre haben sich Robert Kurz und seine Mitstreiter und -streiterinnen von der Nürnberger (...)

Streifzüge, Jahrgang 2016

Quand André Gorz découvrit la critique de la valeur

août
2006

Il est peu de penseurs comme André Gorz qui n’ont cessé de renouveler leur réflexion sans jamais se satisfaire du point d’arrivée, toujours provisoire. Jusqu’à son dernier jour, Gorz s’est attelé à la tâche théorique consistant à ouvrir des voies d’issue à la domination capitaliste et à la destruction du (...)

Streifzüge, Jahrgang 2017

La fine del capitalismo, dieci scenari

Un libro di Giordano Sivini
November
2017

Giordano Sivini, già professore di sociologia politica nella facoltà di economia dell’università della Calabria, pubblica con l’Editore Asterios La fine del capitalismo, dieci scenari. Vengono presentate le posizioni di studiosi che negli anni recenti hanno affrontato il problema, non di rado (...)

Beiträge von Robert Kurz
EuropaKardioGramm, EKG 5-6/1995

Der Schmutz unter dem Teppich der Freiheit

Oktober
1995

Über den inneren Zusammenhang von liberaler Demokratie und neuem Rechtsextremismus. Hört man die Patentdemokraten, dann fühlt man sich ein wenig an die manichäische Religion erinnert: es gibt ein gutes und ein böses Prinzip in der Welt. Schlechthin gut ist die Demokratie samt der dazugehörigen (...)

Weg und Ziel, Heft 1/1997

Das Ende der Nationalökonomie

Globalisierung, Grenzen des Nationalstaats und die Krise des warenproduzierenden Systems
März
1997

Schon seit einem Dreivierteljahrhun­dert ist die kritische Theorie der kapi­talistischen Entwicklung weitgehend zum Stillstand gekommen. Während die kapitalistische Produktionsweise die Stufen einer rasanten Binnengeschichte durchlief, blieb das theoretische Bezugssystem der Kapitalakkumulati­on (...)

Streifzüge, Heft 2/1998

Metaphysik der Arbeit

Die historische Karriere eines scheinbar überhistorischen Begriffs
Juni
1998

In der Geschichte des westlichen und besonders des modernen Denkens hat sich die Sprache von Philosophie und Wissenschaft immer mehr von der Sprache der gewöhnlichen Menschen entfernt und ist zur Geheimsprache einer elitären, von der übrigen Gesellschaft getrennten Priesterkaste des Wissens (...)

Streifzüge, Heft 4/1999

Die Enteignung der Zeit

Zeitarmut und Beschleunigung in der Nonstop-Kultur
Dezember
1999

In den letzten Jahren ist eine erstaunliche Fülle von Literatur über die Kategorie der Zeit erschienen. Radio-Features und Theaterstücke, wissenschaftliche Tagungen und sogar Talk-Shows nehmen sich des Themas an. Die Zeit ist gewissermaßen zum Medienstar geworden. Nicht allein die (...)

Streifzüge, Heft 4/2000

Wer ist totalitär?

Die Abgründe eines ideologischen Allzweck-Begriffs
Dezember
2000

Das Wort „Totalitarismus“ ist für die westliche politische Philosophie zu einer Art Kinderschreck geworden. Als totalitär gilt immer das, was Marktwirtschaft und Demokratie nicht sind: der ausschließliche Anspruch einer Partei auf die politische Herrschaft; ein zentralistischer bürokratischer (...)

Streifzüge, Heft 3/2001

Der Todestrieb der kapitalistischen Vernunft

Totalitäre Ökonomie und Paranoia des Terrors
Oktober
2001

Große und symbolische Katastrophen sind in der Geschichte der Menschheit immer wieder Anlaß zu einer Besinnung gewesen, in der die Mächtigen der Welt ihre Hybris ablegen, Gesellschaften sich selbst reflektieren und ihre Grenzen erkennen. Nichts dergleichen ist nach dem Kamikaze-Angriff auf die (...)

Streifzüge, Heft 3/2001

Mudschahidin des Werts

Bomben für den Warenfetisch: Die aufklärerische Linke im letzten Stadium der bürgerlichen Vernunft
Oktober
2001

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, daß das Ende des 20. Jahrhunderts mit dem Ende der Modernisierungsgeschichte zusammenfällt, dann würde ihn der fortschreitende intellektuelle Verfall der Linken liefern. Das kritische Bewußtsein verzweifelt an der Kritik, weil es selber immer schon (...)

