Slowenien
Beiträge
FORVM, No. 114

Jugoslawien ohne Jugoslawen

Zweiter Teil des Reiseberichts
Juni
1963

Jedes Jahr im Herbst, wenn sich die Hotels an der Adria und in den Bergen leeren, wenn die Volksbanken darangehen, die von den Ausländern ins Land gebrachten Devisen zu bilanzieren, setzt in Jugoslawien eine in Europa wohl einmalige Völkerwanderung ein. Die Jugend lernt die Heimat kennen. Eine (...)

FORVM, No. 286

Marxistisches über Slawen

Friedrich Engels in der Neuen Rheinischen Zeitung am 13. 1. und 15./16. 2. 1849
Oktober
1977

Vorgeschobener deutscher Keil ... Assoziation gegen die Slawen ... In Ungarn führten die Magyaren denselben Kampf wie die Deutschen in Deutsch-Österreich. Der zwischen slawischen Barbaren vorgeschobene deutsche Keil im Erzherzogtume Österreich und Steiermark bot dem ebenfalls zwischen slawischen (...)

FORVM, No. 411/412

Die Sonne südöstlich der Alpen

März
1988

Die Slowenen — in Kärnten vom Staatsvertrag unwirksam geschützte Minderheit, politisch, ökonomisch und gesellschaftlich zum Schaden auch der Mehrheit niedergehalten — haben ihre „Sozialistische Republik Slowenien“, als zweitkleinste Teilrepublik Jugoslawiens nur gut doppelt so groß wie Kärnten, zur (...)

MOZ, Nummer 48
Jugoslawien vor der Zerreißprobe

Slowenien gegen Serbien

Januar
1990

Nach dem fehlgeschlagenen Versuch, die slowenische Hauptstadt Ljubliana mit einem ungebetenen Aufmarsch von bis zu 100.000 serbischen DemonstrantInnen zu beglücken, wurden die innerjugoslawischen Beziehungen durch beispiellose serbische Boykottmaßnahmen gegen Slowenien vollends aus dem (...)

FORVM, No. 456

Föderalismus als Mode
Regionalismus als Ideologie

Dezember
1991

Was verbirgt sich hinter dem „Europa der Regionen“? Regionalismus und Föderalismus werden meist in einem Atemzug genannt. Die Begriffe werden synonym verwendet, obwohl sie konzeptuell durchaus zu unterscheiden wären. Aber auf Unterscheidungen und Differenzierung scheint die derzeitige Debatte (...)

Context XXI, ZOOM 6/1996

Abwehrkampf gegen die Erinnerung

Oktober
1996

Der „Abwehrkampf gegen die Erinnerung“ ist – obwohl das der Titel vielleicht nahelegt – kein Kärntner Spezifikum. Die Mechanismen des Vergessens, des Umdeutens der Geschichte, der Selbstrechtfertigung sind weder individuelle Erscheinungen noch auf bestimmte Regionen oder Gruppen begrenzt. Nach (...)

radiX, Texte

Bombardiert das deutsche Hauptquartier

März
1999

Der nachfolgende Text entstand im März 1999 als Aufmacher für die Zeitschrift ÖkoLinX, Heft 30, die leider nicht erschien. Jugoslawien wird, wie der NATO-Oberkommandierende General Wesley Clark formulierte, systematisch angegriffen und verwüstet. Die Bomben der westlichen Wertegemeinschaft treffen (...)

radiX, Nummer 3

Von der nationalen Logik zu den „ethnischen Säuberungen“

Mai
2000

Der Zerfall oder die Zerschlagung Jugoslawiens machte einmal mehr deutlich welch mörderische Konsequenzen nationalistische und völkische Logiken auch heute noch haben können. Jugoslawien bildete dabei nach dem zweiten Weltkrieg in seinem Nationenkonzept einen Sonderfall, der neben der Föderation (...)

radiX, Nummer 4

Drohen für das Deutschtum

Oktober
2000

Seit die FPÖVP-Koalitionsregierung Österreich regiert, bemüht sich diese nicht nur um eine nationalistisch-patriotische Agitation im allgemeinen, sondern auch um möglichst schlechte Beziehungen zu den östlichen Nachbarstaaten Österreichs. Insbesondere gegenüber Tschechien und Slowenien hat hier die (...)

Grundrisse, Nummer 13

Chronik des fröhlichen Widerstands

März
2005

Der Kapitalismus, der Objekt des Kampfes und der Reflexion und insofern natürlich auch Sinn der Existenz jeder revolutionären Theorie ist, siegte über das sozialistische Modell des Ostens, und das war auch richtig so, denn dieses hatte keinerlei befreiende Wirkung. Der „Sieg“ des Kapitalismus (...)

Republik Slowenien
Republika Slovenija
Flagge Wappen
ÖsterreichBelgienBulgarienRepublik ZypernTschechienDeutschlandDänemarkDänemarkEstlandSpanienFinnlandFrankreichFrankreichVereinigtes KönigreichVereinigtes KönigreichGriechenlandGriechenlandUngarnIrlandItalienItalienItalienLitauenLuxemburgLettlandNiederlandePolenPortugalRumänienSchwedenSlowenienSlowakeiIslandMontenegroNordmazedonienKroatienTürkeiTürkeiMaltaSerbienGrönlandFäröerNorwegenNorwegenIsle of ManGuernseyJerseyAndorraMonacoSchweizLiechtensteinVatikanstadtSan MarinoAlbanienKosovoBosnien und HerzegowinaRepublik MoldauBelarusRusslandUkraineAutonome Republik KrimKasachstanAbchasienSüdossetienGeorgienAserbaidschanAserbaidschanArmenienIranLibanonSyrienIsraelJordanienSaudi-ArabienIrakRusslandTunesienAlgerienMarokko
Amtssprache Slowenisch
regional Italienisch, Ungarisch
Hauptstadt Ljubljana
Staats- und Regierungsform parlamentarische Republik
Staatsoberhaupt Staatspräsidentin
Nataša Pirc Musar
Regierungschef Ministerpräsident
Robert Golob
Fläche 20.273 km²
Einwohnerzahl 2,1 Millionen (146.) (1. Jan. 2022)[1]
Bevölkerungsdichte 104 Einwohner pro km²
Bevölkerungs­entwicklung +0,2 % (Schätzung für das Jahr 2021)[2]
Bruttoinlandsprodukt
  • Total (nominal)
  • Total (KKP)
  • BIP/Einw. (nom.)
  • BIP/Einw. (KKP)
2022[3]
  • 62 Milliarden USD (85.)
  • 106 Milliarden USD (96.)
  • 29.502 USD (36.)
  • 50.059 USD (38.)
Index der menschlichen Entwicklung 0,918 (23.) (2021) [4]
Währung Euro (EUR)
Unabhängigkeit 25. Juni 1991
(von Jugoslawien)
National­hymne Zdravljica (siebte Strophe)
Zeitzone UTC+1 MEZ
UTC+2 MESZ (März bis Oktober)
Kfz-Kennzeichen SLO
ISO 3166 SI, SVN, 705
Internet-TLD .si
Telefonvorwahl +386

Slowenien (slowenisch Slovenija, amtlich Republik Slowenien, slowenisch Republika Slovenija) ist ein Staat in Europa mit rund zwei Millionen Einwohnern, der an Italien, Österreich, Ungarn und Kroatien grenzt. Hauptstadt und zugleich größte Stadt des Landes ist das zentral gelegene Ljubljana (deutsch Laibach). Weitere wichtige Städte sind Maribor, Celje, Kranj, Koper und Velenje. Im Jahr 2004 trat Slowenien der EU und der NATO bei, 2007 auch der Eurozone. Das Land ist eine demokratisch verfasste parlamentarische Republik.

Das Gebiet des heutigen Sloweniens wurde Anfang des 6. Jahrhunderts von den Slawen besiedelt, die das Fürstentum Karantanien gründeten. Im Jahr 788 eroberten die Franken das Gebiet und die Bistümer Aquileia und Salzburg missionierten es. Im 11. Jahrhundert wurde das Land in das Heilige Römische Reich eingegliedert und 1364 zum Herzogtum Krain erhoben. In den folgenden Jahrhunderten geriet das Territorium an die Habsburgermonarchie. Nach der Auflösung Österreich-Ungarns 1918 ging das vormalige Kronland im neu gegründeten Königreich Jugoslawien auf. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges existierte Slowenien als Teilrepublik im sozialistischen Jugoslawien. Nach der Unabhängigkeitserklärung am 25. Juni 1991 und dem 10-Tage-Krieg wurde Slowenien ein eigenständiger Nationalstaat und am 22. Mai 1992 eigenständiges Mitglied der UNO.

Slowenien ist das wohlhabendste Land des ehemaligen Jugoslawiens. Nach Bewertung der Bertelsmann Stiftung aus dem Jahr 2020 ist es in seiner wirtschaftlichen Transformation und politischen Entwicklung überdurchschnittlich erfolgreich.[5] Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen zählt Slowenien zu den Ländern mit sehr hoher menschlicher Entwicklung.[4]

Die elf Stadtgemeinden Sloweniens

Die bedeutendsten Flüsse Sloweniens sind von West nach Ost die Soča (italienischer Unterlauf: Isonzo), die Save (slowenisch Sava), die Drau (slowenisch Drava) und die Mur (slowenisch Mura). Soča und Save entspringen in den Julischen Alpen, Drau und Mur kommen aus Österreich. Außerdem bildet nach Südosten hin die in Kroatien entspringende Kolpa auf etwa 100 km die Grenze zu Kroatien. Alle genannten Flüsse sind im Wesentlichen nicht schiffbar, wurden aber zumindest streckenweise in der Vergangenheit von Flößern genutzt (Bsp.: Drau bei Maribor).

Die Soča entwässert zur Adria. Save und Drau sind Nebenflüsse der Donau (Mündungen in Serbien bzw. Kroatien). Die Mur ist ein Nebenfluss der Drau (Mündung an der Grenze zwischen Ungarn und Kroatien). Die Kolpa mündet im kroatischen Sisak in die Save.

Trotz seiner geringen Ausdehnung – Slowenien ist etwas größer als Rheinland-Pfalz – verfügt der Staat über sehr verschiedene Landschaftsformen. Ca 62 % der Staatsfläche ist mit Wald bedeckt.[6]

Triglav in den Julischen Alpen

Im Nordwesten verlaufen die Hochgebirgszüge der Julischen Alpen, Karawanken und Steiner Alpen, die geologisch zu den südlichen Kalkalpen gehören. Im Nationalpark Triglav liegt mit dem namensgebenden Gipfel des Triglav (2864 Meter) die höchste Erhebung des Landes, die symbolisch auf dem Landeswappen dargestellt ist.

