Elfriede Gerstl

Geboren am: 16. Juni 1932

Gestorben am: 9. April 2009

Elfriede Gerstl, 1932 in Wien geboren, überlebte als Jüdin die NS-Zeit in mehreren Verstecken. Sie studierte Medizin und Psychologie, brach das Studium ab und heiratete Gerald Bisinger. Als einzige Frau im Umkreis der Autoren der Wiener Gruppe und der frühen Aktionisten, die aus Wien vertrieben wurden, verbrachte sie die bewegten 60er Jahre in Berlin. 1968 zog sie wieder nach Wien, wo sie sich konsequent außerhalb des Literaturbetriebs positionierte. 2009 starb Gerstl in Wien.

Im WWW
Zur Erinnerung an Elfriede Gerstl
Beiträge von Elfriede Gerstl
FORVM, No. 256

Neurotisierung der Frau durch Psychoanalyse

April
1975

Mary Jane Sherfey: Die Potenz der Frau. Wesen und Evolution der weiblichen Sexualität. Aus dem Amerikanischen von Eva Bornemann, Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 1974, 276 Seiten, DM 28, öS 215,60 Sie wollen mehr Texte online lesen?
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FORVM, No. 263/264

Hörspiel will nichts hören

November
1975

Werner Klose: Didaktik des Hörspiels, Reclam-Verlag, Stuttgart 1974, 350 Seiten, DM 24,80, öS 191 Sie wollen mehr Texte online lesen?
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FORVM, No. 301/302

Schwarze Botinnen

Frauenbewegung in Westberlin. Ein Report.
Januar
1979

Frauenbewegung = Studentinnen War die Neue Deutsche Linke ein Aufstand der Bürgersöhne — die führenden Köpfe entstammten dem Großbürgertum —, so ist die feministische Bewegung vornehmlich ein Protest der Kleinbürgerstöchter. Ein weibliches akademisches Proletariat, das sich unter seinem (...)

Context XXI, World Wide Literature

Das Wohnen des Sammlers

Oktober
1995

Sammeln verdankt sich wie Kunst, wie jede produktive Leistung, unter anderem einem Mangel. Das früh Entbehrte kommt als Wunsch nicht zur Ruhe, und wer etwas von dem Vermißten später sich beschaffen kann, muß dennoch nicht daran satt werden. Ich glaube es nicht, daß jemand beschließt, irgend etwas (...)