Radio & Podcast

Literadio

Literatur der Gegenwart zum Hören.

Das Webradio – literadio Lausch-Fest gibt es 24 Stunden / 7 Tage die Woche live im Internet. Dies ist das erste LITERATUR Webradio im deutschsprachigen Raum.

Das Literadio – Hör-Archiv ist Teil der Radiothek der Freien Radios, beinhaltet Beiträge seit dem Jahr 2005 und bietet Literaturgespräche auch abseits des Mainstream in verschiedenen Sprachen. Jeder Audiobeitrag ist verbunden mit Hintergrundinformationen und On Demand abrufbar.

Das literadio Team präsentiert seit 2000 auf der Frankfurter Buchmesse und seit 2005 auf der Leipziger Buchmesse in Kooperation mit der IG Autorinnen|Autoren auf einer eigenen Bühne Gespräche mit und Lesungen von AutorInnen sowie Diskussionen mit VerlegerInnen und Literatur-ExpertInnen.

Zusätzlich wird monatlich eine halbe Stunde Radioprogramm “Lit ON AIR” produziert, das auf den Radios des VFRÖ on air gebracht wird. Die Sendezeiten entnehmen Sie bitte den jeweiligen lokalen Radioprogrammen. Eine Übersicht der Produktionen finden Sie im literadio Hörarchiv.

Neueste Beiträge

Christian Futscher: Der Erbsenjongleur

Daniela Fürst, 7. Juni 2024
„Satire reiht sich an Märchen, E-Mails an ein Dramolett, ein Tagebucheintrag an eine groteske Weltreise: »Der Erbsenjongleur« ist melancholisch und humorvoll, ein buntes und irrwitziges Sammelsurium von kurzen und weniger kurzen Erzählungen, das Appetit macht auf Leben. […] Christian Futscher (...)

Epilog

Regina Leibetseder-Löw, 5. Juni 2024
Franz Kafkas Freundinnen und Freunde blieben nach seinem Tod mit seiner Familie in Kontakt. Auch Dora Diamant, die noch einige Wochen bei seinen Eltern in Prag verbrachte, hielt den Briefverkehr mit den Kafkas aufrecht.

Yevgeniy Breyger: Frieden ohne Krieg

Daniela Fürst, 4. Juni 2024
„Der Gedichtband „Frieden ohne Krieg“ von Yevgeniy Breyger beginnt mit einem tagebuchartigen erzählenden Langgedicht in einfacher mündlicher Sprache, das die Geschichte seiner jüdischen Familie während des Holocausts bis hin zur Flucht aus der Ukraine nach beginn des russischen Angriffskriegs (...)

Von Kierling nach Prag

Regina Leibetseder-Löw, 4. Juni 2024
Nach Franz Kafkas Tod reisten Kafkas Onkel Siegfried Löwy und sein Schwager Karl Hermann nach Kierling, um in bürokratischen Dingen zu helfen. Kafkas Leichnam wurde auf Dora Diamants Wunsch nach Prag überführt und dort am 11. Juni im Neuen Jüdischen Friedhof beigesetzt. Die Beerdigung war klein, es (...)

Dienstag, 3. Juni 1924: Kafka stirbt

Regina Leibetseder-Löw, 3. Juni 2024
Es ist meist trocken, nur vereinzelt gibt es Regenschauer. Es bleibt kühl, die Temperaturen steigen von morgendlichen 15 auf 19 Grad an. Um Franz Kafkas letzte Stunden ranken sich viele Gerüchte, etwa, dass er danach verlangt, in Ruhe sterben zu dürfen. Klar ist, dass zum Zeitpunkt seines Todes (...)

Montag, 2. Juni 1924: Letzter Brief an die Eltern

Regina Leibetseder-Löw, 2. Juni 2024
Es regnet immer wieder leicht, ist aber warm, die Temperatur steigt deutlich über 20 Grad. An diesem 2. Juni schreibt Franz Kafka seinen letzten und zugleich einen der längsten Briefe an seine Eltern. Am Ende muss Dora Diamant Kafkas Schreiben unterbrechen. Dieser Umstand und der Inhalt des (...)

Sonntag, 1. Juni 1924: Todesangst

Regina Leibetseder-Löw, 1. Juni 2024
Der Juni beginnt trocken und sehr warm, die Tageshöchsttemperaturen liegen bei fast 27 Grad. Franz Kafkas Leben neigt sich dem Ende zu. Unklar ist, ob er an diesem 1. Juni weiß, wie bald er sterben wird. In seinen bereits Jahre zuvor angefertigten Testamenten bittet er Max Brod, nach seinem Tod (...)

Samstag, 31. Mai 1924: Hoffnungslosigkeit

Regina Leibetseder-Löw, 31. Mai 2024
Ende Mai geht es Franz Kafka immer schlechter. Er ist hoffnungslos, schmerzmittelabhängig und muss künstlich ernährt werden. Auf die ständigen Nachfragen ob seines Zustands von Seiten der Familie weiß Robert Klopstock keine befriedigende (...)

Freitag, 30. Mai 1924: Kafkas Träume

Regina Leibetseder-Löw, 30. Mai 2024
Ein sonniger, trockener Tag, mit frühsommerlichen Temperaturen über 20 Grad. Franz Kafka schrieb seine Träume jahrelang in Briefen oder Tagebüchern auf und zog die darin vorkommenden Motive für literarische Texte heran. Auch im Sanatorium träumt Kafka, notiert seine Träume und spricht über sie, (...)

Beate Absalon: Not giving a fuck

Daniela Fürst, 29. Mai 2024
„Endlich kein Sex mehr! Der Druck, großartigen Sex haben zu müssen, ist heute allgegenwärtig. Beate Absalon lädt dazu ein, ihn abzuschütteln und Möglichkeiten eigensinniger und erfinderischer Lust auszuloten. Der Sex kann einem leidtun. Er wäre ein Refugium für gegenseitiges Wohltun und nutzlose (...)