Der Nordosten des Landes ist von Mittelgebirgen und Hügelland geprägt: Bachergebirge (slowenisch Pohorje, bis 1500 Meter hohe Ausläufer der Zentralalpen), Matzelgebirge (Haloze, bis 880 Meter) und Windische Bühel (350 Meter), die nordöstlich der Mur in die Ebene und Hügel des Übermur-Gebietes (slowenisch Prekmurje) übergehen, während im Mündungsgebiet Drau-Mur die 50 mal 20 Kilometer große sogenannte Murinsel (Međimurje) bereits großteils auf kroatischem Staatsgebiet liegt. Beide Flachlandschaften gehen jenseits der ungarischen Grenze in die Pannonische Tiefebene über. Die Landesmitte und den Süden (Teil der Halbinsel Istrien) nehmen ausgedehnte, typische Karst-Flächen ein.

Im äußersten Südwesten des Landes liegt die 46,6 Kilometer lange Adria-Küste (Slowenische Riviera), die auch geographisch den tiefstgelegenen Punkt (0 m Meereshöhe) des Landes markiert. Seit dem Zerfall Jugoslawiens wurde mit Kroatien über den genauen Grenzverlauf in der Bucht von Piran gestritten (siehe Internationale Konflikte der Nachfolgestaaten Jugoslawiens). Im Zuge des EU-Beitrittes von Kroatien hat man sich darauf geeinigt, diesen Konflikt vor einer internationalen Schiedskommission beizulegen.[7]

Die längste internationale Grenze Sloweniens ist die Grenze zwischen Kroatien und Slowenien (670 km). Sie verläuft im Süden und Osten und zu großen Teilen in Flüssen (Kupa, Sotla, Čabranka) und oft in unwegsamen Gebirgsregionen. Die Grenze zu Österreich (330 km) im Norden verläuft größtenteils im Gebirge (z. B. Karawanken). Im Osten ist die Grenze zu Ungarn (102 km). Im Westen grenzt Slowenien an Italien (218 km).[8][9] Oberhalb von Triest verläuft die Grenze zunächst parallel zur Adriaküste auf den Bergen. Weiter südlich grenzt das Land auf ca. 47 km an die Adria. Das Land ist daher Mittelmeeranrainerstaat.

Die Grenze zu Kroatien war bereits seit der Gründung des zweiten Jugoslawien die administrative Trennlinie zwischen den beiden Teilrepubliken und wurde 1991 mit der Unabhängigkeitserklärung der beiden Länder zur internationalen Grenze. Um den exakten Grenzverlauf, der im gemeinsamen Staat noch unbedeutend war, gab es Streitigkeiten.

Im Zuge der Flüchtlingskrise in Europa 2015/2016 errichtete Slowenien einen 176 km langen Zaun an einem Teilstück seiner Grenze zu Kroatien.[10]

Die Klimaregion Sloweniens bildet (nach österreichischer Einteilung) den Kernbereich des illyrischen Übergangsklimas zwischen Alpen und Dinariden, Mittelmeer und Pannonien. Im Südwesten des Landes herrscht schon deutlich mediterranes Klima mit warmen Sommern und milden, feuchten Wintern (Weinbauregion), der Winter und das Frühjahr bringen aber an der Küste häufig kalte Fallwinde, die gefürchtete Bora, mit Schnee in Höhenlagen. Im Landesinneren ist das Klima kontinentaler geprägt, der Nordwesten von typischem Südalpenklima (Südföhn, Winterregen, mit vergleichsweise wenig Schnee). Der Osten ist schon deutlich pannonisch, mit heißen Sommern und kalten Wintern.

Natur und Naturschutz

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Soča gilt als der schönste Fluss Sloweniens

Slowenien ist einer der EU-Staaten mit der größten Biodiversität: Jede fünfzigste weltweit bekannte Festlandtier- und -pflanzenart kommt hier vor.[11] Das Land unternimmt nach eigener Darstellung große Anstrengungen zur Erhaltung dieser Fauna-, Flora- und Habitatvielfalt. Das Umweltministerium stellt heraus, dass eine intakte Natur einen Wert für den Tourismus darstelle, weshalb das touristische Angebot auf Menschen ausgerichtet sei, die Ruhe suchen, die die Landschaft genießen möchten und Interesse an der Tier- und Pflanzenwelt haben.[12] Das Land hat rund 13 % seines Staatsgebietes unter Schutz gestellt (Deutschland: 3,6 % [2021]).[13][14]

Slowenien wies 1981 mit dem nach dem höchsten Berg des Landes benannten Triglav-Nationalpark (WDPA 2517)[15] sein erstes und einziges Großschutzgebiet aus. Der Park umfasst mit einer Fläche von 83.982 Hektar 4,1 % der Landesfläche. Er ist zugleich Natura-2000-Vogelschutz- und FFH-Gebiet, als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt (seit 2003) und hat seit 2004 das Europadiplom des Europarates.[12][14]

Des Weiteren gibt es 3 Regionalparks, 52 Naturschutzgebiete, 44 geschützte Landschaftsparks, 1217 Naturdenkmäler, 26 Natura-2000-Vogelschutzgebiete und 260 Natura-2000-FFH-Gebiete.[16][17]

Durch die Ausweisung der Natura-2000-Gebiete hat Slowenien 35,52 Prozent der Staatsfläche unter Schutz gestellt. Zum Vergleich: In der gesamten Europäischen Union wurden durchschnittlich 18,16 Prozent als Natura-2000-Gebiete ausgewiesen, in Deutschland sind es 15,47 Prozent der Staatsfläche und in Österreich 14,96 Prozent (Stand: Dezember 2013).[17] In den slowenischen Natura-2000-Gebieten werden 312 Tier- und Pflanzenarten (davon 109 Vogelarten) und 60 Lebensraumtypen geschützt.[16]

Slowenien hat einen erheblichen Anteil am Grünen Band Europas und liegt im Blauen Herzen Europas.[18][19]

In den 1990er Jahren gab es in Slowenien mehr als 50 überregional im Umwelt- und Naturschutzbereich tätige Nichtregierungsorganisationen (NGO).[20]

Im Jahr 2022 lebten 56 Prozent der Einwohner Sloweniens in Städten.[21] Die größten Städte des Landes sind:[22]

Ljubljana
Ljubljana
Maribor
Maribor
Kranj
Kranj

Stadt Einwohner 2 Hj. 2021

Koper
Koper
Celje
Celje
Novo mesto
Novo mesto

01 Ljubljana (deutsch: Laibach) 294.000
02 Maribor (Marburg an der Drau) 113.000
03 Kranj (Krainburg) 57.000
04 Koper (italienisch Capodistria) 53.000
05 Celje (Cilli) 49.000
06 Novo mesto (Neustadtl/Rudolfswerth) 37.000
07 Domžale (Domschale) 37.000
08 Velenje (Wöllan) 34.000
09 Nova Gorica (Neu-Görz) 32.000
10 Kamnik (Stein in Krain) 30.000
Bevölkerungspyramide Slowenien

Slowenien hatte 2021 2,1 Millionen Einwohner.[23] Das jährliche Bevölkerungswachstum betrug + 0,3 %. Trotz eines Sterbeüberschusses (Geburtenziffer: 9,0 pro 1000 Einwohner[24] vs. Sterbeziffer: 11,0 pro 1000 Einwohner[25]) wuchs die Bevölkerung durch Migration. Die Anzahl der Geburten pro Frau lag 2021 statistisch bei 1,6, die der Europäischen Union betrug 1,5.[26] Die Lebenserwartung der Einwohner Sloweniens ab der Geburt lag 2021 bei 80,9 Jahren[27] (Frauen: 84[28], Männer: 77,9[29]). Der Median des Alters der Bevölkerung lag im Jahr 2021 bei 43,2 Jahren.[30] Im Jahr 2021 waren 15,2 Prozent der Bevölkerung unter 15 Jahre,[31] während der Anteil der über 64-Jährigen 20,5 Prozent der Bevölkerung betrug.[32]

Bevölkerungsentwicklung[33]
Jahr Einwohnerzahl Jahr Einwohnerzahl
1950 1.473.000 1990 2.006.000
1960 1.587.000 2000 1.988.000
1970 1.670.000 2010 2.045.000
1980 1.836.000 2020[34] 2.102.000

Bevölkerungsstruktur

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohner Sloweniens waren nach der Volkszählung 2002 zu 83,06 % Slowenen; weiterhin lebten damals in Slowenien 1,98 % Serben, 1,81 % Kroaten, 1,1 % Bosniaken. Viele von ihnen waren bereits zu Zeiten Jugoslawiens als Binnenmigranten nach Slowenien gekommen. Bei 8,9 % der Bevölkerung war keine ethnische Zuordnung möglich, da keine Angaben gemacht wurden.

Im Jahr 2017 waren 11,8 % der Bevölkerung im heutigen Ausland geboren.

Nationale Minderheiten in Slowenien

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Minderheiten sind zwei kleine autochthone Gruppen von Italienern im westlichen Primorska (0,11 %) sowie Magyaren in der östlichen Region Prekmurje (0,32 %) anerkannt. Die autonomen Minderheiten der Italiener und Ungarn haben ein garantiertes Volksgruppenmandat im slowenischen Parlament. In Fragen, welche ausschließlich die jeweiligen Rechte der Minderheit betreffen, besitzen diese Volksgruppenabgeordneten ein absolutes Vetorecht.

Nicht als ethnische Minderheit anerkannt ist die mittlerweile sehr kleine deutschsprachige Restgruppe in der Gottschee und in der Untersteiermark. Bei der Volkszählung von 2002 deklarierten sich 499 Personen (0,03 %) als Deutsche sowie 181 (0,01 %) als Österreicher; Deutsch als Muttersprache gaben allerdings 1628 Personen (0,1 %) an.[35][36][37]

Amtssprache[38] ist Slowenisch (Slovenščina) nach Artikel 11 der Verfassung der Republik Slowenien (Ustava Republike Slovenije) von 1991; daneben sind „ethnisch gemischte Gebiete“ „autochthoner“ Minderheiten definiert, in denen Italienisch und Ungarisch (Art. 64) besonderen Schutz genießen. Romani ist keine geschützte Minderheitensprache: Art. 65 der Verfassung fordert für die Volksgruppe der Roma zwar einen spezifischen Schutz, dessen gesetzliche Umsetzung steht aber aus. Derzeit stellen 19 Gemeinden Sloweniens einen Roma-Beauftragten an den Gemeinderat. Die Sprachen der anderen Minderheiten – darunter das früher wichtige Deutsche oder das in der Weißkrain traditionell verbreitete Kroatische und Serbische – genießen keinen Schutz.[39] Das einst in der Region Gottschee (Kočevje) verbreitete Gottscheerische, eine bairische Mundart, ist vom Aussterben bedroht.[40]

Deutsch und Italienisch sind neben Englisch schon früh unterrichtete Fremdsprachen, so dass zahlreiche Slowenen eine oder mehrere Fremdsprachen beherrschen. Durch den EU-Beitritt des Landes wurde auch Slowenisch Amtssprache der EU.