Streifzüge, Heft 3/2001

Fanta auf Lebenszeit

Unter dem Eindruck des Schreckens entpuppt sich die bürgerliche Subjekt-Ontologie der antideutschen Linken
Oktober
2001

In der Geschichte gibt es immer wieder erschütternde Ereignisse, Katastrophen zumeist, die mit einem Schlag untergründige Widersprüche an die Oberfläche schleudern und verborgene Motive erhellen. Blitzartig finden Umgruppierungen statt, Freund und Feind tauschen die Plätze, und „nichts ist mehr so, (...)

Streifzüge, Heft 1/2002

Geld und Antisemitismus

Der strukturelle Wahn in der warenproduzierenden Moderne
März
2002

Streifzüge, Heft 2/2002

Amok und Moralität

Nach Erfurt: Selbstmordattentäter als Subjekte der Krise
Juni
2002

Seit einigen Jahren ist in der westlichen Welt der Begriff des „Schul-Massakers“ sprichwörtlich geworden. Die Schulen, einst Orte mehr oder weniger autoritärer Erziehung, pubertärer Erotik und harmloser jugendlicher Streiche, rücken mehr und mehr als Schauplatz blutiger Tragödien ins Blickfeld der (...)

Streifzüge, Heft 2/2002

Die Jubelperser der Weltpolizei

Eine verschworene deutsche Gemeinschaft: Die sogenannten Antideutschen von Bahamas/ISF Freiburg als Zeloten für „Freedom and Democracy“
Juni
2002

Wenn sich der oberste Kriegsherr der demokratischen Weltbarbarei in Berlin die Ehre gibt, gehört zu den devoten Begrüßungskommandos auch ein Häuflein von Claqueuren, das die Verrücktheit der bürgerlichen Ideologie an den Grenzen des modernen warenproduzierenden Systems in besonders signifikanter (...)

Streifzüge, Heft 3/2002

Politische Ökonomie der Menschenrechte

Oktober
2002

Wer möchte schon die Menschenrechte kritisieren? Gegen die Menschenrechte sein, das ist, als wären Kinder gegen Bonbons. Und deshalb sind natürlich alle ganz energisch für die Menschenrechte: George Bush und Saddam Hussein, Jassir Arafat und Ariel Scharon, Rudolf Scharping und Amnesty (...)

Streifzüge, Heft 3/2002

Gegenrealismus

Oktober
2002

Gesellschaftliche Konflikte sind immer auch Kampf um Begriffe, um die „Definitionsmacht“ über die Art und Weise, wie die Probleme überhaupt wahrgenommen werden. Man könnte auch sagen, dass die Probleme quasi naturwüchsig nach Maßgabe der herrschenden Systemlogik definiert werden. Und eine (...)

Streifzüge, Heft 1/2003

Die Illusion vom neuen Marshall-Plan

März
2003

Auch wenn es die Hüter der herrschenden Weltordnung und ihre Ideologen nicht wahrhaben wollen: Immer mehr Länder werden im Zuge der kapitalistischen Globalisierung ruiniert und entzivilisiert, versinken in Bürgerkrieg und Plünderungsökonomie. Das offizielle Bewusstsein stellt dabei das Verhältnis (...)

Streifzüge, Heft 2/2003

Jenseits des Klassenkampfs

Juni
2003

Traditionsmarxisten bekommen immer feuchte Augen, wenn sie die Begriffe der „Klasse“ und des „Klassenkampfs“ in den Mund nehmen. Ihre Identität als Kapitalismuskritiker steht und fällt mit diesen Termini. Aber in den Verhältnissen eines vereinheitlichten kapitalistischen Weltsystems zu Beginn des 21. (...)

Streifzüge, Heft 3/2003

Die Tücken des Finanzkapitals

1. Teil: Innere Grenzen der Akkumulation, verkürzte Kapitalismuskritik und antisemitisches Syndrom
Oktober
2003

Als der sozialdemokratische Theoretiker Rudolf Hilferding 1910 sein Hauptwerk „Das Finanzkapital“ veröffentlichte, war er sich der Tücken dieses Begriffs nicht bewusst. Ihm ging es nicht um Ideologiekritik, sondern allein um eine Analyse des kapitalistischen Reproduktionsprozesses unter den (...)

Streifzüge, Heft 3/2003

Wolpertinger im Jurassic Park

Die unaufhaltsame Regression der deutschen linksradikalen Szene
Oktober
2003

Die gesellschaftliche Krise, die es angeblich gar nicht gibt, ist nun auch bis in die kleine ideologische Welt des deutschen Linksradikalismus und seiner diversen verfeindeten Szenen vorgedrungen. Einschneidende antisoziale Gegenreformen, Agenda 2010, Massendemonstrationen dagegen in Berlin und (...)