Archiv der sozialen Bewegungen, Veranstalt
März
2009

Buchpräsentation und Party

am 28. März um 19.30 Uhr mit Doris Akrap

Die Heebie-Jeebies im CBGB’s. Die jüdischen Wurzeln des Punk

und danach: Party mit einschlägiger Musik

Punk ist jüdisch? »Die Heebie-Jeebies im CBGB’s« wagt einen völlig neuen Blick auf die Geschichte des amerikanischen Punk.

Der US-amerikanische Autor und Publizist Steven Lee Beeber untersucht erstmals die Entstehung der amerikanischen Punkbewegung mit Blick auf den jüdischen Background der wichtigsten Protagonisten wie Tommy und Joey Ramone, Lou Reed, Richard Hell oder Jonathan Richman. Sie alle gehörten der ersten Generation amerikanischer Juden an, die nach dem Zweiten Weltkrieg aufgewachsen ist. Punk wurde zu ihrer Form der Auseinandersetzung mit der jüdischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. „Im New York Punk spiegelt sich die jüdische Geschichte von Unterdrückung und Unsicherheit, Flucht und Migration, gleichzeitig drinnen und draußen, gut und schlecht zu sein. Diese Musik drückt das Gefühl der Post-Holocaust-Generation aus, das Gefühl, immer am falschen Ort zu sein“, so Beeber in einem Interview.

Beeber hat für sein Buch über 125 Protagonisten des jüdischen Punk interviewt. Er zeichnet eine Geschichte des amerikanischen Punk von seinen Vorläufern wie den Fugs und Velvet Underground über die Ramones bis hin zu Richard Hell. Daneben bietet er Einblicke in die Avantgarde-Szene um John Zorns Label Tzadik, die jüdische Comicszene New Yorks und die aktuelle jüdische Punkszene.

Aus dem Englischen von Doris Akrap. (zit. n. Ventil Verlag)

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