Die bedeutendste Kirche in Slowenien ist die Wallfahrtskirche Marije Pomagaj in Brezje.

Religionen in Slowenien gemäß Eurobarometer von 2018[41]

  • römisch-katholisch (73.4%)
  • christlich-orthodox (3.7%)
  • protestantisch (0.3%)
  • andere Christen (0.4%)
  • muslimisch (3.7%)
  • andere Religionen (0.2%)
  • Nicht-Gläubige/Agnostiker (3.6%)
  • Atheisten (14.7%)
  • Insgesamt sind in Slowenien 50 religiöse Vereinigungen registriert, von denen jedoch 46 nur etwa fünf Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen. Die römisch-katholische Kirche ist mit ca. 60 bis 80 Prozent der Bürger (57,8 Prozent nach der letzten Volkszählung 2002, 71,6 Prozent 1991) die größte Religionsgemeinschaft, wenn man die Taufe als das formale Kriterium heranzieht. Nach Daten, die das „Forschungszentrum für öffentliche Meinung und Massenkommunikation“ der Fakultät der Sozialwissenschaften der Universität Ljubljana erhob, betrachten sich ca. 70 Prozent der slowenischen Bürger als dem römisch-katholischen Glauben „zugehörig“. Allerdings gelten die Katholiken als heterogene Gruppe; viele von ihnen sind weit davon entfernt, strenggläubig oder praktizierend zu sein.

    Neben der römisch-katholischen Kirche gibt es andere „traditionelle“ religiöse Gemeinschaften: muslimische Gemeinden (etwa 2,5 Prozent der slowenischen Bevölkerung, mehrheitlich aus Bosnien und dem Kosovo stammend), die Serbische und die Makedonische Orthodoxe Kirche (ca. 2,3 Prozent), die Slowenische Evangelische (lutherische) Kirche (ein Prozent) und eine sehr kleine jüdische Gemeinde mit weniger als hundert Mitgliedern. Die restlichen registrierten Gemeinschaften können als neue religiöse Bewegungen betrachtet werden, unter denen es auch solche gibt, die regelmäßig in den Regierungsberichten größerer europäischer Länder als destruktive Kulte oder Sekten klassifiziert werden. Außerdem gibt es zahlreiche neue religiöse Bewegungen, die nicht amtlich registriert wurden, aber als legale Körperschaft oder als Interessengruppen ohne formale Organisation agieren.[42]

    Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Europäischen Kommission im Rahmen des Eurobarometers ergab 2020, dass für 28 Prozent der Menschen in Slowenien Religion wichtig ist, für 22 Prozent ist sie weder wichtig noch unwichtig und für 50 Prozent ist sie unwichtig.[43]

    Mittelalter bis Anfang 20. Jahrhundert

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Einsetzung des Herzogs in Karantanien
    Wappen des Herzogtums Krain (1364–1918)

    Man nimmt an, dass die slawischen Vorfahren der Slowenen im 6. Jahrhundert ins Gebiet des heutigen Slowenien zogen und sich dort niederließen. Im 7. Jahrhundert entstand das slawische Fürstentum Karantanien. Im Verlauf der nächsten zwei Jahrhunderte kam Karantanien zunächst unter bairische, dann unter fränkische Vorherrschaft. Der Sieg des Königs und späteren Kaisers Otto I. in der Schlacht auf dem Lechfeld (bei Augsburg) in der Mitte des 10. Jahrhunderts ermöglichte dem Heiligen Römischen Reich die Expansion nach Osten. Die zuvor in das Gebiet des heutigen Sloweniens, Österreichs, Süddeutschlands und Italiens ausgreifenden Ungarn zogen sich weitgehend in die Pannonische Tiefebene zurück und bauten hier unter den Arpaden das Königreich Ungarn auf. Durch die ungarische Ansiedlung sowie die Expansion der bayerisch-deutschsprachigen Bevölkerung entlang von Alpen und Donau nach Osten wurden die Siedlungsgebiete der westlichen und der südlichen Slawen voneinander getrennt. Unabhängig von der sprachlich-kulturellen Expansion bestimmter Bevölkerungsgruppen breiteten sich attraktive und dominante Herrschaftsstrukturen aus. So wurde Karantanien vom Herzogtum Baiern annektiert und damit in das Ostfränkische Reich eingegliedert. Seit 976 bildete es das Herzogtum Kärnten des Heiligen Römischen Reiches.

    Die Markgrafschaft Krain kam über die steirischen Herzöge, Babenberger (Friedrich II.) und Ottokar von Böhmen zu den (österreichischen) Habsburgern. Im Zuge des Aufstiegs der Habsburger Mitte des 13. Jahrhunderts kamen große Gebiete des heutigen Sloweniens unter ihre Herrschaft. Eine Ausnahme bildete die Grafschaft der Sanegg in Cilli, die sich durch geschickte Heiratspolitik bis zum Aussterben der Dynastie 1456 gegen die habsburgische Hegemonie behaupten konnte. Danach stand das spätere slowenische Territorium bis zum Ende des Ersten Weltkriegs – mit einer kurzen Unterbrechung während der Napoleonischen Kriege – unter habsburgischer Herrschaft.

    Wie in Österreich konnten Frauen, die Steuern zahlten, bei Kommunalwahlen ab 1849 unter denselben Bedingungen wie Männer wählen. Sie konnten jedoch ihre Stimme nicht persönlich abgeben, sondern mussten einem nahen männlichen Verwandten eine Vollmacht dafür geben, dass dieser für sie abstimmte.[44] Das allgemeine Wahlrecht für Männer wurde 1907 auf nationaler Ebene eingeführt.[45]

    Nach dem Ersten Weltkrieg

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Ausrufung des Staates der Slowenen, Kroaten und Serben 1918 in Ljubljana

    Das schon im 19. Jahrhundert zunehmend aufflammende Nationalbewusstsein und die Auflösung Österreich-Ungarns gegen Ende des Ersten Weltkriegs führte am 6. Oktober 1918 zunächst zur Bildung eines Nationalrats der Slowenen, Kroaten und Serben. Als italienische Truppen in die slowenische Küstenregion vordrangen und im Norden um Kärnten kämpften (Kärntner Abwehrkampf), bat der Nationalrat das Königreich Serbien um militärische Hilfe. Aus dieser Kooperation entstand am 1. Dezember 1918 das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen (SHS-Staat).

    Der Vertrag von Saint-Germain 1919 sprach dem SHS-Staat die Untersteiermark mit der Hauptstadt Marburg (slowenisch Maribor) zu sowie mehrheitlich slowenischsprachige Teile des Kärntner Unterlandes, das Gebiet um Unterdrauburg (slowenisch Dravograd), das Mießtal und Seeland (Jezersko) zu. Bei einem für den SHS-Staat positiven Ausgang einer Volksabstimmung in einem bereits militärisch besetzten gemischtsprachigen Gebiet Kärntens (Zone A) hätte auch in einem Zone B genannten Gebiet, das auch die Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt einschloss, über den Verbleib bei Österreich abgestimmt werden sollen. Durch den Vertrag von Trianon 1920 mit Ungarn ging das Übermurgebiet im Norden (slowenisch Prekmurje) an das SHS-Königreich. Im Grenzvertrag von Rapallo (November 1920) erhielt andererseits Italien die besetzte slowenische Küstenregion.

    Im Jahr 1929 – neun Monate nach einem Staatsstreich König Alexanders Karađorđević – nannte sich das Land in Königreich Jugoslawien um. Dadurch verstärkte sich die schon vorher zunehmende Dominanz der Serben im Königreich; zudem litten die Slowenen unter dem Verlust ihrer Küstenregion. Zunehmend innenpolitisch zerrüttet, bewahrte das Königreich die Neutralität.

    Zweiter Weltkrieg

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Adolf Hitler 1941 in Maribor

    Am 25. März 1941 wurde der bis dahin im SHS-Staat die Regierungsgeschäfte führende Prinz Paul (seit 1934 war der minderjährige Peter II. Staatsoberhaupt, Prinz Paul war sein Onkel) von den Achsenmächten zum Mitpaktieren gezwungen. Die Militärführung putschte aber bereits zwei Tage später und setzte den 17-jährigen König Peter II. als Machthaber ein. Die Achsenmächte betrachteten diese Vorgänge an ihrer südöstlichen Flanke als Gefahrenquelle und besetzten im Balkanfeldzug im April 1941 das gesamte Jugoslawien. Slowenien wurde danach unter Italien, Ungarn und Deutschland aufgeteilt. Bereits wenige Tage nach der Besetzung Sloweniens wurde als kommunistisch geführte Widerstandsorganisation die Befreiungsfront (Osvobodilna Fronta) gegründet, die den Nationalen Befreiungskampf Sloweniens führte. Zahlreiche Partisanenverbände formierten sich unter den königstreuen und nach Beginn des Deutschen Krieges gegen die Sowjetunion auch unter den kommunistischen Oppositionellen (unter der Führung Titos).

    Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden etwa 80.000 Slowenen aus den von Deutschland besetzten Gebieten hauptsächlich nach Deutschland, aber auch nach Rumänien und Bulgarien deportiert, um dort Zwangsarbeit zu verrichten.[46] Daneben wurden während des Krieges Kinder slowenischer Partisanen, welche als Vergeltungsmaßnahme unter Zwang von ihren Familien getrennt wurden, vor allem nach Franken verschickt.[47]

    Am Ende des Zweiten Weltkriegs floh nahezu die gesamte deutschsprachige Minderheit oder wurde vertrieben, interniert oder ermordet. Slowenische und kroatische Verbände, die auf Seiten der Achsenmächte gestanden hatten und die noch nach dem 8./9. Mai 1945 die Kampfhandlungen gegen die jugoslawische Volksbefreiungsarmee fortsetzten,[48] flohen nach Kärnten und begaben sich in den Schutz der englischen Besatzungstruppen. Diese lieferten allerdings die slowenischen und kroatischen Kriegsgefangenen und Zivilisten an die Tito-Partisanen aus, die sie auf Todesmärschen und in dem Massaker von Bleiburg in Kärnten, im Gebiet um Marburg und in den Schluchten des Hornwaldes ermordeten.

    Sozialistische Republik

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Flagge der Sozialistischen Republik Slowenien (1945–1991)

    Nach dem Krieg wurde am 29. November 1945 die Demokratische Föderative Volksrepublik Jugoslawien gegründet, ab 1963 nannte sie sich Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien (SFRJ). Slowenien war als Sozialistische Republik Slowenien eine Teilrepublik der SFRJ. Am 10. August 1945 erhielten Frauen in der Sozialistischen Republik Slowenien das Wahlrecht.[49] Diese wurde Teil Jugoslawiens, das in der Verfassung vom 31. Januar 1946 das Frauenwahlrecht garantierte.[50] Die volle rechtliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Gleichberechtigung der Geschlechter und damit das aktive und passive Frauenwahlrecht wurden in der Verfassung von 1946 erstmals garantiert.[51]

    Das seit 1947 theoretisch unter UNO-Verwaltung stehende Freie Territorium Triest mit einem Großteil von Istrien wurde 1954 im Londoner Memorandum provisorisch zwischen Italien und Jugoslawien aufgeteilt, doch erst am 10. November 1975 wurde diese provisorische Aufteilung im Vertrag von Osimo besiegelt. Im Zuge dieser Aufteilung gelangte Slowenien in den Besitz von Koper (Capodistria) und Portorož (Portorose) mit knapp 50 Kilometer Adriaküste, doch ist die Grenzziehung zwischen den ehemaligen jugoslawischen Teilrepubliken Kroatien und Slowenien in diesem Gebiet noch immer nicht völlig präzise geregelt.

    Unabhängigkeit

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Slowenische Einheiten bekämpfen jugoslawische Panzer 1991 am Grenzübergang bei Rožna Dolina

    Die wachsende Unzufriedenheit mit der Belgrader Führung während der 1980er Jahre mündete in die Unabhängigkeitserklärung Sloweniens am 25. Juni 1991. Nach der slowenischen Territorialverteidigung beendete der Truppenabzug der Jugoslawischen Volksarmee (JNA) den 10-Tage-Krieg, was die Verabschiedung einer demokratischen Verfassung nach europäischem Vorbild am 23. Dezember 1991 und die Gründung einer eigenen Republik ermöglichte. Schon binnen Monatsfrist wurde der neue Staat von allen (damals zwölf) Mitgliedern der EG anerkannt. Das Frauenwahlrecht wurde bestätigt.

    Slowenische und EU-Flagge in der Staatsversammlung

    Die ethnisch relativ homogene Bevölkerung und die wenigen Kriegshandlungen mit geringen Zerstörungen ermöglichten eine schnelle Stabilisierung und demokratische Entwicklung des Staates. Dies wurde mit dem Beginn der Beitrittsverhandlungen zur EU im November 1998 honoriert. Die Verhandlungen konnten erfolgreich abgeschlossen werden und die slowenische Bevölkerung stimmte in einer Volksabstimmung am 23. März 2003 mit deutlichen Mehrheiten dem Beitritt des Landes zur Europäischen Union (89,6 Prozent) und zur NATO (66,1 Prozent) zu. Am 1. Mai 2004 trat Slowenien – zusammen mit neun anderen Ländern – der Europäischen Union bei („Osterweiterung“). Zu diesem Tag ratifizierte die slowenische Regierung das Schengener Abkommen, was am 21. Dezember 2007 zum Wegfall der Grenzkontrollen an den Grenzen zu Österreich, Ungarn und Italien führte. Seit 1. Januar 2007 ist der Euro gültige Währung in Slowenien, der Tolar wurde abgelöst.

    Die Republik Slowenien erlebte 2013 die größten Demonstrationen in ihrer Geschichte. Die Sparmaßnahmen der Regierung wurden von den Gewerkschaften angeprangert, aber auch von vielen Bürgern, die sich über die Korruption der politischen Klasse empörten. In den Demonstrationszügen prangerten viele die Europäische Union an, und viele Demonstranten schwenkten Flaggen des ehemaligen Bundesstaates Jugoslawien.[52]

    Ab Herbst 2015 war Slowenien Durchgangsort für eine halbe Million Flüchtlinge und Migranten; die meisten auf ihrem Weg nach Deutschland und Nordeuropa. Die Regierung unter Miro Cerar verabschiedete im Zuge dessen verschärfte Asylgesetze, errichtete einen Grenzzaun an der Grenze zu Kroatien und limitierte die Asylantragszahlen auf 50 Personen pro Monat.[53][54][55]

    Anfang 2021 erholte sich die slowenische Wirtschaft zunächst gut von der COVID-19-Pandemie, erlitt jedoch Rückschläge durch die Energiesituation und die geopolitischen Spannungen infolge des Krieges in der Ukraine[56].

    Slowenien galt zu dieser Zeit als eines der wohlhabendsten Länder der Welt. Mit einem Human Development Index von 0,926 nahm es weltweit den 26. Platz 2022 ein.[57]

    Im August 2023 wurde das Land von schweren Überschwemmungen getroffen, die fast 5 % des BIP an direkten Schäden verursachten. Die Regierung reagierte mit Notfallgesetzen zur Unterstützung der Betroffenen und begann mit Wiederaufbauarbeiten.[58]

    Das Jahr 2024 begann mit intensiven Verhandlungen zwischen der Regierung und den öffentlichen Sektoren zur Reform des Lohnsystems, insbesondere zur Verringerung von Gehaltsunterschieden (China-CEE Institute).[59] Zusätzlich hat sich das Land auf umfangreiche Infrastrukturprojekte konzentriert, darunter der Beginn des Baus neuer Zug- und Busbahnhöfe in Ljubljana (China-CEE Institute).[60]

    Ähnlichkeiten der Landesnamen von Slowenien und Slowakei

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die heutige Selbstbezeichnung der südslawischen Slowenen leitet sich wie auch die der westslawischen Slowaken von der Urbezeichnung aller Slawen, den Sloveni, ab. So bezeichnen die Slowenen ihr Land als Slovenija, während die Slowakei bei den Slowaken Slovensko heißt. Die slowenische Sprache wird auf Slowenisch als slovenščina, die slowakische Sprache auf Slowakisch als slovenčina bezeichnet. Das Wort für Slowenin (auf Slowenisch) und Slowakin (auf Slowakisch) ist in beiden Sprachen gleich: Slovenka. Der einzige größere Unterschied besteht heute in der männlichen Form: Während sich bei den Slowenen die männliche Originalform Slovenec bis heute erhalten hat, kam es bei den Slowaken im 15. Jahrhundert (unter tschechischem und polnischem Einfluss) zu einer Umbildung, bei der die ursprüngliche männliche Bezeichnung Sloven durch die heutige Bezeichnung Slovák ersetzt wurde.[61]

    Präsidentenpalast in Ljubljana
    Flaggen vor dem Parlament in Ljubljana
    Amtierender slowenischer Ministerpräsident Robert Golob
    Amtierender slowenischer Ministerpräsident Robert Golob
    Amtierende slowenische Präsidentin Nataša Pirc Musar
    Amtierende slowenische Präsidentin Nataša Pirc Musar

    Politisches System

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Staatsoberhaupt der Republik Slowenien ist der Präsident, der eine vorwiegend repräsentative Funktion ausübt und alle fünf Jahre direkt von der Bevölkerung gewählt wird. Als Teil der exekutiven Gewalt wird er vom Ministerpräsidenten und dem Kabinett unterstützt, die beide von der Staatsversammlung gewählt werden.

    Das slowenische Parlament besteht aus zwei Kammern: Der Staatsversammlung (Državni zbor) und dem Staatsrat (Državni svet). Die Staatsversammlung setzt sich aus 90 Abgeordneten zusammen, die jeweils zum Teil durch direkte Wahl beziehungsweise durch Proportionalwahlrecht bestimmt werden. Die autonomen Minderheiten der Italiener und Ungarn haben ein garantiertes Volksgruppenmandat. In Fragen, welche ausschließlich die jeweiligen Rechte der Minderheit betreffen, besitzen diese Volksgruppenabgeordneten ein absolutes Vetorecht. In den Staatsrat werden 40 Abgeordnete aus sozialen, wirtschaftlichen und regionalen Interessengruppen entsandt. Die Parlamentswahlen finden alle vier Jahre statt.

    Im Zuge der NATO-Osterweiterung wurde Slowenien am 29. März 2004 Mitglied der NATO. Seit 1. Mai 2004 ist es Mitglied der Europäischen Union.

    Noch immer ist der genaue Grenzverlauf zwischen Slowenien und Kroatien nicht geklärt. Am 6. Juni 2010 wurde in einem Volksentscheid beschlossen, diese Streitigkeiten mit Hilfe einer internationalen Kommission unter Führung der EU beizulegen.[62]

    Seit dem 21. Juli 2010 ist Slowenien Mitglied der OECD.[63]

    Begleitet von Protesten aus der eigenen Bevölkerung und harscher Kritik der EU an der politischen Entwicklungen in Slowenien durch die Regierung von Janez Janša übernahm das Land am 1. Juli 2021 die EU-Ratspräsidentschaft von Portugal. Die EU beklagte die Beschneidung der Pressefreiheit durch die regierende SDS sowie die fehlende Ernennung slowenischer Ermittler für die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO). Das Motto für Sloweniens EU-Ratspräsidentschaft lautete „Gemeinsam.Resilient.Europa“.[64] Slowenien hatte den Ratsvorsitz bereits im ersten Halbjahr 2008 inne.[65]

    Politische Indizes

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Von Nichtregierungsorganisationen herausgegebene politische Indizes
    Name des Index Indexwert Weltweiter Rang Interpretationshilfe Jahr
    Fragile States Index 27,3 von 120 163 von 179 Stabilität des Landes: nachhaltig
    0 = sehr nachhaltig / 120 = sehr alarmierend
    Rang: 1 = fragilstes Land / 179 = stabilstes Land
    2023[66]
    Demokratieindex 7,75 von 10 31 von 167 Unvollständige Demokratie
    0 = autoritäres Regime / 10 = vollständige Demokratie
    2022[67]
    Freedom in the World Index 95 von 100 Freiheitsstatus: frei
    0 = unfrei / 100 = frei
    2023[68]
    Rangliste der Pressefreiheit 70,6 von 100 50 von 180 Zufriedenstellende Lage für die Pressefreiheit
    100 = gute Lage / 0 = sehr ernste Lage
    2023[69]
    Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) 56 von 100 41 von 180 0 = sehr korrupt / 100 = sehr sauber 2022[70]
    Slowenische Garde

    Die Slowenischen Streitkräfte verfügen über Land-, Luft- und Seeeinheiten, die aber nicht als selbständige Teilstreitkräfte organisiert sind.
    Es gibt ca. 7.500 aktive slowenische Soldaten. Der Wehretat lag im Jahr 2014 bei 486 Millionen US-Dollar, was einem Anteil von 1,0 % des damaligen Bruttoinlandprodukts (BIP) entspricht.[71]

    Verwaltungsgliederung

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Slowenien ist in 212 Gemeinden (slowenisch Občine, Sg. Občina), darunter zwölf Stadtgemeinden (Mestne občine, Sg. Mestna občina) gegliedert. Zwischen der Gemeindeebene und dem Gesamtstaat ist keine weitere administrative Ebene vorhanden.

    ItalienMittelmeerÖsterreichUngarnKroatienMittelmeer

    NUTS-2-Regionen

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Nach der EU-weiten Systematik der NUTS-Gliederung ist Slowenien auf NUTS-2-Ebene in zwei Kohäsionsregionen (Kohezijske regije) eingeteilt, die aber keine administrative Bedeutung besitzen:

    • Vzhodna Slovenija (Ostslowenien)
    • Zahodna Slovenija (Westslowenien)

    Diese Regionen wurden nach Gesichtspunkten der Regionalentwicklung eingeteilt. Während Westslowenien die wirtschaftsstarken Gebiete um Ljubljana, Kranj und Koper umfasst, liegen in Ostslowenien die schwächer entwickelten Landesteile.

    Statistische Regionen

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Slowenien ist außerdem in zwölf Statistikregionen eingeteilt, die ebenfalls keine administrative Bedeutung besitzen.

    Statistische Regionen

    1. Gorenjska regija
    2. Goriška regija
    3. Jugovzhodna Slovenija regija
    4. Koroška regija
    5. Primorsko-notranjska regija (bis 2014: Notranjsko-kraška regija)
    6. Obalno-kraška regija
    7. Osrednjeslovenska regija
    8. Podravska regija
    9. Pomurska regija
    10. Savinjska regija
    11. Posavska regija (bis 2014: Spodnjeposavska regija)
    12. Zasavska regija
    GoriškaGorenjskaObalno-kraškaPrimorsko-notranjskaZasavskaKoroškaOsrednjeslovenskaJugovzhodna SlovenijaPosavskaSavinjskaPodravskaPomurskaItalienMittelmeerÖsterreichUngarnKroatienMittelmeer

    Zudem gibt es eine Gliederung in fünf historische Landschaften, die der Verwaltungsgliederung Österreich-Ungarns entsprechen und als Gebietsbezeichnungen nicht nur üblich sind, sondern Teil der regionalen Identität sind. Insbesondere in der slowenischen Steiermark existiert eine starke Identifikation mit einem slowenischen Steirertum in Abgrenzung zur Hauptstadt Ljubljana.

    Historische Landschaften Sloweniens

    1. Primorska (slowenisches Küstenland)
      Slovenska Istra (Slowenisch-Istrien)
    2. Kranjska (Teil des früheren Kronlandes Krain)
      2a Gorenjska (Oberkrain)
      2b Notranjska Innerkrain
      2c Dolenjska (Unterkrain) und Bela krajina (Weißkrain)
    3. Koroška (Teil des früheren Kronlandes Kärnten (Slowenisch-Kärnten))
    4. (Spodnja) Štajerska (Teil des früheren Kronlandes Steiermark (Untersteiermark))
    5. Prekmurje (Übermurgebiet)
    Slowenien ist Teil des Europäischen Binnenmarkts. Zusammen mit 19 weiteren EU-Mitgliedstaaten (blau) bildet es eine Währungsunion, die Eurozone.

    2004 wurde die ehemalige jugoslawische Teilrepublik zusammen mit neun anderen Staaten EU-Mitglied. Als erster dieser zehn Staaten konnte es am 1. Januar 2007 auf den Euro als Währung umstellen, wobei die Relation 239,64 Tolar für 1 Euro betrug. Der Übergangszeitraum, in dem sowohl der Euro als auch der Tolar gesetzliches Zahlungsmittel waren, betrug zwei Wochen (1. bis 14. Januar 2007).

    Das Land hat eine gemischte Wirtschaft, die zwischen Landwirtschaft, Industrie, Dienstleistungen und Fremdenverkehr relativ ausgewogen ist. Nennenswerte Arbeitgeber sind beispielsweise das Öl- und Energieunternehmen Petrol, der Haushaltswarenhersteller Gorenje, das Pharmazieunternehmen Krka, der Reisemobilhersteller Adria Mobil oder das Revoz-Autowerk in Novo mesto, eine Tochter von Renault. Das Pro-Kopf-Einkommen der Slowenen liegt im europäischen Mittelfeld. Im Vergleich mit dem BIP der EU, ausgedrückt in Kaufkraftstandards, erreichte Slowenien 2016 einen Indexwert von 83 (EU-28:100) und damit etwa 67 % des deutschen Wertes.[72]

    Bei den Verhandlungen über den EU-Beitritt bestand Slowenien auf zahlreichen Ausnahmeregelungen und lehnte eine vollständige Öffnung einiger Schlüsselsektoren der Wirtschaft für den Wettbewerb ab. So ist das Land das einzige in Mittel- und Osteuropa, das die Kontrolle über seinen Bankensektor behalten hat. Das Land hat auch einen wichtigen öffentlichen Dienst bewahrt, der während der sozialistischen Periode aufgebaut wurde; Slowenien verfügt nach wie vor über eines der besten Gesundheitssysteme der Welt, und die Bildung ist bis zur dritten Universitätsstufe kostenlos.[52]

    Das BIP betrug 2013 pro Kopf 23.289 $. Damit lag Slowenien noch vor Portugal und deutlich vor allen anderen mittelosteuropäischen EU-Ländern wie Tschechien, Polen oder Estland. Die Auslandsverschuldung belief sich 2014 auf ca. 9,8 Mrd. Euro. Das Wirtschaftswachstum lag 2015 bei 2,9 %, für 2016 wird mit knapp 2 % Wachstum gerechnet.[73] Das durchschnittliche Wachstum in den Jahren 1997 bis 2014 betrug 2,53 %.[74] Das BIP des Landes betrug im Jahr 2015 38,543 Mrd. Euro, das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf 18.680 Euro.[75] Im Global Competitiveness Index, der die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes misst, belegt Slowenien Platz 48 von 137 Ländern (Stand 2017–2018).[76] Im Index für wirtschaftliche Freiheit belegt das Land 2017 Platz 97 von 180 Ländern.[77]

    Im Januar 2023 lag die registrierte Arbeitslosenquote in Slowenien bei 5,6 %, das heißt um 1,3 % niedriger als im Januar 2022. Die niedrigste Quote der registrierten Arbeitslosigkeit verzeichneten die Regionen Oberkrain (Gorenjska) (4,2 %) und Görtz (Goriška) (4,5 %). Es folgen das Küstenland-Innerkrain (Primorsko-notranjska) (4,2 %) und Zentralslowenien (Osrednjeslovenska) (4,9 %). Eine über dem Landesdurchschnitt liegende Quote wiesen dagegen folgende Regionen auf: Küsten- und Karstgebiet (Obalno-kraška) (5,7 %), Südostslowenien (Jugovzhodna Slovenija) (5,8 %), Obere Save-Gegend (Zasavska) (5,9 %), Unterkärnten (Koroška) (5,9 %), Sann-Gegend (Savinjska) (6,4 %), Draugegend (Podravska) (6,6 %), Untere Save-Gegend (Posavska) (7,0 %) und Murgebiet (Pomurska) (8,4 %).[78]

    Alle BIP-Werte sind in Euro angegeben.[79] In der folgenden Tabelle kennzeichnen die Farben:

  • positive Werte
  • negative Werte
  • Jahr 1993 1995 2000 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012
    BIP
    (in Euro)
    7,78 Mrd. 10,52 Mrd. 18,90 Mrd. 29,23 Mrd. 31,56 Mrd. 35,15 Mrd. 37,95 Mrd. 36,17 Mrd. 36,25 Mrd. 36,90 Mrd. 36,08 Mrd.
    BIP pro Kopf
    (in Euro)
    3.908 5.289 9.509 14.630 15.751 17.486 18.879 17.795 17.710 17.997 17.551
    BIP Wachstum
    (real)
    2,8 % 4,1 % 4,2 % 4,0 % 5,7 % 6,9 % 3,3 % −7,8 % 1,2 % 0,6 % −2,7 %
    Inflation
    (in Prozent)
    31,9 % 13,7 % 8,9 % 2,5 % 2,5 % 3,7 % 5,7 % 0,8 % 1,8 % 1,8 % 2,6 %
    Arbeitslosigkeit
    (in Prozent)
    8,6 % 7,0 % 6,7 % 6,5 % 6,0 % 4,9 % 4,4 % 5,9 % 7,3 % 8,2 % 8,9 %
    Staatsverschuldung
    (in Prozent des BIP)
    ... 17 % 29 % 26 % 26 % 23 % 22 % 34 % 38 % 46 % 54 %
    Jahr 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
    BIP
    (in Euro)
    36,24 Mrd. 37,62 Mrd. 38,84 Mrd. 40,42 Mrd. 43,01 Mrd. 45,86 Mrd. 48,40 Mrd. 46,92 Mrd. 52,02 Mrd.
    BIP pro Kopf
    (in Euro)
    17.601 18.250 18.826 19.592 20.819 22.190 23.258 22.386 24.666
    BIP Wachstum
    (real)
    −1,1 % 3,0 % 2,3 % 3,2 % 4,8 % 4,4 % 3,3 % −4,2 % 8,1 %
    Inflation
    (in Prozent)
    1,8 % 0,2 % −0,5 % −0,1 % 1,4 % 1,7 % 1,6 % −0,1 % 1,9 %
    Arbeitslosigkeit
    (in Prozent)
    10,1 % 9,7 % 9,0 % 8,0 % 6,6 % 5,5 % 4,4 % 5,0 % 4,7 %
    Staatsverschuldung
    (in Prozent des BIP)
    70 % 80 % 83 % 78 % 74 % 70 % 65 % 80 % 75 %

    Die Unabhängigkeit Sloweniens erbrachte in der Landwirtschaft des Landes eine Phase der „Marktbereinigung“ ein. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe nahm rapide ab: eine Entwicklung, die sich erst Anfang der 2000er Jahre verlangsamte. Im Jahre 2005 betrug die gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche 648.113 ha und die Gesamtzahl der Betriebe 77.000, wovon 85 % weniger als zehn Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche vorzuweisen hatten. Der Gesamtwert der landwirtschaftlichen Produktionsleistung betrug im Jahr 2005 959 Millionen Euro, was damals etwas weniger als 2 % des BIP des Landes entsprach. Anlass zur Sorge aus Sicht der slowenischen Regierung bereitet die Altersstruktur der Landwirte: Nur 18,8 % von ihnen sind jünger als 45 Jahre, 56,9 % dagegen älter als 55 Jahre.

    Hirtenhütte im Weideland bei Bohinj

    Ein wichtiger Zweig der slowenischen Landwirtschaft ist die Viehzucht. Sie trägt zu mehr als 50 Prozent zur Produktionsleistung bei (2005: 511 Mio. Euro). Entsprechend groß ist der Anteil des Wiesen- und Weidelandes und der Futteranbauflächen mit jeweils 60 Prozent und 20 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche Sloweniens. Trotz leichten Rückgangs seit Mitte der 1990er Jahre macht der Viehbestand an Rindern und Schweinen den größten Teil der Viehzucht aus (452.517 Rinder bzw. 547.432 Schweine im Jahr 2005). Die Zahl von Ziegen und Schafen (zusammen) sowie Pferden hat sich seit 1997 zwar in etwa verdoppelt, bleibt aber mit 154.832 und 19.249 Stück deutlich dahinter.

    Weingärten im Gebiet von Goriška Brda

    Die Lebensmittel- und die Getränkeindustrie Sloweniens mussten in den letzten 20 Jahren gleich zwei große Krisen verkraften: Zum einen das Wegbrechen der Absatzmärkte im ehemaligen Jugoslawien seit Anfang der 1990er Jahre und ab 2004 die starke Konkurrenz der europäischen Großkonzerne nach dem EU-Beitritt des Landes. Vorteilhaft war der EU-Beitritt für die benachteiligten landwirtschaftlichen Gebiete (im Sinne der Richtlinie 75/268/EWG des Rates vom 28. April 1975 über die Landwirtschaft in Berggebieten und in bestimmten benachteiligten Gebieten.[80]) Für diese schwer zugänglichen und häufig wenig Ertrag bringenden Gebiete, von denen Slowenien 440.349 ha besitzt, sieht die EU Förderungsmaßnahmen vor, um die Aufgabe der Landwirtschaft in diesen Landstrichen zu verhindern. Ein bedeutendes ökonomisches Wachstumspotenzial wird der Forstwirtschaft bescheinigt. 59,8 Prozent der Fläche Sloweniens sind mit Wald bedeckt, was im europäischen Vergleich nur von Schweden und Finnland übertroffen wird. In den überwiegend als Mischwald gewachsenen Forsten dominieren Fichte (32 Prozent) und Buche (31 Prozent). Trotz der großen Ausdehnung der slowenischen Wälder trägt die Forstwirtschaft zu nur 0,2 Prozent zum BIP des Landes bei. Einer stärkeren wirtschaftlichen Nutzung steht die Tatsache entgegen, dass die Wälder im Hinblick auf ihre Besitzverhältnisse sehr stark fragmentiert sind. 72 Prozent der Gesamtfläche sind in Privatbesitz von ca. 489.000 Eigentümern, was eine durchschnittliche Größe von weniger als drei Hektar pro Eigentümer ergibt. Diese Zerstückelung erschwert die optimale forstwirtschaftliche Nutzung der slowenischen Wälder.

    Einen relativ hohen Anteil an der landwirtschaftlichen Fläche nimmt der Weinbau ein. Etwa 40.000 private und professionelle Winzer pflegen den Weinbau oft schon in der fünften oder sechsten Generation. Verbessertes Know-how und die Auslese der Trauben führten zu einem Qualitätsgewinn in der breiten Masse der angebotenen Weine. Die Mengen aus habsburgischer und vorkommunistischer Zeit wurden wieder erreicht.

    Der Renault Twingo wird in Novo Mesto produziert.

    In der Industrie sind rund 40 Prozent der arbeitenden Bevölkerung tätig. Die Automobilindustrie hat mit über 20 Prozent den größten Anteil am Export Sloweniens. Neben dieser sind die Elektro- und Elektronikindustrie (zirka 10 Prozent), Metallverarbeitung und Maschinenbau (10 Prozent) sowie die chemische und pharmazeutische Industrie (9 %) von größter Bedeutung. Ein wachsender Industriezweig ist durch die Automobilindustrie (und Automobilzulieferindustrie im weitesten Sinne) unter anderem aufgrund des Renault-Werkes gegeben. Das Gewerbe trägt insgesamt 27 Prozent zum BIP bei. In Slowenien ist Pipistrel, ein Flugzeughersteller für Ultraleichtflugzeuge, ansässig.

    Dienstleistungen

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Seit seiner Unabhängigkeit im Jahre 1991 konnte Slowenien seinen Dienstleistungssektor beträchtlich ausbauen. Dieser stellt mittlerweile 53 Prozent der Arbeitsplätze im Land. Slowenien besitzt bereits ein für Mitteleuropa gut ausgebautes Verkehrssystem. Neben den kulturellen und wirtschaftlichen Zentren in Ljubljana, Hauptstadt mit eigenem internationalen Flughafen, sowie Maribor besteht vor allem in den Julischen Alpen, in den Höhlen von Postojna und an der Küste des Adriatischen Meeres Tourismus mit entsprechender Infrastruktur. Hohes internationales Ansehen genießt das Gestüt Lipica mit seiner renommierten Lipizzaner-Zucht. Seit einigen Jahren gewinnt zudem der Gesundheitstourismus im Nordosten des Landes der Thermen an Bedeutung. Im ersten Halbjahr 2017 kamen mehr als 1,9 Millionen Touristen nach Slowenien.[81]


    See von Bled

    Höhlen von Postojna

    Blick über die Altstadt von Piran

    Mit dem Seehafen Koper (italienisch Capodistria) besitzt Slowenien Übersee-Handelsverbindungen in alle Welt und ist Durchgangsland für Waren nach Mitteleuropa.

    Der Staatshaushalt umfasste 2016 Ausgaben von umgerechnet 20,51 Milliarden US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 19,32 Milliarden US-Dollar gegenüber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in Höhe von 2,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.[82] Die Staatsverschuldung betrug 2016 34,7 Milliarden US-Dollar oder 78,9 Prozent des BIP.[82] Von der Ratingagentur Standard & Poor’s werden die Staatsanleihen des Landes mit der Note A+ bewertet (Stand November 2018).[83]

    Der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:

    Das slowenische Schulsystem besteht aus Primär- und Sekundarstufe. Es existieren die staatlichen Universitäten Ljubljana, Maribor, Primorska sowie zahlreiche private Hochschulen, Bildungs- und Forschungsinstitute.[84]

    In der Feuerwehr in Slowenien waren im Jahr 2019 landesweit 950 Berufs- und 167.454 freiwillige Feuerwehrleute organisiert, die in 1.341 Feuerwachen und Feuerwehrhäusern, in denen 2.505 Löschfahrzeuge und 43 Drehleitern bzw. Teleskopmasten bereitstehen, tätig sind.[85] Der Frauenanteil beträgt 33 Prozent.[86] In den Jugendfeuerwehren sind 42.656 Kinder und Jugendliche organisiert.[87] Die slowenischen Feuerwehren wurden im selben Jahr zu 153.758 Einsätzen alarmiert, dabei waren 4.427 Brände zu löschen. Hierbei wurden 13 Tote von den Feuerwehren bei Bränden geborgen und 209 Verletzte gerettet.[88] Der nationale Feuerwehrverband Gasilska Zveza Slovenije repräsentiert die slowenische Feuerwehr im Weltfeuerwehrverband CTIF.[89]

    Infrastruktur Sloweniens

    Das gesamte asphaltierte Straßennetz umfasste 2012 etwa 38.985 km.[82] Slowenien besitzt eine gute Infrastruktur mit einem modernen Autobahnnetz. Die Zentren sind die Hauptstadt Ljubljana und Maribor. Gut eingebunden sind auch die Tourismus- und Skigebiete in den Julischen Alpen und an der kurzen Adriaküste.

    Seit dem 1. Juli 2009 gilt in Slowenien ein neues Mautsystem. Es gibt eine Kurzzeitvignette (sieben Tage) für 15 Euro, eine Monatsvignette für 30 Euro und eine Jahresvignette für 110 Euro. Motorradfahrer bezahlen 7,50 Euro für sieben Tage, 30 Euro für ein halbes oder 55 Euro für ein ganzes Jahr.

    Die zwei längsten Autobahnen Sloweniens sind die A1, die in nordost-südwestlicher Richtung von Maribor nach Ljubljana und weiter nach Koper führt, sowie die A2, die in nordwest-südöstlicher Richtung vom Karawankentunnel ebenfalls über Ljubljana zur kroatischen Grenze gegen Zagreb führt. Diese zwei Autobahnen wurden 2009 vollendet und verbinden die Zentren des Landes.

    Flug- und Seehäfen

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der größte internationale Flughafen heißt Letališče Jožeta Pučnika Ljubljana und liegt bei Brnik in der Nähe der Hauptstadt Ljubljana. Daneben gibt es die zwei kleineren Flughäfen Maribor und Portorož.

    Hafen Koper

    Mit dem Hafen Koper (italienisch Capodistria) besitzt Slowenien Übersee-Handelsverbindungen in alle Welt und ist Durchgangsland für Waren nach Mitteleuropa.

    Eisenbahnnetz Sloweniens

    Die slowenischen Staatsbahnen Slovenske železnice betreiben ein ausgedehntes Streckennetz mit einer Länge von 1229 km – wovon 504 km mit 3000 Volt Gleichstrom elektrifiziert sind –, das viele slowenische Städte miteinander verbindet, darunter die wichtige Verbindung zum Seehafen Koper. Entlang der Save verlaufen die beiden wichtigsten Bahnverbindungen von Villach in Österreich über Ljubljana nach Zagreb in Kroatien und von Wien über Graz, Maribor, Ljubljana nach Rijeka/Koper/Triest (Bahnstrecke Spielfeld-Straß–Triest). Eine weitere wichtige Eisenbahnverbindung durch Slowenien verbindet Italien mit Ungarn. Nach der Unabhängigkeit wurde die zuvor stillgelegte Bahnstrecke Zalalövő–Murska Sobota als direkte Verbindung nach Ungarn wieder aufgebaut.

    Landschaftlich besonders reizvoll ist die Strecke der Wocheinerbahn, die früher eine wichtige Verbindung zwischen Wien und Triest war, inzwischen aber vorwiegend dem lokalen Verkehr dient.

    Der öffentlich-rechtliche Rundfunk Radiotelevizija Slovenija hat seinen Sitz in Ljubljana sowie Regionalstudios in Maribor und Koper. Dort werden auch Inhalte für die ungarischsprachige und italienischsprachige Minderheit in Slowenien produziert. RTV produziert drei landesweite Fernseh- und drei landesweite Radioprogramme.

    Die Slovenska tiskovna agencija (STA) ist die staatliche Nachrichtenagentur Sloweniens. Laut SZ wird die Agentur unter der Regierung Janša „ausgeblutet“. Die 100 % staatliche Agentur erhält seit Beginn des Jahres 2021 kein Geld mehr. Janša forderte öffentlich strafrechtliche Ermittlungen gegen den Direktor und seine Absetzung.[90][91]

    Als privater Medienanbieter versucht die Partei SDS das rechtsextreme[92] Medienkonglomerat Nova 24 TV zu etablieren. Das Mediennetzwerk und etliche Regionalblätter stehen unter dem Einfluss des Ministerpräsidenten Janša und dessen Partei.[90] Nova 24 TV wird finanziell von Geschäftsleuten aus dem Umfeld des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán (Fidesz) gesichert.[93]

    Die wichtigste Zeitung Sloweniens ist Delo (Die Arbeit). Sie erscheint seit 1959 und ist eine von insgesamt acht Tageszeitungen Sloweniens. Delo hatte 2014 eine Auflage von rund 78.500 Exemplaren.[94]

    Im Jahr 2021 nutzten 89 Prozent der Einwohner Sloweniens das Internet.[95] 2023 wurde Slowenien Gastland der Frankfurter Buchmesse.

    Pressefreiheit

    RSF beklagt häufige Verleumdungsklagen und Beschimpfungen wichtiger Politiker gegen Medien. Speziell seit der rechtskonservative Janez Janša im Frühjahr 2020 erneut Ministerpräsident wurde, habe sich das Klima gegen kritischen Journalismus verschärft. Kritische Journalisten würden in sozialen Netzwerken und regierungsnahen Medien massiv angegriffen.[96] Laut RSF versucht Janša auch aktiv Einfluss auf die slowenischen Medien zu nehmen: Jansa kürze die Mittel und nehme Einfluss auf die Besetzung von Aufsichtsgremien der öffentlich-rechtlichen Medien. Auch übte seine Regierung Druck auf die staatliche slowenische Nachrichtenagentur Slovenska tiskovna agencija (STA) aus, deren Berichterstattung Janša als „nationale Schande“ bezeichnete. Regierungsnahe private Medien, wie Nova 24 TV, werden laut RSF von seiner Regierung gefördert. Laut SZ baut der Ministerpräsident ein „konservatives Imperium“ rund um den Sender auf.[90] An ihnen sind häufig Geschäftsleute aus dem Umfeld des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán beteiligt; Orbán und Janša seien laut Beobachtern durch die gleiche politische Agenda verbunden.[91][97][98]

    Slowenische Architekten

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    France Prešeren
    Slavoj Žižek

    Künstler/Künstlergruppen

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Musiker/Musikgruppen

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    Tina Maze bei den Olympischen Winterspielen 2010 (Siegerehrung Super-G)

    Neben Fußball spielt Basketball bei den Mannschaftssportarten eine herausragende Rolle in Slowenien. Der wohl bekannteste slowenische Basketballprofi ist Luka Dončić, der seit 2018 bei den Dallas Mavericks in der US-amerikanischen Basketball-Liga NBA unter Vertrag steht.

    Zudem erlebt der Handball seit der Handball-Europameisterschaft der Männer 2004 im eigenen Land und dem dabei erreichten Vizeeuropameistertitel einen neuen Aufschwung. Im Vereinshandball machen die slowenischen Mannschaften auf europäischer Ebene durch beachtenswerte Ergebnisse auf sich aufmerksam. In der Saison 2003/04 konnte der Serienmeister RK Celje sogar mit dem Gewinn der EHF Champions League den wichtigsten europäischen Vereinstitel nach Slowenien holen. RK Krim gelang dieses Kunststück im Frauenwettbewerb bereits 2001 und 2003.

    Special Olympics Slowenien wurde 1993 gegründet und nahm mehrmals an Special Olympics Weltspielen teil.

    Datum Deutsche Bezeichnung Slowenische Bezeichnung Anmerkungen
    01. Januar Neujahr Novo leto Feiertag
    02. Januar Feiertag bis 2012 und seit 2017[100]
    08. Februar Prešeren-Tag, slowenischer Kulturfeiertag Prešernov dan, slovenski kulturni praznik Todestag des Nationaldichters France Prešeren
    März, April Ostersonntag, Ostermontag; Ostern Velikonočna nedelja in ponedeljek; Velika noč religiöse Feiertage
    27. April Tag des Widerstandes im Zweiten Weltkrieg Dan upora proti okupatorju staatlicher Feiertag
    01. und 2. Mai Tag der Arbeit Praznik dela staatliche Feiertage
    Mai, Juni Pfingstsonntag; Pfingsten Binkoštna nedelja; Binkošti religiöser Feiertag
    25. Juni Tag der Staatlichkeit Dan državnosti Verkündung der staatlichen Souveränität 1991
    15. August Mariä Himmelfahrt Marijino vnebovzetje religiöser Feiertag
    31. Oktober Reformationstag Dan reformacije Die Slowenen verdanken der Reformation ihre Schriftsprache und sogar die erste Erwähnung des Begriffes „Slowenen“.
    01. November Tag des Gedenkens an die Verstorbenen Dan spomina na mrtve staatlicher Feiertag
    25. Dezember Christtag Božič religiöser Feiertag
    26. Dezember Tag der Unabhängigkeit und Einigkeit Dan samostojnosti in enotnosti Verkündung des Ergebnisses des Unabhängigkeitsreferendums im Parlament 1990
    Portal: Slowenien – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Slowenien
    • Lore Marr-Bieger: Slowenien. 7. Auflage. Michael Müller Verlag, Erlangen 2023, ISBN 978-3-96685-162-6.
    • Ales Steger: Gebrauchsanweisung für Slowenien. 2. Auflage. Piper, München 2022, ISBN 978-3-492-27750-1.
    • Renovabis e. V. (Hrsg.): Slowenien. Vielfalt auf kleinem Raum. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2017, ISBN 978-3-7917-7160-1.
    • Peter Štih, Vasko Simoniti, Peter Vodopivec: Slowenische Geschichte. Gesellschaft – Politik – Kultur. Leykam, Graz 2008, ISBN 978-3-7011-0101-6.
    Weitere Inhalte in den
    Schwesterprojekten der Wikipedia:

    Commons – Medieninhalte (Kategorie)
    Wiktionary – Wörterbucheinträge
    Wikisource – Quellen und Volltexte
    Wikivoyage – Reiseführer
    Wikimedia-Atlas: Slowenien – geographische und historische Karten

    Einzelnachweise

    [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
    1. Population. Republic of Slovenia – Statistical Office, 2022, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 21. März 2019; abgerufen am 31. Mai 2022 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stat.si
    2. Population growth (annual %). In: World Economic Outlook Database. Weltbank, 2021, abgerufen am 17. Juli 2022 (englisch).
    3. World Economic Outlook Database April 2023. In: World Economic Outlook Database. Internationaler Währungsfonds, 2023, abgerufen am 31. August 2023 (englisch).
    4. a b Table: Human Development Index and its components. In: Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (Hrsg.): Human Development Report 2021/2022. United Nations Development Programme, New York 2022, ISBN 978-92-1001640-7, S. 272 (englisch, undp.org [PDF]).
    5. Bertelsmann Transformation Index 2020 – Country Report – Slovenia. (PDF) Bertelsmann Stiftung, abgerufen am 13. Oktober 2020 (englisch).
    6. Vergleiche hierzu Liste der Länder nach Waldfläche und
      Franc Perko, Aleksander Golob: Die Wälder Sloweniens. (Memento vom 10. April 2013 im Internet Archive). In: waldwissen.net. 5. Dezember 2006, abgerufen am 2. August 2023.
    7. Internationale Schiedskommission. In: ec.europa.eu. 2. Januar 2012, abgerufen am 2. August 2017.
    8. (Staats-) Grenzen. In: laenderdaten.de. Abgerufen am 2. August 2023.
    9. Republik Slowenien. In: lexas.de. Abgerufen am 2. August 2023.
    10. Slowenien macht Grenze zu Kroatien dicht. In: Welt.de. 11. November 2015, abgerufen am 2. August 2023.
    11. S. DEŠNIK: Management der Naturparke in Slowenien. 2008, Vortragsunterlagen.
    12. a b Slowenisches Ministerium für Umwelt und Raumordnung (2010): Naturparks in Slowenien.
    13. Häufig gestellte Fragen an das BfN. In: BfN. Bundesamt für Naturschutz, abgerufen am 2. August 2023.
    14. a b National- & Landschaftsparks in Slowenien. In: kroati.de. Abgerufen am 2. August 2023.
    15. Triglavski Narodni Park. Abgerufen am 2. August 2023.
    16. a b P. Skoberne: Waldumweltmanagement in Slowenien – Erfolgreiche Umsetzung. Slowenisches Ministerium für Umwelt und Raumplanung, Vortragsunterlagen, 2011.
    17. a b Europäische Kommission, Generaldirektion Umwelt (2014): Natura 2000-Newsletter Nr. 35. Januar 2014.
    18. Bureau of Ecological Studies (2007): Karte 7 zum Grünen Band Europas (Memento vom 28. Juni 2014 im Internet Archive). (PDF).
    19. U. Schwarz: Balkan Rivers – The Blue Heart of Europe, Hydromorphological Status and Dam Projects. (PDF; 6,4 MB). Report, 2012.
    20. H. H. Kraus: Die Umweltpolitik in Slowenien, Europäisches Parlament, Generaldirektion Wissenschaft, Themenpapier Nr. 6, 1998.
    21. Urban population (% of total population). Weltbank, abgerufen am 31. August 2023 (englisch).
    22. Population by age and sex, municipalities, Slovenia, half-yearly. In: SiStat. Republic Slovenia – Statistical Office, abgerufen am 31. Mai 2022 (englisch).
    23. Population, total. In: World Economic Outlook Database. Weltbank, 2023, abgerufen am 31. August 2023 (englisch).
    24. Birth rate, crude (per 1,000 people). In: World Bank Open Data. Weltbank, 2023, abgerufen am 31. August 2023 (englisch).
    25. Death rate, crude (per 1,000 people). In: World Bank Open Data. Weltbank, 2023, abgerufen am 31. August 2023 (englisch).
    26. Fertility rate, total (births per woman). In: World Bank Open Data. Weltbank, 2023, abgerufen am 31. August 2023 (englisch).
    27. Life expectancy at birth, total (years). In: World Bank Open Data. Weltbank, 2023, abgerufen am 31. August 2023 (englisch).
    28. Life expectancy at birth, female (years). In: World Bank Open Data. Weltbank, 2023, abgerufen am 31. August 2023 (englisch).
    29. Life expectancy at birth, male (years). In: World Bank Open Data. Weltbank, 2023, abgerufen am 31. August 2023 (englisch).
    30. World Population Prospects 2022 - Population Dynamics -Download Files. Hauptabteilung Wirtschaftliche und Soziale Angelegenheiten der Vereinten Nationen, 2021, abgerufen am 31. August 2023 (englisch).
    31. Population ages 0-14 (% of total population). In: World Bank Open Data. Weltbank, 2023, abgerufen am 31. August 2023 (englisch).
    32. Population ages 65 and above (% of total population). In: World Bank Open Data. Weltbank, 2023, abgerufen am 31. August 2023 (englisch).
    33. World Population Prospects – Population Division – United Nations. Abgerufen am 28. Juli 2017.
    34. Population, total. In: World Economic Outlook Database. Weltbank, 2022, abgerufen am 31. Mai 2022 (englisch).
    35. „Work and Employment of Migrants in Slovenia“, gesichtet am 16. Dezember 2015.
    36. Statistikbüro der Republik Slowenien: Volkszählung 2002 (Memento des Originals vom 7. Dezember 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stat.si, PDF.
    37. Migration Report 2017. (PDF) UN, abgerufen am 30. September 2018 (englisch).
    38. Euromosaik-Studie – Regional- und Minderheitensprachen. Studie der Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Union, im Rahmen des Erasmus-Programms.
    39. Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen. Europarat-Empfehlungen zur deutschen und kroatischen Sprache in Slowenien (PDF (Memento des Originals vom 3. August 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/agdm.fuen.org).
    40. [http://www.norway.si/ARKIV/heritage/granish/ Granish – a Minority Language Spoken in Slovenia] (gebrochener Link, nicht archiviert)
    41. Europäische Union: Europäische Kommission, Dezember 2018: Eurobarometer 90.4 - via GESIS Data Archive (Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften). 2019, abgerufen am 24. Juni 2020 (englisch).
    42. https://www.owep.de/artikel/999-religioeser-pluralismus-in-slowenien
    43. Europäische Union (Hrsg.): Special Eurobarometer 508 – Values and Identities of EU citizens – Report. Fieldwork October-November 2020. Brüssel 2021, ISBN 978-92-76-43232-6, S. 126 (englisch, europa.eu [PDF]).
    44. Roxana Cheschebec: The Achievement of Female Suffrage in Romania. In: Blanca Rodríguez-Ruiz, Ruth Rubio-Marín: The Struggle for Female Suffrage in Europe. Voting to Become Citizens. Koninklijke Brill NV, Leiden/Boston 2012, ISBN 978-90-04-22425-4, S. 357–372, S. 339.
    45. Blanca Rodríguez-Ruiz, Ruth Rubio-Marín: Introduction: Transition to Modernity, the Conquest of Female Suffrage and Women’s Citizenship. In: Blanca Rodríguez-Ruiz, Ruth Rubio-Marín: The Struggle for Female Suffrage in Europe. Voting to Become Citizens. Koninklijke Brill NV, Leiden/Boston 2012, ISBN 978-90-04-22425-4, S. 1–46, S. 46.
    46. Erich Huppertz: Die Rechnung der Opfer, in: taz, die Tageszeitung. 18. September 2008.
    47. Brez staršev, večino so Nemci pobili, in brez doma („ohne Eltern, die meisten wurden von den Deutschen getötet, und ohne Zuhause“), Zeitung Dolenjski list, Novo mesto, Slowenien, 24. Januar 2008.
    48. Tomislav Pintarić: Die rechtliche Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Kroatien. In: Friedrich-Christian Schroeder, Herbert Küpper (Hrsg.): Die rechtliche Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Osteuropa. Peter Lang GmbH Internationaler Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-631-59611-1, S. 99–126, hier S. 113.
    49. Mart Martin: The Almanac of Women and Minorities in World Politics. Westview Press Boulder, Colorado, 2000, S. 346.
    50. New Parline: the IPU’s Open Data Platform (beta). In: data.ipu.org. 31. Januar 1946, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 29. Januar 2019; abgerufen am 6. Oktober 2018 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/data.ipu.org
    51. Marie-Janine Calic: Geschichte Jugoslawiens im 20. Jahrhundert. C. H. Beck München, 2. Auflage, 2014, S. 216.
    52. a b https://monde-diplomatique.de/artikel/!508829
    53. Slowenien macht Grenze zu Kroatien dicht, abgerufen am 30. August 2016.
    54. Serbien und Slowenien schließen ihre Grenzen, abgerufen am 30. August 2016.
    55. Slowenien verschärft Asylgesetze, abgerufen am 30. August 2016.
    56. Republic of Slovenia: Staff Concluding Statement of the 2024 Article IV Mission. Abgerufen am 26. April 2024 (englisch).
    57. Slovenia 0.926 HDI in 2022. Abgerufen am 26. April 2024 (amerikanisches Englisch).
    58. Republic of Slovenia: Staff Concluding Statement of the 2024 Article IV Mission. Abgerufen am 26. April 2024 (englisch).
    59. Slovenia political briefing: Expectations for 2024: Political, Economic, and Social Outlook.. – China-CEE Institute. 8. Februar 2024, abgerufen am 26. April 2024 (britisches Englisch).
    60. Slovenia political briefing: Expectations for 2024: Political, Economic, and Social Outlook.. – China-CEE Institute. 8. Februar 2024, abgerufen am 26. April 2024 (britisches Englisch).
    61. Miroslav Kmeť: Dejiny slovensko-maďarských vzťahov v didakticko-dejepisnej reflexii [Geschichte der slowakisch-ungarischen Beziehungen in der didaktisch-historischen Reflexion], In: László Kiss, Imrich Nagy (Hrsg.): Sporné otázky spoločných dejín [Streitbare Fragen der gemeinsamen Geschichte] Eger 2009, S. 38 (Memento vom 1. Juni 2010 im Internet Archive) (PDF; 2,5 MB).
    62. Spiegel: Slowenien will Grenzstreit mit Kroatien beilegen. Abgerufen am 7. Juni 2010.
    63. Slovenia’s accession to the OECD. OECD, 21. Juli 2010, abgerufen am 22. Juli 2016 (englisch).
    64. Umstrittener slowenischer Regierungschef Jansa übernimmt EU-Ratspräsidentschaft. Abgerufen am 3. Juli 2021.
    65. EU-Ratspräsidentschaft 2008. Abgerufen am 20. Februar 2024 (englisch).
    66. Fragile States Index: Global Data. Fund for Peace, 2023, abgerufen am 31. August 2023 (englisch).
    67. The Economist Intelligence Unit’s Democracy Index. The Economist Intelligence Unit, 2022, abgerufen am 31. August 2023 (englisch).
    68. Countries and Territories. Freedom House, 2023, abgerufen am 31. August 2023 (englisch).
    69. 2023 World Press Freedom Index. Reporter ohne Grenzen, 2023, abgerufen am 31. August 2023 (englisch).
    70. CPI 2022: Tabellarische Rangliste. Transparency International Deutschland e. V., 2023, abgerufen am 31. August 2023 (englisch).
    71. a b „NATO PUBLISHES DEFENCE EXPENDITURES DATA FOR 2014 AND ESTIMATES FOR 2015.“ Abgerufen am 5. November 2015.
    72. Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in KKS. Eurostat, 1. Juni 2016, abgerufen am 4. Dezember 2016.
    73. Auswärtiges Amt – Slowenien-Wirtschaft, zuletzt gesehen am 6. Januar 2017.
    74. „Slovenia | Economic Indicators“, abgerufen am 3. April 2015.
    75. Auswärtiges Amt – Slowenien-Übersicht, zuletzt gesehen am 6. Januar 2017.
    76. At a Glance: Global Competitiveness Index 2017–2018 Rankings. In: Global Competitiveness Index 2017-2018. 2017 (weforum.org [abgerufen am 25. Dezember 2017]).
    77. [1]
    78. Arbeitsmarktinformationen: Slowenien. Abgerufen am 8. August 2023.
    79. Wirtschaftsdaten Slowenien. In: World Economic Outlook Databook April 2022. IWF, abgerufen am 6. Juli 2022 (amerikanisches Englisch).
    80. Richtlinie 75/268/EWG (PDF)
    81. Slovenia Sees Tourism Boom, Thanks in Part to Melania Trump. In: Bloomberg.com. 31. Juli 2017 (bloomberg.com [abgerufen am 27. August 2017]).
    82. a b c d e The World Factbook (Memento des Originals vom 24. April 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cia.gov
    83. Credit Rating – Countries – List. Abgerufen am 28. November 2018.
    84. Higher Education System in Slovenia. List of Accredited Slovenian Higher Education Institutions with Contact Information. In: Republic of Slovenia. Ministry for Education, Science and Sport. Abgerufen am 13. November 2018.
    85. Nikolai Brushlinsky, Marty Ahrens, Sergei Sokolov, Peter Wagner: Welt-Feuer-Statistik Ausgabe Nr. 26-2021. (PDF) Tabelle 1.13: Personal und Ausstattung der Feuerwehren der Staaten 2010–2019. Weltfeuerwehrverband CTIF, 2021, abgerufen am 18. Februar 2022.
    86. Nikolai Brushlinsky, Marty Ahrens, Sergei Sokolov, Peter Wagner: Welt-Feuer-Statistik Ausgabe Nr. 26-2021. (PDF) Tabelle 1.14: Personal der Feuerwehren der Staaten nach Gender 2010–2019. Weltfeuerwehrverband CTIF, 2021, abgerufen am 18. Februar 2022.
    87. Nikolai Brushlinsky, Marty Ahrens, Sergei Sokolov, Peter Wagner: Welt-Feuer-Statistik Ausgabe Nr. 26-2021. (PDF) Tabelle 1.15: Anzahl der Jugendlichen in den Feuerwehren der Staaten 2010–2019. Weltfeuerwehrverband CTIF, 2021, abgerufen am 18. Februar 2022.
    88. Nikolai Brushlinsky, Marty Ahrens, Sergei Sokolov, Peter Wagner: Welt-Feuer-Statistik Ausgabe Nr. 26-2021. (PDF) Tabelle 1.2: Verdichtete Kennzahlen der Brandsituation in den Staaten für das Jahr 2019. Weltfeuerwehrverband CTIF, 2021, abgerufen am 18. Februar 2022.
    89. Slovenia. Members. Comité technique international de prévention et d’extinction du feu (CTIF), abgerufen am 13. Juli 2022 (englisch).
    90. a b c Cathrin Kahlweit: EU-Land Slowenien und die Pressefreiheit: Drohungen von ganz oben. Abgerufen am 22. Juni 2021.
    91. a b Reporter ohne Grenzen e.V: Slowenien. Abgerufen am 22. Juni 2021.
    92. James Palmer: Slovenia PM Frantically Tries to Justify Congratulatory Trump Call. In: Foreign Policy. Abgerufen am 23. Juni 2021 (amerikanisches Englisch).
    93. Janša odslej s tedensko pogovorno oddajo na zasebni televiziji, k ogledu vabijo tudi preko uradnih vladnih profilov. 18. Mai 2020, abgerufen am 23. Juni 2021 (sl-SI).
    94. IfM – Slowenien. Abgerufen am 22. Juni 2021.
    95. Individuals using the Internet (% of population). Weltbank, abgerufen am 11. Januar 2023 (englisch).
    96. Vor Sloweniens EU-Ratspräsidentschaft – Janez Janšas Sonderweg nach rechts. Abgerufen am 23. Juni 2021.
    97. DER SPIEGEL: Janez Janša aus Slowenien: Deutsche Politikerinnen warnen vor Mini-Orbán. Abgerufen am 22. Juni 2021.
    98. Volker Pabst: Der Slowene Janez Jansa ist ein Verbündeter Viktor Orbans. In: nzz.ch. 4. März 2020, abgerufen am 29. Januar 2024.
    99. Speedway-Weltmeisterschaft in Slowenien, 2016.
    100. Poslanci odločili: 2. januarja bomo spet lahko ostali doma. In: MMC RTV Slovenija. 13. Dezember 2016 (slowenisch, rtvslo.si [abgerufen am 22. Dezember 2016]).

    Koordinaten: 46° N, 15° O